Selbstverteidigung von Xu Pei

27 Dez

Mein Internetbeitrag

https://konfuziusinstituteundliuxiaobo.wordpress.com/2012/07/12/xu-pei-uber-die-seelenverwandtschaft-von-herta-muller-und-liao-yiwu/

hat mir eine Anzeige bei dem Kölner Polizeipräsidium eingebracht, die ich mit der folgenden Schrift erfolgreich abgewehrt habe. Heute, zwei Jahre später, werde ich daran erinnert, sie zu veröffentlichen:

Meine Motivation zum Bloggen

Ohne das Tiananmen-Massaker 1989 wäre ich vielleicht nicht dazu gekommen, in die  Öffentlichkeit zu treten. Zu meiner ersten deutschen Veröffentlichung gehört das Gedicht „Lebenslied“, was ich damals als Germanistikstudentin in einer Studentenversammlung gegen das KP-Verbrechen vortrug. Ihrer Vorladung wegen habe ich das Gedicht online gestellt. https://konfuziusinstituteundliuxiaobo.wordpress.com/2012/09/25/das-lebenslied-von-xu-pei/

Seit dem Tiananmen-Massaker setze ich das „Lebenslied“ in die Tat um und unterstütze aus dem Herzen diejenigen, die für die Wahrheit, die Freiheit und die Gerechtigkeit kämpfen. In den vergangenen 10 Jahren habe ich meine Erfahrungen  und Erkenntnisse als Chinesin im Westen im Internet veröffentlicht, damit die Chinesen unter der KP-Diktatur, insbesondere die jüngere Generation davon Gebrauch machen können.

Das Schreiben dient mir zum Austausch  und zum Einsatz für das Wahre, das Gute, das Schöne und das Göttliche.

Ich bin dankbar dafür, dass meine deutsche Veröffentlichung mir ermöglichte, das Visum für mein Studium in Deutschland zur Aufenthaltserlaubnis  für Schriftsteller zu ändern,  mit der Begründung, dass ich als Chinesin einen unersetzbaren Beitrag zum  öffentlichen Leben in Deutschland leisten würde. Deshalb bin ich auch darum bemüht, unverfälschte Informationen aus der chinesischen Quelle ins  Deutsche zu übertragen, ohne Entgelt.

In dem  bei Ihnen angezeigten Beitrag habe ich auch geschrieben, „Aus Wahrheitsliebe gebe ich gerne mein Wissen weiter und stehe hinter allem, was ich zusammengetragen habe“.

In diesem deutschen Beitrag gibt es nichts, was keine chinesische Quelle hat. Ich habe nur das chinesische Allgemeinwissen und Insider-Wissen für die deutschsprachigen Leser zugänglich gemacht.

Auf Chinesisch gibt es viele negative Kommentare zu Tiechi Martin-Liao, nicht nur weil ihr Ehemann 1999  Selbstmord beging. Ich aber fühlte mich 2008 in meiner Kritik am chinesischen Programm der Deutschen Welle bestärkt, als Martin-Liao einen offenen Brief gegen die Unterstützer der kritisierten DW-Journalistin initiierte.

Als Martin-Liao am Tag der Friedensnobelpreisverleihung 2010 im chinesischen Programm der Deutschen Welle die Kritiker von dem Preisträger Liu Xiaobo beschimpfte, konnte ich erst Diane Liu aus Chicago zustimmen, dass Martin-Liao für ihre Vorteile kämpft, während die Kritiker von Liu Xiaobo nach Wahrheit und Gerechtigkeit streben. Bis dahin ging ich davon aus, dass Martin-Liao genau so viel Wert auf die Moral und die Wahrhaftigkeit gelegt hätte, wie andere Wortführer im chinesischen Widerstand gegen die KP-Diktatur in unserem Heimatland.

Drei Monate später hat die Literaturpreisträgerin Herta Müller es ihr nachgemacht und in der FAZ die Kritiker beschimpft, mit ähnlichen Worten, um den verlogenen Opportunisten in den chinesischen Augen zu ihrem Held zu verklären.

Anders als Martin-Liao unterstütze ich gerne die Kritiker von Liu Xiaobo, weil Liu seit seinem Auftritt in der Öffentlichkeit  viele KP-Gegner angefeindet und immer wieder als „Dissident“  die KP-Propaganda verbreitet hat.

Die NGO „The Laogai Research Foundation“

Seit 2001 trat Tienchi Martin-Liao als Repräsentantin der NGO „The Laogai Research Foundation“ auf, bis der Gründer dieser NGO, Harry Wu es ihr am 16. 12. 2010 öffentlich verbot.

Aus der Bekanntmachung der  Laogai-Foundation ist zu entnehmen, dass ein Streit zwischen Martin-Liao und Harry Wu wegen des copyrights von Liu Xiaobos Werk ausgebrochen war. Beide hatten maßgeblich dazu beigetragen, dass Liu Xiaobo  Friedensnobelpreisträger 2010 wurde. Nun brach ein Streit beim Verteilen des Gewinns aus.

Harry Wu hatte in der VR China am eigenen Leib das Arbeitslager der KP Chinas kennengelernt. Nach seiner Emigration in die USA begann er, die Laogai („Umerziehung durch Arbeit“) der KP Chinas zu entlarven und wurde dafür als Menschenrechtler bekannt.

Nachdem ich in einem chinesischen Aufsatz Harry Wu lobend erwähnte, wurde ich darauf hingewiesen,  dass Harry Wu seine Vergangenheit verschönert habe und ein korrupter Menschenrechtshändler sei.

Danach konnte ich selbst erkennen, dass Harry Wu in der Tat aus der Menschenrechtsarbeit ein verwerfliches Geschäft gemacht hat. Hiermit nenne ich drei Beispiele, die Sie  nachprüfen können.

Das erste Beispiel: Parlamentarische Anhörung für Organraub verhindert

2006 wurde zum ersten Mal davon berichtet, dass die Verfolgung an Falun Gong durch die KP Chinas einen systematischen Organraub in der VR China gefördert hat. Harry Wu aber tat es als Gerücht ab und tat alles, um eine Anhörung im US-Parlament zu verhindern.

Dank zwei echten Menschenrechtlern in Kanada und ihren Unterstützern weltweit hat die Anhörung erst sechs Jahre später stattfinden können.

Mittlerweile ist der Organraub sogar in der VR China bekannt.

Das zweite Beispiel: 17 Millionen US-Dollar eingenommen

Gleichzeitig hatte sich Harry Wu für zwei Dissidentenfamilien in der VR China eingesetzt und 2007 eine parlamentarische Anhörung in den USA zustande gebracht.

Mit Hilfe des US-Unternehmens Yahoo hat das KP-Regime zwei Dissidenten identifiziert und zu einer Haft von 10 Jahren verurteilt.

Dank Martin-Liao ist es Harry Wu gelungen, die Opferfamilien zu vertreten und Yahoo in den USA zu verklagen. Damit hat Harry Wu 2008 die Firma dazu gebracht,   insgesamt 17 Millionen Dollar für die Menschenrechte zu spendieren. Danach wollte  Harry Wu den beiden Opferfamilien nicht das vereinbarte Entschädigungsgeld, jeweils 3.2 Millionen Dollar zahlen.

Anfang 2011 hat sich eine Dissidentenfamilie juristisch dagegen gewehrt. Chinese Couple Say They Were Extorted After Settling With Yahoo! http://www.courthousenews.com/2011/02/01/33786.htm

Auch Autorenhonorar zahlte Harry Wu ungern aus. 2003 hatte er für zwei Artikel von mir einen Scheck von 100 US-Dollar ausgestellt. Aber der Scheck war nicht gedeckt, sodass ich kein Honorar bekam und noch Unkosten von über 40 Euro an die Bank zu zahlen hatte. Deshalb reichte ich einen weiteren Scheck für meine Arbeit nicht ein und bat die Foundation darum, den Betrag an einen verfolgten Autor in China zu spendieren. Bis heute habe ich keine Antwort bekommen. Die beiden Schecks kann ich bei Bedarf zeigen.

Gleichzeitig unterstützt Harry Wu einige  Autoren in der VR China. Dazu gehören der Friedensnobelpreisträger 2010 und der Friedenspreisträger des deutschen Buchhandels 2012 Liao Yiwu.

Tiechi Martin-Liao aus der Sicht von Harry Wu

Im August 2011 veröffentlichte Harry Wu einen Bericht unter der Überschrift „Tienchi Martin-Liao, die ich kenne“ .

Dort sind folgende Fakten zu erfahren:

Martin-Liao bekam ein „sehr hohes Gehalt“ für ihre Arbeit bei der Foundation.

Martin-Liao hatte 2010 nur zwei Monate gearbeitet,  aber das Gehalt für das ganze Jahr bekommen.

Einen Computer und Drucker, die ihr von der Foundation  zur Verfügung gestellt wurden, hat sie bis dahin (also anderthalb Jahre später) noch nicht abgegeben.

Ab 2006 wurde Liu Xiaobo von der Foundation finanziell unterstützt.

Zum Schluss schrieb Harry Wu, „Jetzt wird Independent Chinese PEN Center (ICPC) von Tiechi Martin-Liao gelenkt und beherrscht… Ich möchte nicht darüber reden, wie Tiechi Martin-Liao 2009 zur Vorsitzenden geworden ist“.

Harry Wu deutete an, dass Martin-Liao mit unrechten Mitteln Vorsitzende wurde.

Im Oktober veröffentlichte Harry Wu noch eine „Mitteilung über die Gehälter von der ehemaligen Mitarbeiterin Tienchi Martin-Liao“, um zu betonen, „Jetzt gibt es Leute, die darauf hinweisen, dass Martin-Liao vom ICPC in den Jahren (2009-2010 und 2010-2011)  Geld einnahm. Das ist fragwürdig.“  Mit solcher Veröffentlichung hat Harry Wu nicht nur Tienchi Martin-Liao,  sondern auch sich selbst bloßgestellt.

 

Die heiße Diskussion  hat mich dazu gebracht, im Oktober 2011 mit einem chinesischen Beitrag „Harry Wu und Tienchi Martin-Liao sind warnende Beispiele“  meine Leser zu ermahnen.

Independent Chinese PEN Center (ICPC)

ICPC wurde 2001 gegründet. Die Gründungsmitglieder wollten gemeinsam nach dem freien Schreiben auf Chinesisch streben. 2003 lehnte ich die Einladung zum Eintritt ab, um Liu Xiaobo aus dem Weg zu gehen. Denn seine Veröffentlichung, mit der er die Demokratiebewegung 1989 anschwärzte und den Mörder Deng Xiaoping verschönerte, ekelte mich an. „Geselle dich zu Edelmenschen, halte dich fern von Ekelmenschen“ ist ein chinesischer Spruch, nach dem ich mich richte.

Ab 2004 wird ICPC von National Endowment for Democracy (NED)in den USA

finanziell unterstützt.

Gründungsmitglieder, die für Regel und Transparenz im ICPC sorgen wollten, haben mittlerweile alle der Reihe nach aus Protest gegen den Machtmissbrauch von Liu Xiaobo und Co. das ICPC verlassen, während der unbequemste Kritiker Gao Han ausgeschlossen wurde.

Gao Han, der 2005 zum ersten Mal eine Geldausgabe hinterfragte, hat das ICPC 2007 innerhalb von 10 Tagen unter dem damaligen Vorsitzenden Liu Xiaobo ausgeschlossen. Am Tag seines Ausschlusses wurden alle Beiträge von Gao von der Webseite des ICPC gelöscht, darunter die Beiträge über die fragwürdigen Finanzaktionen.

Gao Han  wurde  als 25-jähriger zu 18 Jahren Haft in der VR China verurteilt, als er seinen Fabrikleiter wegen Korruption anzeigte. Gao hatte die ungerechte Haft unbeugsam bis zur Freilassung ausgehalten und sich als 40-jähriger ins Exil gewagt.

Nach dem Ausschluss hat  der unbeugsame Exilchinese Liu Xiaobo, Tienchi Martin-Liao und Co. in den USA verklagt, weil sie seine Menschenrechte bzw. Redefreiheit verletzten. Der neueste Gerichtstermin ist am Ende des Oktobers 2012.

Das ICPC unter der Führung von Liu Xiaobo und Co. erinnert einen von den unzähligen Kritikern an die Eigenschaft der kommunistischen Machthaber in China. Ihr Unterschied ist, dass es die Kritiker  nicht einsperren kann. Liu Xiaobo und Tienchi Martin-Liao kauften sich mit dem Geld des ICPC  Notebooks, während die von der KP Chinas inhaftierten ICPC-Mitglieder keine finanzielle Unterstützung bekamen. Als Liu Xiaobo 2008 verhaftet wurde, nahm er jährlich mindestens 23004 US-Dollar von einer Internet-Zeitschrift ein, die ebenfalls von NED finanziert wird.

Gao Han  versus Tiech Martin-Liao

Gao Han kämpft aus den USA für die Menschenrechte in China. Dabei nimmt er keinen Pfennig ein, sondern kommt noch für diverse Unkosten selbst auf, wie viele andere Exilchinesen.

Gao Han ist nur ein Vertreter der zahlreichen Kritiker von der Interessenbande aus Liu Xiaobo, Tiechi Martin-Liao, Liao Yiwu und Co.. Im Vergleich zu ihren unabhängigen Kritikern stimme ich Diane Liu zu, die zu der Erkenntnis kam, dass sich Martin-Liao und Co. nicht um die Menschenrechte in China kümmern, sondern nur um ihre eigenen Vorteile.

2011 hat Gao Han  einen offenen Brief an die  ICPC-Mitglieder veröffentlicht, um sie über Tiechi Martin-Liao als „Korruptes Element“ aufzuklären.  Denn er hat entdeckt, dass Tiechi Martin-Liao 2007 drei Gehälter bezogen hat, wie ihre Steuererklärung belegt. Demnach hat Martin Liao pro Woche 80 Stunden arbeiten müssen. Zudem hat sie sich damals schon als Präsidentin des ICPC ausgegeben.

Auf meine Nachricht über die Anzeige von Martin-Liao bei der Kölner Polizei hat Gao Han geantwortet, dass Martin Liao ihn zur Rechenschaft ziehen müsste, denn er ist der Urheber. Andere Kollegen sind empört darüber, dass Martin-Liao nicht nur so korrupt wie die Machthaber in Peking ist, sondern mich kriminalisieren und durch die Polizei in Köln verfolgen lassen will, wie die Machthaber in Peking mit  ihren Gegnern.

Dabei möchte ich nur Gao Han und andere Kritiker wegen ihrer Aufrichtigkeit und Wahrhaftigkeit unterstützen, auch wenn sie im Westen unbekannt sind und keine Preise bekommen. Nicht alles, was glänzt, ist  Gold. Darum habe ich eine Stellungnahme zum Friedenspreis des deutschen Buchhandels 2012 an Liao Yiwu veröffentlicht, für den Martin-Liao und Herta Müller auch geworben haben, wie für Liu Xiaobo.

Nicht zuletzt möchte ich  die Frage einer Chinesin aus Taipeh weiterleiten, warum tritt Martin-Liao jetzt als  „Vorsitzende des unabhängige chinesischen PEN-Zentrum in Taipeh“ in Deutschland auf.

Quellen:

Beschimpfung von Marin-Liao auf Chinesisch

http://www.dw.de/dw/article/0,,6315724,00.html

Beschimpfung von Herta Müller auf Deutsch

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/autoren/solidaritaet-mit-dem-friedensnobelpreistraeger-liu-xiaobo-wenn-der-zweite-schuh-herunterfaellt-1608782.html

Bekanntmachung von Harry Wu auf Chinesisch und Englisch

http://www.canyu.org/n20951c11.aspx

Bericht von Harry Wu auf Chinesisch

http://www.duping.net/XHC/show.php?bbs=10&post=1155929

http://www.welt.de/welt_print/article786413/Geraubte-Herzen.html

http://www.epochtimes.de/parlamentarische-anhoerung-usa-soll-den-organraub-in-china-stoppen–988984.html

http://www.youtube.com/watch? v=KfT2mcrP64M&list=UUlKYIU4rmyDI6LbKrfsT2Nw&index=1&feature=plcp

Offener Brief von Gao Han auf Chinesisch

http://www.peacehall.com/forum/201110/boxun2011/187220.shtml

http://www.3sat.de/page/?source=/scobel/163736/index.html

XU Pei: Wer bekommt meine Rundmails und warum?

23 Nov

„Das größte Verbrechen unserer Zeit“, der systematische Organraub, mit dem das KP-Regime in Peking aus Andersdenkenden Geld macht, müsste in der freiheitlichen Welt schon zum Allgemeinwissen gehören.  Das Europaparlament hat das Verbrechen bereits mit einer Resolution verurteilt.  Dennoch wird in Deutschland Rotchina,  der Weltmeister im Massenmord,  als „strategischer Partner“ behandelt. Gegen die politische Schizophrenie und den sozialen Werteverfall möchte ich mich wehren, mit allem, was mir möglich ist. Dazu gehören die Rundmails, die ich zuerst auf Chinesisch, dann auch auf Deutsch an alle Menschen, deren Emailadressen ich sammele, geschickt habe. (Abbestellung ist jederzeit möglich.)

Als gebürtige Chinesin, die vor dem Tiananmen-Massaker 1989 Peking verlassen durfte, habe ich in Westeuropa die Friedliche Revolution in Osteuropa erlebt und studiert. Nachdem die aufrechten Europäer die Berliner Mauer zum Fall brachten,  haben sich rückgratlose Europäer zu Mauersteinen für die Machthaber in Peking degradiert. Sie tragen zur Pekinger Lügenmauer bei. Beispielsweise wird der deutsche Auslandfunk,  die Deutsche Welle,  auch von ihnen zur Propaganda der KP Chinas missbraucht und hat innerhalb von sechs Jahren zum zweiten Mal für Schlagzeilen gesorgt.  Mehr dazu in meinem Zeugenbericht:  http://blog.xu-pei.de/hintergrundwissen-ueber-die-deutsche-welle-von-xu-pei/

Während die KP-Führung die Journalistin Gao Yu unter dem Vorwand „Verrat von Staatsgeheimnissen“ zum dritten Mal mit Haft brechen will, wurde Gaos Redakteurin bei der Deutschen Welle Su Yutong unter dem Vorwand „Interna-Verrat“ gekündigt. Dabei haben beide Journalistinnen nur die universellen Grundwerte gegen Machtmissbrauch verteidigt.

Bestätigt und bestärkt durch sie kann ich dank der Freiheit in Deutschland weiter aus Wahrheitsliebe und Nächstenliebe gegen die Pekinger Lügenmauer aus westlichen Mauersteinen schreiben und handeln.

Eine Bilanz

Im Gedenken an die 80 Millionen Menschen, die das KP-Regime zu Tode regiert hat, wollte  ich meine Erkenntnisse durch die Erfahrungen in zwei kompatiblen Kulturen und zwei inkompatiblen  Systemen (Diktatur und Demokratie) weitergeben. Denn es gibt nur eine Welt und die Menschenrechte sind universell. Sie gelten überall, auch wenn Diktatoren aller Art die Menschen ihrer Rechte berauben.

Angesichts des weltweiten Kotau vor der KP Chinas habe ich mich auf ihre Tabus spezialisiert, um ihrer Desinformation im Westen entgegenzuwirken.

Das Tiananmen-Massaker und den systematischen Organraub,  die das KP-Regime auch mithilfe ihrer Mietmäuler über die westlichen Medien wie z. B. die Deutsche Welle vertuschen oder verharmlosen will, hänge ich gerne an die große Glocke.

Die Falun Gong-Bewegung, die das KP-Regime mit allen Mitteln verfolgt, möchte ich allen empfehlen.  Die Prinzipien von Falun Gong „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Duldsamkeit“ kann die Welt gut gebrauchen. Trotz weltweiter Verleumdungen haben immer mehr Menschen Falun Gong zu schätzen gelernt.

Nur die Republik China, die von den Kommunisten auf die Insel Taiwan vertrieben wurde, kann  China und Chinesen repräsentieren, weil sie durch Wahl legitimiert worden ist. Hongkong ist für Festlandschinesen wie Westberlin für Ostdeutsche, solange die Berliner Mauer noch stand. Dort besteht die Bevölkerung zu einem Drittel aus Chinesen bzw. ihren Nachkommen, die wegen des kommunistischen Terrors aus ihrer Heimat geflohen sind.  Während ich mich in Köln mit den demonstrierenden Hongkongern solidarisiere,  werden zahlreiche Kollegen in China wegen ihrer Solidaritätsbekundungen verhaftet.

Beim Widerstand gegen die KP Chinas lerne ich nicht nur Tibeter und Uiguren, sondern auch Christen und Juden kennen.  Mein Vortrag „Was haben die Uiguren mit Deutschland zu tun?“ gibt Auskunft über die kommunistische Unterwanderung in der Geschichte und Gegenwart.  https://konfuziusinstituteundliuxiaobo.wordpress.com/2014/05/23/xu-pei-was-haben-die-uiguren-mit-deutschland-zu-tun/

Die Freiheitskämpfer aller Ethnien wollen den größten Unrechtsstaat friedlich zum Umsturz bringen.  In den vergangenen zehn Jahren haben bereits fast 185 Millionen Chinesen geistig die Pekinger Lügenmauer durchbrochen.  http://tuidang.epochtimes.com

Mit meinen Rundmails möchte ich auch die deutschsprachigen Bürger vor den Charmeoffensiven der KP Chinas warnen und an das Gewissen ihrer Komplizen appellieren.  Die Gerechtigkeit wird siegen und jede Mittäterschaft gegen die Menschlichkeit wird geahndet.

Köln, zum 25sten Jahrestag des Berliner Mauerfalls

Mehr Rundmails:

https://konfuziusinstituteundliuxiaobo.wordpress.com/2014/11/22/rundmails-aus-dem-jahr-2014/

Rundmails aus dem Jahr 2014

22 Nov

https://konfuziusinstituteundliuxiaobo.wordpress.com/2014/01/30/xu-pei-was-bedeutet-die-eu-resolution-gegen-den-organraub-in-der-vr-china/

https://konfuziusinstituteundliuxiaobo.wordpress.com/2014/03/10/xu-pei-vorsicht-die-kp-propaganda-aus-peking-im-deutschen-sprachraum/

https://konfuziusinstituteundliuxiaobo.wordpress.com/2014/04/03/xu-pei-zum-triumph-von-putins-genossen-aus-peking/

https://konfuziusinstituteundliuxiaobo.wordpress.com/2014/06/02/xu-pei-verbunden-sich-china-und-russland-werden-europa-und-amerika-vernichtet/

https://konfuziusinstituteundliuxiaobo.wordpress.com/2014/07/23/xu-pei-vereinnahmung-und-unterwanderung-durch-die-kp-chinas/

Hintergrundwissen über die Deutsche Welle von Xu Pei

18 Sep

– Deutsche Welle ein Instrument der KP Chinas?

Die Kommunistische Partei Chinas hat meinen Recherchen zufolge die Deutsche Welle bereits seit den 1980er Jahren unterwandert. Damals begann die DW mit Radio Peking (CRI) zu kooperieren. Nachdem der erste Austauschredakteur aus Peking in Deutschland Asyl beantragt hatte, durften nur noch KP-Mitglieder als Austauschredakteure bei der Deutschen Welle arbeiten. Außerdem stellte die Deutsche Welle spätestens seit 1987 KP-Regime konforme  Chinesen  ein. Unter ihnen befindet sich Zhang Danhong, die 2008 durch ihre Propaganda für die KP Chinas in der deutschen Öffentlichkeit für Aufsehen sorgte. Überrascht durch  Zhangs Verhalten, kam ich erst dazu, mich mit dem chinesischen Programm der Deutschen Welle zu beschäftigen, und musste feststellen, dass die Deutsche Welle zu Propagandazwecken der KP Chinas missbraucht wurde. Seitdem habe ich bei jeder Gelegenheit auf die Gefahr aus Peking hingewiesen. Denn ich wurde an die Publikation „Die uneingeschränkte Kriegsführung“ erinnert, die zwei Offiziere der KP Chinas 1999 veröffentlicht hatten und auf die sich der Terroranschlag vom 11. September 2001 zurückführen lässt.  (siehe die englische Übersetzung des Leitfadens für die KP-Kräfte, um ihre Feinde, also die freiheitliche Welt, zu besiegen: http://www.cryptome.org/cuw.htm )

Die KP Chinas hat mit Unterstützung von Stalin die Republik China zuerst unterwandert und dann militärisch auf die Insel Taiwan vertrieben. Danach hat Mao auf Befehl von Stalin Tibet besetzt. 1989 konnte das KP-Regime in Peking mit Panzern seine menschenverachtende Diktatur aufrechterhalten, während die Sowjetunion und andere sozialistischen Staaten dem Volkswillen nachgaben und ihre totalitäre Regime zusammenbrachen.

Nach meinem zweiten Versuch  im Jahre 2002, nach China zurückzukehren, sah ich mich dazu gezwungen, der systematischen Desinformation durch die KP Chinas  entgegenzuwirken. Bei jeder Gelegenheit warne ich vor der Unterwanderung des Westens durch Peking.

Immer noch lassen sich viele Führungskräfte im Westen leicht von der Propaganda des KP-Regimes in Peking dazu verleiten, das totalitäre Regime durch eine rosarote Brille zu betrachten. Peter Limbourg, der 2010 als „Schönredner der Diktatur“ über das sogenannte „Medienforum China-Deutschland“ zum ersten Mal in der Propagandamaschinerie der KP Chinas auftauchte, gehört auch zu diesen Multiplikatoren. Laut Berichten der KP Chinas war Limbourg in seinem Redebeitrag der Meinung, dass das heutige China einem „Harmonie-Ideal“ entspräche. Diejenigen, die Limbourg widerlegen könnten, dürfen aber in solch einem Medienforum nicht auftreten.  Zwei Jahre später wurde  Limbourg, der  „Senior Vice President der Nachrichten und politischen Information der ProSiebenSat.1 Media AG.“ war,  Intendant der Deutschen Welle. Dieser aus Steuergeldern finanzierte Auslandssender sollte eigentlich die deutsche Stimme für die Freiheit und Menschenrechte weltweit präsentieren.

Nach seinem Amtsantritt hat Limbourg  den fachkundigen „Monitor“ seit 2009 – Dr. Jörg-Meinhard Rudolph – entlassen, um danach Frank Sieren als Kolumnist für die Deutsche Welle  zu beauftragen.  Rudolph war einer der ersten, der die unter der KP-Führung zunehmenden „Konfuzius-Institute“ offen kritisierte und deswegen nicht mehr in die VR China einreisen darf. Hingegen wurde Sieren 2008 dafür bekannt, nach der Pfeife der KP Chinas zu tanzen. Damals verteidigte Sieren Zhang Danhong in der „Zeit“, indem er die von verschiedenen Gruppen, sogar von Festlandchinesen geäußerte Kritik an Zhang in einen persönlichen Krieg zwischen Zhang und mir als Neider umdeutete. Von den KP-Medien wurde Zhang als „Nationalheldin“ gerühmt und ich als „Anti-Chinafigur“ verleumdet.

Dank Limbourg darf Sieren seit Februar wöchentlich fünf Beiträge bei der Deutschen Welle veröffentlichen, in denen er die VR China weiter verklärt, obwohl dort sogar systematischer Organraub betrieben wird.  In einem dieser Beiträge machte Sieren aus dem Tiananmen-Massaker 1989 einen „Ausrutscher“  und brachte  der Deutschen Welle wieder heftige Kritiken ein, wie schon im Jahr 2008.

Sieren, der kein Chinesisch spricht, aber mit Helmut Schmidt über China publiziert, gilt als „Chinaexperte“ und darf in Peking eine Medienfirma betreiben. Seit 2010 darf er das sogenannte  „Medienforum China-Deutschland“ ausrichten und moderieren, mit dem das KP-Regime die deutschen Medienmacher für seine Propaganda vereinnahmt. Die bundesdeutsche Öffentlichkeit erfährt kaum von diesem Zusammenhang. Bei meinen Recherchen fand ich im deutschsprachigen Internet nur die  Darstellung der Bosch-Stiftung, die sich als alleiniger Veranstalter bezeichnet. Im Gegensatz dazu wird das nationalistische Sprachrohr der KP Chinas „Global Times“ in den Medien der KP Chinas als Hauptveranstalter angegeben. Seit 2010 berichten die KP-Medien den Festlandchinesen, deren der freie Zugang zur Information versperrt wird, jedes Jahr von Neuem  wie erfolgreich das „Medienforum China-Deutschland“  wieder stattgefunden hat. Dabei machen sich die deutschen Medienmacher zu Komplizen eines KP-Regimes, das nur Berufspropagandisten zulässt, denn das KP-Regime verfolgt jeden, der nicht lügen will, wie z.B. die Journalistin Gao Yu.  Gao gehörte zu den Kritikern der Deutsche Welle im Jahr 2008 und durfte seit 2011 bis zu ihrer dritten Verhaftung im April  aus Peking für die Deutsche Welle schreiben. Das Regime wirft Gao Geheimnis-Verrat vor und sie wurde sogar im Staatsfernsehen CCTV als Verbrecher gedemütigt. Dabei hat sie nur von ihrem Menschenrecht Gebrauch gemacht, um nach der historischen Wahrheit zu suchen, wie auch ich es in Deutschland tue. Während meine chinesischen Veröffentlichungen vom KP-Regime verboten und  blockiert werden, darf Zhang Danhong als leitende DW-Redakteurin für die KP-Medien schreiben.

Der große SED-Gegner Dr. Wolfgang Welsch und andere SED-Gegner – nämlich Ines Geipel, Reinhard Iben und Vera Lengsfeld – haben sich bereits zu Wort gemeldet. Jeder von ihnen kann Limbourg erklären, warum die Deutsche Welle nicht mit den Medien der KP Chinas kooperieren kann und darf, ohne gegen demokratische Grundwerte zu verstoßen, auch wenn Limbourg das nicht einsehen oder jedenfalls nicht zugeben will.

Xu Pei: Chronik zum Skandal der Deutschen Welle (2008)

5 Sep

Verfälschung der Kommunistischen Partei Chinas (KPC)

 

Die Propagandisten der KPC sind bekannt dafür, alles zu verfälschen, um die KPC zu verschönern. Die Olympischen Spiele 2008 haben der Weltöffentlichkeit auch gezeigt, wozu die Propagandisten in der Lage sind. Das falsche Singen, die falschen Fußabdrücke, die falschen Kinder der anderen 55 ethnischen Gruppen, das falsche Alter, das falsche Publikum und die falschen Demonstrationszonen… Unter der Führung der KPC ist mein Heimatland China bereits zu einem Reich der Verfälschung geworden. Und die Verfälschung kommt auch aus China ins Ausland wie chinesische Flüchtlinge.

Gleichzeitig versucht die KPC auch, mit allen Mitteln ihre Gegner zu verfolgen und zu diffamieren. In den vergangenen Monaten habe ich versucht, den deutschen Lesern zu verdeutlichen, warum die chinesischen Oppositionellen sowohl die DW-Chinaexpertin Zhang Danhong als auch das DW-Chinaprogramm als Sprachrohr der KPC kritisieren.

Mich wundert es überhaupt nicht, dass die Propagandisten der KPC mich deshalb diffamieren. Wer sich gerade hält, braucht sich nicht darum zu kümmern, dass sein Schatten schief auf den Boden fällt. Ich habe es nicht nötig, den Propagandisten der KPC zu widersprechen, aber ich möchte gerne versuchen, den Lesern dabei zu helfen, die Propagandisten der KPC zu erkennen und ihre Propaganda zu durchschauen.

Am 18. Mai veröffentlichte die große Systemkritikerin Wang Rongfen die erste Kritik an der Berichterstattung des DW-Chinaprogramms auf Chinesisch, nachdem sie mindestens dreimal vergeblich eine Email an die DW-Chinaredaktion geschrieben hatte.

Seitdem sind zahlreiche Veröffentlichungen in diesem Zusammenhang in drei Arten von Medien, also in den unabhängigen deutschen, den unabhängigen chinesischen (Exil) Medien und den von der KPC kontrollierten (roten) Medien in beiden Sprachen erschienen. Es ist nicht möglich, sie alle den Lesern vorzustellen.

Da die Propagandisten der KPC mit allen Mitteln versuchen, die Kritik am DW-Chinaprogramm zu verdrehen und ihre Kritiker zu diffamieren, möchte ich wenigstens meine eigenen und die wichtigsten Daten und Fakten zusammentragen, um den Lesern einen Überblick über den DW-Skandal zu verschaffen.

 

Interesse am DW-Chinaprogramm

 

Nachdem ich mich im Jahr 1996 in Peking vergewissert hatte, dass ich auf keinen Fall unter der Führung der KPC an der Peking Universität als Germanistin arbeiten konnte, folgte ich einem Angebot nach Köln und lernte die Deutsche Welle kennen.

Die Arbeit bei der DW-Chinaredaktion hatte mich seit 1998 interessiert, weil ich gerne meine Kenntnisse über die deutsche Kultur anhand des DW-Chinaprogramms vermitteln möchte. Ich weiß, was die KPC verfälscht und ich möchte auch gern die unverfälschten Informationen im DW-Chinaprogramm verbreiten.

Ich bedauere es zutiefst, dass ich meine Bewerbung um die Chinaprogrammleiterin bei der Deutschen Welle im Jahr 1998 in den Papierkorb geworfen hatte, nachdem ich sie wie neu zurückgeschickt bekam. Sonst hätte ich mein Bewerbungsschreiben jetzt gerne veröffentlicht.

Im Jahr 2001, nachdem ich erfuhr, dass „Hits in Germany“ im DW-Chinaprogramm vorgestellt wurde, habe ich versucht, die damalige Programmleiterin dazu zu bewegen, die deutschen Dichter und Künstler wie Heinrich Heine und Markus Lüpertz vorzustellen. In meinem Brief an sie habe ich geschrieben: “ ‚Einmischung erwünscht‘ (1973), ein Text von Böll eignet sich beispielsweise hervorragend für das DW-Chinaprogramm, dessen Publikum keine Pressefreiheit genießen darf.“ Heinrich Böll habe ich an der Heinrich Heine Universität Düsseldorf studiert und stimme ihm zu, dass wir Autoren die geborenen Einmischer sind. Leider hatte die deutsche Sinologin kein Verständnis für meinen Vorschlag. Nachdem auch diese Bemühung fehlschlug, hatte ich mich nicht mehr um eine Arbeit bei der DW-Chinaredaktion bemüht.

Weder auf die damalige Programmleiterin noch auf den jetzigen Programmleiter war und bin ich neidisch, geschweige denn auf Zhang Danhong. Ich habe seit 1998 gerne die DW-Chinaredaktion bei Gelegenheit besucht und kam mit allen Mitarbeitern einschließlich Zhang Danhong persönlich gut aus. Im Jahr 2005 habe ich noch einen Artikel auf Chinesisch veröffentlicht, in dem ich das DW-Chinaprogramm und die Chinaredaktion lobend vorgestellt habe.

 

Kritik an Zhang Danhong als DW-Chinaexpertin

 

Als ich Zhangs Äußerungen im Kölner Stadt- Anzeiger vom 17/18. Mai las, war ich sehr überrascht. Sie behauptete, z. B. „Wenn man aber hier in die Zeitungen guckt, denkt man, dass China ein ganz schlimmes, böses Land ist, das Menschenrechte mit Füßen tritt.“ Mir ist seit dem Pekinger Massaker 1989 bekannt, dass die KPC die Menschenrechte verletzt. Warum verleugnet Zhang als DW-Chinaexpertin in der deutschen Öffentlichkeit eine Tatsache?

Nach meiner vergeblichen Bemühung um ein Gespräch mit Zhang habe ich meine Kritik am 26. Mai vor dem Arbeitskreis der Kölner Journalistinnen als Ergänzung zu meiner Rede über drei Journalistinnen aus der VR China, deren Menschenrechte das Regime mit Füssen tritt, vorgetragen. Diese Rede ist jetzt im Internet unter „Drei Journalistinnen aus der VR China “ zu finden.

Zhangs Auftritt im ZDF hatte mich davon überzeugt, dass sie beabsichtigte, das Terrorregime für die Olympischen Spiele 2008 in der deutschen Öffentlichkeit zu rechtfertigen.

Am 1. August habe ich den Artikel „Wie die deutschen Medien rot infiltriert werden“
veröffentlicht, in dem ich verdeutlichen möchte, dass China kein Reich des Bösen, aber von der KPC böse regiert wird, um Georg Blume zu widersprechen, der wie die rote Propaganda China und der KPC nicht unterscheidet. Zhang wirbt als DW-Chinaexpertin für Georg Blumes Buch, während Blume in seinem Buch mit kleiner Kritik für das große Terrorregime wirbt!

Am 3. August erschien mein Artikel „Die roten Olympischen Spiele 2008“, in dem ich auch meine Kritik an der SPD-Politikerin, der Vorsitzenden des Menschenrechtsausschusses Herta Däubler-Gmelin zum Ausdruck brachte, denn sie akzeptiert die Diktatur der KPC und hielt unseren Hinweis angesichts der Lage in China auf die Olympischen Spiele 1936 für “töricht”.

Däubler-Gmelin wird auch im DW-Chinaprogramm immer wieder vorgestellt und zitiert. Das Interview mit ihr am 6. August heißt: „China hat riesige Fortschritte in der Menschenrechtslage gemacht“. Das Interview mit ihr am 26. August lautet: „Ich bin gegen erhobene Zeigefinger“.
http://www.dw-world.com/d…

Am Ende des Interviews sagt die Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses: „Hier kann man mutig ein Lob für die Organisation der Olympischen Spiele und die Leistungen der chinesischen Sportler ausprechen. Das wird die Beziehung mit China und die Menschenrechtslage in China verbessern.“

Ist es kein Hohn, dass die abgesetzte Justizministerin in Schröders Kabinett jetzt die Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses ist?

Während eine Reihe von Deutschen wie Däubler-Gmelin im DW-Chinaprogramm die KPC loben und bis jetzt keine Konsequenz tragen, hat Zhangs Lob für die KPC in den deutschen Medien Konsequenz.

Nach Zhangs Propaganda im Deutschlandfunk am 4. August erschienen im Focus am 11. August und in der Berliner Zeitung am 20. August eine Kritik an ihrem Lob für die KPC.

Am 21. August habe ich Zhang mit einem weiteren Artikel „Ein Hanchinese versus eine Rotchinesin“ widersprochen.

„Nach dieser massiven Kritik befragt, sagt Zhang, die kritisierten Zitate seien aus dem Kontext gerissen. Die Kritik sei nicht repräsentativ. Auf den Veranstaltungen, an denen sie teilnehme, stoße sie auf breite Zustimmung. Ihr Antrieb sei die Wut der hierzulande lebenden Chinesen über die verunglimpfende Berichterstattung. Sie wolle aufklären und vermitteln. Natürlich sei sie nicht auf der Linie der Kommunistischen Partei.“ berichteten Sabine Pamperrien und Jan-Philipp Hein in der Berliner Zeitung.

Erst um diese Zeit musste ich erkennen, dass Zhang Danhong und das DW-Chinaprogramm dem chinesischen Widerstand gegen das Terrorregime in den Rücken gefallen sind. Ich musste mit Entsetzen die Kritik der chinesischen Oppositionellen am DW-Chinaprogramm bestätigen, was ich bis dahin nie angehört und angeschaut hatte.

 

Kritik am DW-Chinaprogramm

 

Bevor ich meine Meinung zum DW-Chinaprogramm veröffentlichte, hatte ich sowohl die Chinaredaktion als auch die DW-Führung angeschrieben. Aber meine beiden Emails auf Chinesisch an die Redaktion wurden von einem Redaktionsmitglied an die roten Medien verraten und ich wurde nicht nur seitdem beschimpft und bedroht, sondern auch in dem ersten Xinhua-Bericht der Propagandaserie über Zhang am 28. August unter dem Titel „Journalistin der DW wegen ‚Pro-China‘ vom Dienst entbunden“ diffamiert.

Dieser Xinhua-Bericht besteht aus dem ersten Teil „Die deutschen Medien verfälschen China beliebig“ und dem zweiten Teil „Falun Gong richtet im Verborgenen Unheil an“. In dem zweiten Teil versucht der Xinhua-Korrespondent Shi Xiang aus Berlin mit Lügen die Kritik an Zhang der von der KPC verfolgten buddhistischen Schule Falun Gong anzuhängen. Sogar dem Verfasser im Focus wird ein Falun Gong Hintergrund angedichtet. Da ich seit 2002 Falun Gong verteidige, liegt es nah, dass er meine Kritik an Zhang mit Falun Gong verbindet, um die Leser gegen Falun Gong aufzuhetzen.

Das heißt, ab 28. August haben die Propagandisten der KPC versucht, den Fall Zhang Danhong zu missbrauchen, um Propaganda gegen deutsche Medien und Falun Gong zu betreiben.

Am 27. August erschien mein Artikel „Die Olympischen Spiele Peking fanden im Kampf zwischen Macht und Moral statt“, in dem ich den Unterschied zwischen Propagandisten der KPC und Regimekritikern verdeutliche.

Am 2. September erschien mein erster Artikel über das DW-Chinaprogramm „Schlägt die Deutsche Welle eine rote Welle?“ In diesem Artikel habe ich mit einem aktuellen Beispiel versucht zu verdeutlichen, warum Kommentare im DW-Chinaprogramm von den roten Medien gerne übernommen werden.

Am 7. September erschien mein zweiter Artikel über das DW-Chinaprogramm „Wie rot ist das China-Programm der DW?“ In diesem Artikel habe ich die Chinaredaktion im Vergleich zu mir bzw. dem chinesischen Widerstand charakterisiert.

Gleichzeitig habe ich auch das neueste Interview mit Thomas Heberer im DW-Chinaprogramm am 22. Juli unter der Überschrift „Es ist ein Fehler, nicht an der Eröffnungsfeier teilzunehmen“ besprochen, in dem Zhang ihre Kritik an Merkel mit Heberers Worten zum Ausdruck bringt. Dieses Interview zeigt deutlich, dass Heberer für die KPC propagiert. Denn die Kernaussage dieses Interview lautet: „Deshalb ist die KP Chinas zur Zeit die Garantie für die Stablität und den Wohlstand in China“.

Als Chinaexperte müsste Heberer wissen, dass in China täglich Proteste stattfinden, z.B. Am 1. Juli, an dem offiziellen Gründungstag der KPC überfiel ein 28jähriger Pekinger Yang Jia ein Polizeipräsidium in Schanghai und hat angeblich sechs Polizisten umgebracht und fünf verletzt, nachdem ihm immer wieder Unrecht getan wurde. Yang Jia wird seitdem in der Bevölkerung als Held gefeiert. Das Todesurteil über Yang sorgt gerade für Proteste aus allen Kreisen in China.

Am 13. September veröffentlichte ich einen Artikel „Der rote Angriff aus der VR China“
um den deutschen Leser zu zeigen, dass die KPC den Fall Zhang missbraucht, um einerseits den Nationalismus zu schüren, anderseits die Leser gegen Deutschland, gegen die Demokratie und gegen Falun Gong aufzuhetzen.

Am 26. September veröffentlichte ich „Xinhua-Propaganda gegen Deutschland aus einem anderen Grund widerlegt“, um die deutsche Realität darzustellen.

An diesem Tag tauchte in den roten Medien der erste Bericht auf, in dem Sabine Pamperrien, Jan-Phillip Hein und ich als antichinesische Agitatoren-Bande diffamiert werden. Gleichzeitig steht in diesem Bericht: „Es gibt reichlich Leute, die Zhang Danhong unterstützen. Unter ihnen sind sehr einflussreiche Persönlichkeiten, einschließlich Mitglieder der deutsch-chinesischen Freundschaftsverbände und Chinaexperten“.

Am 1. Oktober veröffentlichte ich „Die rote Welle aus Deutschland“, um die Leser mit weiteren Beispielen z. B. mit Eberhard Sandschneider zu zeigen, wie das DW-Chinaprogramm für die KPC propagiert.

An diesem Nationaltrauertag, an dem Mao Zedong vor 59 Jahren die VR China ausrief, veröffentlichte Wei Jingsheng, der erste chinesische Sacharow-Preisträger vor 12 Jahren seinen offenen Brief an den Bundestag, US Congress and National Assembly of France , in dem er genau wie wir auf die rote Infiltration der KPC im Ausland hinweist.

Am 7. Oktober erschien mein Artikel „Warum ist die Deutsche Welle rot infiltriert?“, in dem ich die Reaktion der DW-Führung auf die Kritik, den ersten offenen Brief der 9 chinesischen Dissidenten (Mitte September) und den vom Autorenkreis der Bundesrepublik (23. September) vorstelle, um die gemeinsame moralische Basis von uns für Menschenrechte und gegen den Machtmissbrauch hervorzuheben.

Am 9. Oktober veröffentlichte der deutsche Chinaexperte Frank Sieren in der Wochenzeitung „Die Zeit“ einen langen Beitrag unter der Überschrift „Die Phantom-Agentin – Droht Deutschland und China ein neuer Streit? Der seltsame Konflikt um die Journalistin Zhang Danhong“

Am 19. April, in meiner ersten Rede über die Infiltration der KPC habe ich das Zeit-Chinabild kritisiert. „Wie kommt die rote Infiltration in den deutschen Medien zustande?“ heißt mein Vortrag am Gewerkschaftstag des DJV-Landesverbandes NRW in Iserlohn.

Am 16. Juli habe ich einen der Zeit-Herausgeber Helmut Schmidt unter der Überschrift „Die rote Infiltration in Deutschland“ kritisiert, weil ich die Geschichte der roten Infiltration vorstelle und er ein gutes Beispiel dafür seit den Sechziger Jahren abgibt.

Dennoch wundert es mich, dass „Die Zeit“ Frank Sierens Artikel im Stil der Xinhua-Berichte abdruckt.

Am 9. Oktober erschien auch der offene Brief von Thomas Heberer, den Georg Blume, Herta Däubler-Gmelin, Eberhard Sandschneider, Frank Sieren und Ihresgleichen unterschrieben, im Internet.

In meinen Augen sind sowohl Sierens Beitrag als auch Heberers Brief nichts anderes als weitere Beweise für den großen Einfluss der KPC in Deutschland.

Am 12. Oktober haben Sabine Pamperrien und Jan-Phillip Hein auf der Internetseite „Die Achse des Guten“ ihre Gegendarstellung unter der Überschrift „Was die ‚Zeit‘ nicht berichtet“ veröffentlicht, in der sie Frank Sieren widersprechen und eine Chronik von ihrer Berichterstattung über den DW-Skandal darstellen.
http://www.achgut.com/dad…

Am 15. Oktober erschien mein Artikel „Die rote Propaganda ist gefährlicher als Melamin“, in dem ich die Wirkung der Propagandisten der KPC wie Zhang Danhong zu verdeutlichen versuche.

Am 16. Oktober erschien in der Internetseite „Die Perlentaucher“ eine Chronik über den Streit um die China-Berichterstattung der DW in den deutschen Medien, die den offenen Brief Heberers mit 65 Unterzeichnern und dem Datum 13. Oktober angibt. http://www.perlentaucher….

Am 17. Oktober erschien „Sagt den Mächtigen die Wahrheit“, ein offener Brief der chinesischen Oppositionellen als Antwort auf Heberer und Co..

„Ein echter Intellektueller wird sich nie mit den Mächtigen arrangieren; einem hemmungslos totalitären Regime sollte er mit um so größerer kritischer Wachheit und Reserviertheit gegenüberstehen und den Mächtigen das Leben so unbequem wie möglich machen.“ ist ein Zitat aus dem fünften offenen Brief an den Bundestag. Aus verschiedenen Gründen wollte ich den Brief eigentlich nicht unterschreiben, aber die Initiatorin Tienchi Martin-Liao möchte meine Unterschrift haben.

Am 18. Oktober veröffentlichte ich „Wie gerufen erschien Frank Sieren“, in dem ich die Bindungen zwischen dem Zeit-Autor Frank Sieren und Zhang Danhong, Thomas Heberer und den roten Medien zeige. Frank Sieren hat nicht nur in seinen Büchern, in der Zeit und mit Helmut Schmidt, sondern auch im DW-Chinaprogramm für die KPC propagiert.

Am 22. Oktober erschien im DW-Chinaprogramm unter der Überschrift „Sandschneider spricht über China und die Beziehung zwischen China und Deutschland“ , in dem Zhang Danhong und Sandschneider wie früher einen Lobgesang auf die VR China gemeinsam anstimmen. In Zhangs Frage heißt es: „Wird die deutsche Wirtschaft noch abhängiger von China als Lokomotive des globalen Wirtschaftswachstums sein?“ Sandschneider antwortet dann mit Behauptungen wie „Das kommunistische China hat die Funktion gehabt, den kapitalistischen Westen zu stützen.“ Ja, so behauptet auch das Propagandaministerium der KPC. http://www.dw-world.de/dw…

Am 23. Oktober wurde deshalb in den roten Medien dieses DW-Interview von Zhang und Sandschneider unter der Überschrift „Vor Merkels Chinabesuch kehrte Zhang Danhong zu ihrer Arbeit bei der Deutschen Welle zurück“ weit verbreitet.

In den Exilmedien jedoch wurde am 23. Oktober die Nachricht weit verbreitet, dass Hu Jia, ein Gefangener der KPC den diesjährigen Sacharow-Preis für geistige Freiheit vom EU-Parlament entgegen dem Druck der KPC verliehen bekam! Hu Jia hatte sich damals bei Merkel für ihren Dala-Lama Empfang bedankt, während Merkel damit die Propagandisten der KPC ärgerte.

Ich verstehe nicht, warum Thomas Heberer und Co. gegen die menschlichen Grundwerte für die KPC propagieren? Wie dem auch sei, ich stimme gerne den folgenden Forderungen in Heberers offenen Brief zu: „Wir nehmen die o. g. Vorgänge zum Anlass, um alle Verantwortlichen in Publizistik, Politik und Wissenschaft auf diese beunruhigende Entwicklung und ihre Hintergründe aufmerksam zu machen und für die Wahrung der Grundsätze journalistischer und wissenschaftlicher Professionalität, Eigenverantwortung und Objektivität ohne jede Einschränkungen einzutreten. Insbesondere fordern wir sie auf, sich offensiv und entschieden vor die in der laufenden Kampagne zu Unrecht angegriffenen Personen zu stellen.“

Die Kampagne, von der hier die Rede ist, kann weder ich noch jemand anders im Exil organisieren. Diejenige, die für Kampagnen dieser Art bekannt ist, heißt die Kommunistische Partei Chinas. Die KPC hat mit ihren ununterbrochenen Kampagnen bereits mindestens 80 Millionen Todesopfer gefordert.

Die neuste Kampagne der KPC, die gegen Falun Gong gerichtet ist, begann im Juli 1999 und hat mindestens 3194 Todesopfer (Stand vom 26. Oktober) gefordert.

Mit Hilfe von Thomas Heberer wurde diese Kampagne nach Deutschland importiert und dauert noch an.

Heberer hat diese Kampagne erneut mit dem oben genannten offenen Brief unterstützt, in dem er die chinesischen Kritiker am DW-Chinaprogramm unverantwortlich als „die Aktivisten der religiös-politischen Sekte Falun Gong“ oder „mit dieser in Verbindung stehend“ und mich als „Falun Gong-Propagandisten“ diskreditieren will.

Die Chinesen im Land, deren freier Zugang zum Internet von der KPC gesperrt wird, dürfen aber schon ab 10. Oktober erfahren:
„49 berühmte Europäer unterstützen Zhang Danhong vehement und sind gegen die Säuberung der Chinaredaktion der Deutschen Welle“
http://world.huanqiu.com/…
In diesem Propagandabericht heißt es: „Der offene Brief hat noch das wahre Gesicht der sogenannten ‚Dissidenten‘ enttarnt und darauf hingewiesen, dass sie entweder ‚Falun Gong‘ Elemente sind oder mit ‚Falun Gong‘ in Verbindung stehen. “

Gott sei Dank können sich die chinesischen Dissidenten und ich in Deutschland noch gegen die Propaganda der KPC wehren, um Hu Jia und andere verfolgten Chinesen zu unterstützen.

Köln, 26. Oktober 2008

Mehr dazu auf meiner Homepage unter der Rubrik „Rote Infiltration“ http://dr.xu-pei.de/index.php?id=72

 

Chinaberichte in deutschen Medien, die der Realität entsprechen

31 Jul

 

Seit die internationalen Kommunisten China,  Ostturkistan und Tibet besetzt haben, werden die Menschen in ihrem Machtgebiet zwangsweise einer Gehirnwäsche unterzogen. Ohne die Informationsfreiheit in Deutschland hätte ich die systematische Desinformation der KP Chinas nicht erkannt, aber mein Preis dafür ist, dass ich nicht mehr heimkehren kann, ohne zu lügen.

Das heutige China ist immer noch ein Land, in dem die Menschen wegen Gedanken und Glauben systematisch ermordet und verfolgt werden. Sogar Organraub wird als Mittel eingesetzt.

WDR-Bericht  über den systematischen Organraub in der VR China:

http://www.wdr5.de/sendungen/neugiergenuegt/feature/tranplantation100.html

Gleichzeitig werden die Menschen im Land systematisch indoktriniert.

WDR-Bericht über die Geschichtsmanipulation

Missbrauch oder Verdrängung:

http://www.wdr3.de/zeitgeschehen/chinasumgangmitseinergeschichte100.html

FAZ-Bericht über die „Konfuzius-Institute“

Seit 2004 eröffnet die Kommunistische Partei Chinas weltweit „Konfuzius-Institute“. In Deutschland wurde das fünfzehnte KI gerade in Göttingen eröffnet: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/uni-goettingen-konfuzius-institut-unter-verdacht-13025050.html

Doch wo Konfuzius draufsteht, ist nicht Konfuzius drin. Das wissen alle gebildeten Chinesen. Die sogenannten „Konfuzius-Institute“ verstoßen gegen das  Erbe des Konfuzius, dessen Lebensprinzipien lauteten: „Güte, Aufrichtigkeit, Anstand, Gelehrsamkeit und Ehrlichkeit „. Seine Lehre wurde seit 134 v. Chr. als chinesische Ethik betrachtet, bis  1949 die Kommunisten an die Macht kamen. Der 77ste Nachfolger des Konfuzius musste auf die Insel Taiwan  fliehen, während die kommunistischen Machthaber mit Gewalt und Tricks versuchten, ihre Ideologie im Festlandchina durchzusetzen. Und jetzt auf einmal, nachdem sie alles, was mit Konfuzius zu tun hatte, zerstört hatten – sogar die Gräber des Clans wurden geschändet -, tritt ausgerechnet dieses Regime als Erbe des Konfuzius auf! Diese Konfuzius-Institute, die sich als das chinesische Pendant zum deutschen Goethe-Institut sehen möchten, sind nichts anderes als  Auslandspropaganda-Zentren der chinesischen KP.

Mehr dazu: https://konfuziusinstituteundliuxiaobo.wordpress.com/2013/04/17/an-die-deutschen-rektoren-wegen-ihrer-kooperation-mit-der-kp-chinas/

Mehr dazu:

https://konfuziusinstituteundliuxiaobo.wordpress.com/2014/06/02/xu-pei-verbunden-sich-china-und-russland-werden-europa-und-amerika-vernichtet/

XU Pei: Vereinnahmung und Unterwanderung durch die KP Chinas

23 Jul

 

Für eine Chinesin, die nach dem Germanistikstudium in Deutschland wegen der KP-Diktatur nicht mehr heimkehren kann,  ist es unverständlich, dass die kommunistischen Machthaber aus Peking immer größeren Einfluss auf Deutschland gewinnen.

Nach der Überwindung des NS-Regimes und des SED-Regimes gehört  Deutschland zur freiheitlichen Welt, leider lassen sich immer mehr Deutsche von der Kommunistischen Partei Chinas vereinnahmen, die mindestens 80 Millionen Menschen umbrachte und noch weitere Menschen durch den systematischen Organraub ermordet. So ist es nicht verwunderlich, wenn dadurch Mißtrauen entsteht und manche so weit gehen, besondere Überwachungsmaßmahmen ins Werk zu setzen.

Die Mitschrift der  Pressekonferenz von Bundeskanzlerin Merkel und dem KP-Premier am 7. Juli zeigt exemplarisch, wie sich Deutschland durch  die Kooperation mit der KP Chinas vereinnahmen lässt. http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Mitschrift/Pressekonferenzen/2014/07/2014-07-07-pk-merke-li.html

Zwei  Gedenktage

Am 5. Juli, dem fünften Gedenktag des Blutbades in Xinjiang, an das die Uiguren weltweit erinnern, flog Merkel zum siebten Mal  mit einer Wirtschaftsdelegation nach Peking.

Am 1. Juli, dem offiziellen Gründungstag der KP Chinas, die 1921 von Moskau finanziert und organisiert worden war, erhielt ich „Call to Action by the World Uyghur Congress (WUC) regarding the 5th Anniversary of the Chinese Authorities’ Brutal Killing of an Untold Number of Uyghur Protesters in Urumqi“ .

Darin wird unter anderem auch an die Regierungschefs appelliert, „We call on governments and leaders around the world to make human rights a top priority when engaging with the Chinese leadership, and publicly state their solidarity with human rights defenders.“  Ich selbst habe schon aufgegeben,  an die Politiker zu appellieren.

Der 07. Juli ist auf Deutsch als  „Zwischenfall an der Marco-Polo-Brücke“ in die Geschichte der Republik China  und der Kommunistischen Partei Chinas eingegangen, denn 1937 gelang es den kommunistischen Agenten an diesem Tag, die chinesische und japanische Armee gegeneinander auszuspielen, so dass  ab diesem Tag der Zweite Japanisch-Chinesische Krieg ausbrach.

Damit konnten die Kommunisten den Konflikt zwischen Japan und der Sowjetunion in einen Krieg zwischen Japan und der Republik China umwandeln. Die Kommunisten nutzten den achtjährigen Krieg, um ihre Armee und ihr Gebiet in China zu vergrößern. Nach der japanischen Kapitulation vor der Republik China konnte Mao mit Unterstützung der internationalen Kommunisten die gewählte chinesische Regierung auf die Insel Taiwan vertreiben.

Seit der Machtergreifung der Kommunisten unterzieht das Regime alle Bewohner mit Hilfe der entstellten Sprache (Rotchinesisch) und  der verfälschten Geschichte einer Gehirnwäsche. Erst  in Deutschland konnte ich dank der freien Information die systematische Desinformation der KP Chinas und das Rotchinesisch a lá George Orwell erkennen.

An 07. Juli 2014 durfte der KP-Premier neben der Bundeskanzlerin jedoch behaupten,  „“Heute ist auch ein besonderer Tag für die chinesische Nation; das dürfen wir als Chinesen nie vergessen. Heute vor 77 Jahren gab es einen Aggressionskrieg Japans gegen China. Da hat sich China zur Wehr gesetzt und wir haben ganz mutig Widerstand geleistet. Nach acht Jahren haben wir den Sieg errungen.“ Damit hat der KP-Premier die Leistung der Republik China auf das Konto der Kommunisten umgebucht.

Durch die gemeinsame Pressekonferenz ließ sich die deutsche Regierung von den kommunistischen Machthaber für ihre Geschichtsverfälschung vereinnahmen. Das muss die CIA misstrauisch machen, deren Gründung auf die Abwehr gegen die kommunistische Gefahr zurückzuführen war.

Unterwanderung durch Peking

Der siebte Rotchina-Besuch der Bundeskanzlerin und ihre Rede vor ausgewählten Studenten an der  Universität Qinghua unter der KP-Führung wurden auch wie immer von den Medien der KP Chinas vereinnahmt. Beispielsweise lautet eine Überschrift in dem nationalistischen Propagandablatt  „Die Global Times“ der KP Chinas , „Merkel hat in ihrer Rede in Qinghua Japan angedeutet, der Geschichte direkt ins Auge zu schauen und nicht den selben Fehler zu machen“!  http://world.huanqiu.com/exclusive/2014-07/5053369.html

Die KP Chinas nutzt jede Chance, um Deutschland für ihre nationalistische Hetze gegen das heutige demokratische Japan zu vereinnahmen. Es ist ihr auch schön gelungen.

Während es den deutschen Politikern wie dem amtierenden Wirtschaftsminister nicht einmal gelang, eine gute Geste zu zeigen, wie zum Beispiel einige Vertreter der Zivilgesellschaft zu treffen, dürfen die Machthaber aus Peking  und ihre Vertreter in Deutschland vor Menschenrechtlern, die nichts anderes als universelle Grundwerte verteidigen,  triumphieren.

Wenn Deutschland zulässt, dass das KP-Regime mit seiner systematischen Desinformation und  deren Übernahme durch die zunehmenden „Konfuzius-Institute“ immer größeren Einfluss auf die offene Gesellschaft hierzulande nimmt, dann ist es sogar wünschenswert, dass die deutsche Regierung schärfer ins Auge gefaßt wird, von all denjenigen, die die Freiheit lieben.