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XU Pei über den deutschen „Sinologen“ Tilman Spengler (2011)

31 Aug

Zur Flaschenpost von Spengler

Spengler zeigt eine kriecherische Haltung gegenüber den Machthabern wie Liu Xiaobo

Als Spengler 2002 auf der Buchpremiere meines dritten Gedichtbandes „Affenkönig“ mit Illustrationen von Jörg Immendorff, eine Rede hielt, habe ich ihn persönlich über die Lage in China, insbesondere die Verfolgung von der Falun Gong-Bewegung, informiert. Die verifizierten Todesopfer betragen bis heute 3434. (Stand 11.05.2011)

Seit ich dank Internet mit Menschen weltweit verbunden bin, sind zwei Kollegen Yang Chunguang (1956-2005)und Lihong (1958-2010) in China zu Tode verfolgt worden. Die beiden Dichter und weitere inhaftierte Kollegen motivieren mich, die Öffentlichkeit über die Lage in meiner Heimat aufzuklären. Ich habe nicht nur Lihong unterstützt, der sich gegen den Missbrauch der Olympischen Spiele 2008 aussprach, sondern betrachte auch Heinrich Mann als Vorbild, der sich gegen den Missbrauch der Olympischen Spiele 1936 stellte. Ebenso ist die Geschwister Scholl ein Ansporn für den chinesischen Widerstand gegen die kommunistischen Machthaber. Tilman Spengler aber hat die größte Propaganda-Schau in Peking schöngeredet und sitzt vermutlich gerne mit den Machthabern in einem Boot.

Ein aufrichtiger China-Experte hätte die Olympischen Spiele 2008 nicht unterstützt, sondern die Parallelen zwischen Nazideutschland und dem kommunistischen China nach dem Tiananmen-Massaker aufgezeigt.

Viele Chinesen sind von den Kommunisten verhaftet worden. Aber Spengler hat ausgerechnet Liu Xiaobo mit einer Laudatio gewürdigt. In seinem „Monolog eines Überlebenden der Endzeit“ (1992 ) gesteht Liu Xiaobo offen: „Ich verachte Menschenmassen, betrachte die Gesellschaft als Mob, verehre die persönliche Kreativität des Genies, mein Lebensziel ist zu sehen, ob ein einsames Genie mit Kreativität stärker ist als das gemeine Volk“. Das ist nicht die Position des chinesischen Widerstands gegen die Kommunisten.

Die Wortführer des chinesischen Widerstands wie Wei Jingsheng halten Liu Xiaobo einstimmig für einen Kollaborateur des Regimes. Ein Sinologe könnte die Schriften von Liu Xiaobo lesen und verstehen. Er wäre in der Lage, zu erkennen, dass Liu Xiaobo weder Menschenrechtler noch Demokrat ist, sondern ein Opportunist, der seine eigenen Interessen verfolgt.

Die Verteidigungsrede „Ich habe keine Feinde“, die bei der Verleihung des Friedensnobelpreises 2010 vorgelesen und weltweit übertragen wurde, steht exemplarisch für die kriecherische Haltung gegenüber einem Regime, das bereits 80 Millionen Todesopfer gefordert hat und weitere unschuldige Menschen umbringt, trotz seiner eigenen unrechtmäßigen Gefängnisstrafe.

Zu Spenglers Mumpitz

Tilman Spengler wird auch von den KP-Gegnern kritisiert wie Liu Xiaobo

Es ist mittlerweile allgemein bekannt, dass die KP Chinas in Deutschland zahlreiche Propagandisten unterhält.

Spengler hat nicht nur den sprachlichen Fehler gemacht, den die beiden KP-Befürworter in diesem Forum schon genannt haben. Es stimmt nicht, dass „Qu Bao Hou Shen“ mit „Sicherheit erwerben“ zu tun hat. Das kann nur jemand behaupten, dessen Chinesisch zu wünschen übrig läßt.

Die größere Fehlleistung von dem Sinologen ist, dass er das kommunistische System als Wurzel des Übels in China immer mit Worthülsen zu bedecken versucht.

Spengler muss doch die Geschichte von Nazideutschland und der Volksrepublik China nach dem Tiananmen-Massaker kennen. Warum fallen Spengler die auffälligen Parallelen zwischen den beiden totalitären Systemen nicht auf, wie zum Beispiel die Olympischen Spielen 1936 und 2008?

Warum wirft Spengler immer ein kommunistisches Regime mit den chinesischen Monarchien in einen Topf, die mit dem Totalitarismus aus dem Westen nichts zu tun haben?

Spengler hat wieder den Friedensnobelpreisträger 2010 erwähnt, den alle Auslandpropagandisten der KP Chinas loben, sodass die Kritik an Liu Xiaobo in Deutschland kaum wahrgenommen wird. Aber Ai Weiwei wird von ihnen verleumdet. Schliesslich ist Ai Weiwei kein Unterstützer von Liu Xiaobo.

Um die Verachtung für den Kollaborateur Liu Xiaobo zum Ausdruck zu bringen, benutzt man auf Chinesisch den ironischen Spitznamen Liu Wudi (Liu, der angeblich keine Feinde hat).

Ai Weiwei ist der Erste, der Liu so verächtlich nennt. Denn wir wissen alle, dass Liu eine Reihe von KP-Gegnern wie Feinde behandelt hat. Er hat zum Beispiel seinen großen Konkurrenten Yuan Hongbing die Mitgliedschaft des chinesischen Pen Clubs verweigert. Yuan hatte mit seinen Mitstreitern schon 1993 die „Charta Frieden“ veröffentlicht, die einen Bezug auf „Charta 77“ zeigte. „Charta 2008“ hingegen ist eine schlechte Kopie und klingt wie eine Liebeserklärung an die KP Chinas. Yuan wird von den KP-Kräften als Faschist verleumdet. Aber der Exilautor Ha Jin hat in seinem Artikel „Das System der tausend Augen“ die Wirkung von Yuan als großen Schriftsteller vorgestellt.

Als Liu verhaftet wurde, aus welchem Grund auch immer, hat sich Ai mit ihm solidarisiert, wie viele andere Chinesen auch, indem er die „Charta 2008“ unterschrieb. Nachdem Liu deswegen Friedensnobelpreisträger wurde, hat Ai sich auch von ihm distanziert. Er hat z.B. auf Twitter öffentlich der „Charta 2008“ den Stinkefinger gezeigt.

XU Pei über die Selbstentlarvung von Herta Müller

27 Jul

Herta Müller  demonstrierte als Literaturnobelpreisträgerin 2009 auf der Frankfurter Buchmesse ihre Unterstützung für chinesische KP-Gegner, die auch ich unterstütze. Damit gewann Herta Müller den  Respekt der chinesischen KP-Gegner.  2010 wurde ich von den Kollegen, die wie ich mit Herta Müller eine halbe Stunde gesprochen hatten,  darum gebeten,  sie über die Verlogenheit von  Liu Xiaobo  zu informieren.

Folgende zwei Emails hatte ich an unsere vermeintliche Unterstützerin  gerichtet:

Liebe Frau Müller,

ich wurde eben telefonisch gebeten, Sie darüber zu informieren, dass Liu Xiaobo zum Opfer des Machtkampfes innerhalb der Kommunistischen Partei Chinas geworden ist.

Wir bedauern, dass er verhaftet und zu 11 Jahren verurteilt wurde.

Dennoch hat er eine Nominierung zum Friedensnobelpreis nicht verdient.

Seit dem Pekinger Massaker hat Liu als “prominenter Dissident” der KP Chinas gedient, dem chinesischen Widerstand gegen die KP-Diktatur entgegenzuwirken.

Liu hat beispielsweise nach dem Pekinger Massaker behauptet, dass es keine Toten gegeben hätte.

Liu hat zuletzt gegen den Menschenrechtsanwalt Gao Zhisheng agiert, für dessen Freilassung Sie auf der Frankfurter Buchmesse eine Unterschrift geleistet haben. Ich war bei Ihrem Besuch am Stand der Epoch Times und der IGFM.

Es würde uns daher freuen, wenn Sie nicht Liu, sondern Gao zum Friedensnobelpreis vorschlagen würden.

Denn Sie haben uns in unserem Widerstand gegen die KP-Diktatur sehr ermutigt und bestärkt.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Xu Pei

Meine zweite Email lautet:

Liebe Frau Müller,

vielen Dank für Ihre Antwort.

Wenn es nach mir ginge, hätte ich Ihnen gegenüber kein Wort über Liu Xiaobo verloren.

Sie, Havel und Gao Zhisheng sind Menschen, die ich bewundere. Aber Liu ist in meinen Augen noch schlimmer als Milan Kundera und Günter Grass.

http://www.welt.de/kultur/article2570692/Der-schaendliche-Verrat-des-Milan-Kundera.html

Ich bedauere, dass ich weder Havel noch Sie rechtzeitig über Liu informiert habe.

Aber ich habe keinen Zweifel daran, dass Ihre Unterstützung für Lius Nominierung dem chinesischen Widerstand gegen die KP-Diktatur gilt!

In diesem Sinne habe ich mich darüber gefreut, dass Gao auch nominiert worden ist, wie letztes Jahr.

Die beiden Kanadier, die den systematischen Organraub an den Falun Gong Praktizierenden in Rotchina untersucht haben, sind auch nominiert worden.

Nicht zuletzt möchte ich mit Ihnen meine Freude an einem Wunderstein in China teilen, der den Tod der KP Chinas prophezeit hat.

Mit freundlichen Grüßen

XU Pei

Mehr über Liu Xiaobo im Brief der zwanzig Kollegen im Exil finden Sie unter

http://www.aboluowang.com/comment/data/2010/0214/article_15718.html

Damals wusste ich nicht, dass Herta Müller von den rumäniendeutschen Kollegen wie der Verfasser von „Symphonie der Freiheit – Widerstand gegen die Ceausescu-Diktatur“ Carl Gibson genau so kritisiert worden war wie Liu Xiaobo von den chinesischen Kollegen.

Meine beiden Emails hatten bei ihr die folgende öffentliche Auslassung bewirkt, die leider auch in der FAZ unter „Solidarität mit dem Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo – Wenn der zweite Schuh herunterfällt“ abgedruckt wurde. http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/autoren/solidaritaet-mit-dem-friedensnobelpreistraeger-liu-xiaobo-wenn-der-zweite-schuh-herunterfaellt-1608782.html

Dieser Beitrag voller Lügen wurde auch sofort ins Chinesisch übersetzt und unter der Überschrift „Die Literaturnobelpreisträgerin Müller unterstützt Liu Xiaobo“ verbreitet, um Kritiker von Liu Xiaobo zu schlagen.  Somit hat sich Herta Müller selbst vor den chinesischen KP-Gegenern weltweit  entlarvt. Denn bis dahin hatten alle geglaubt, dass Herta Müller eine KP-Gegnerin sei, wie wir. Dieser Beitrag hat aber uns gezeigt, dass Herta Müller sich in den Konflikt zwischen KP-Gegnern und Liu Xiaobo einmischte, ohne sich auszukennen.  Das macht keine anständige Persönlichkeit mit Bildung, die einer KP-Diktatur Widerstand leistet.

Herta Müller kann mit ihrer Unterstützung für Liu Xiaobo nur uninformierte Leser in die Irre führen. Ihre Lügen über Liu Xiaobo sind so unbegründet wie ihre Verunglimpfung der Exilchinesen in der FAZ vom 26. März:

“Ich habe den Vorschlag Václav Havels, Xiaobo für den Friedensnobelpreis zu benennen, unterstützt und daraufhin schlimme E-Mails bekommen von Exilchinesen. Verleumdungen, Denunziation, hemmungsloser Rufmord an Xiaobo waren die Inhalte. Vielleicht ist die Emigration infiltriert vom chinesischen Geheimdienst, vielleicht ist es aber auch der eigene Irrsinn von verstörten Emigranten, die im fernen Exil Revolution auf dem Papier betreiben, mit Worten infam randalieren…”

Xu Pei über die „Seelenverwandtschaft“ von Herta Müller und Liao Yiwu

12 Jul

Am 26. Juni 2012 habe ich „neue Infos zu Pastior und Muellers“ mit dem Kommentar „die PR-Maschine funktioniert wieder, anbei die Infos aus der FAZ im Dateianhang“ von einem rumäniendeutschen Kollegen per Email zugeschickt bekommen. Am 12. Juli habe ich erst widerwillig die drei FAZ-Beiträge in Bezug auf Herta Müller gelesen.

Der rumäniendeutsche Autor Carl Gibson hält das Eintreten von Herta Müller für Verfolgte in der VR China für eine Show, was ich aus eigener Erfahrung mit ihr nun bestätigen möchte und kann.

Carl Gibson  wurde von Kommunisten ins Gefängnis geworfen, während Herta Müller,  ihr zweiter, bereits geschiedener Mann Richard Wagner und ihresgleichen mit diesen paktierten.

Gibson und andere rumäniendeutsche Kollegen waren gegen  die Nobelpreiskandidatur von Müller, während Diane Liu und andere Exilchinesen gegen die Nobelpreiskandidatur von Liu Xiaobo waren.  15 Monate habe ich gebraucht, um herauszufinden, warum ich mit zwei Emails über Liu Xiaobo  Herta Müller dazu brachte, in der deutschen Öffentlichkeit insbesondere in der FAZ  mit Lügen  ihren „Spießgesellen“  zu verherrlichen und meinesgleichen „Exilchinesen“ zu verunglimpfen.

Gibson hat viele  Artikel  aufklärend geschrieben, während ich auch versucht habe, die  Deutschen über Liu Xiaobo aufzuklären.  https://konfuziusinstituteundliuxiaobo.wordpress.com/2012/01/11/beitrage-uber-liu-xiaobo-von-xu-pei/

Zum Thema „Plagiat“ von Herta Müller hat Gibson auch als einer der wenigen einiges geschrieben, wie Frau Dr. Wang Rongfen.

Wie dem auch sei, die Kritiker von Herta Müller sind wie Gibson der Meinung, dass „Müller ihre Spielchen macht – und dabei lügt sie frech, da sie bisher mit ihren Lügen ungestraft durchkam“.

Herta Müller und ihr KP-Ex-Mann Richard Wagner hatten als Vorzeigepaar der rumäniendeutschen Ceaușescu-Literatur  8 Preise in Rumänien bekommen, bestätigte mir der Kenner der rumäniendeutschen Literatur Ingmar Brantsch. Liao Yiwu war nach eigener Angabe mit über 20 KP-Literaturpreisen  in Rotchina ausgezeichnet worden,  bevor er wegen eines einzigen Gedichtes über das Tiananmen-Massaker 1989 im roten Gefängnis landete.

Während Herta Müller als Nobelpreisträgerin in Rotchina vermarket worden ist, darf ein wahrhaftiger Dissident wie Wolf Biermann nicht in Rotchina übersetzt werden. Ich bin stolz darauf, dass sogar meine Veröffentlichungen im Internet von der KP Chinas blockiert werden.

Nachdem der Geschwister-Scholl Preis an Liao verliehen worden war, habe ich mit dem folgenden Brief  das Sekretariat des Geschwister-Scholl-Preises informiert. Aus Wahrheitsliebe gebe ich gerne mein Wissen weiter und stehe hinter allem, was ich zusammengetragen habe.

An das Sekretariat des Geschwister-Scholl-Preises:

vielen Dank für Ihr Verständnis für die Unzufriedenheit, die durch eine abfällige Bemerkung über den Geschwister-Scholl-Preis auf mich  übertragen worden ist.

Ich übe keine Kritik an der Jury, die sicher ihr Bestes getan hat, aber sie konnte sich nicht so über den chinesischen Widerstand gegen das KPC-Regime informieren wie ich. Deswegen  möchte ich mein Wissen weitergeben, wie ich 2007 in dem folgenden Gedicht beschreibe:

Selbstbildnis

Als Autor stehe ich

nicht auf der Bestsellerliste

sondern auf einer schwarzen Liste

Von Gewissen

werde ich getrieben

Das Geld

ist meine Bremse

Wie ein Auto

möchte ich Informationen

transportieren

Weil ich denke

dass Gewissen

auch

auf Wissen basiert

Seit dem Tiananmen-Massaker 1989 unterstütze ich die chinesischen Freiheitskämpfer wie Frau Dr. Wang Rongfen:

Autorinnen, die auf der schwarzen Liste der Kommunistischen Partei Chinas stehen

http://www.tibet-hamburg.de/-%20Autorinnen%20-%20Xu%20Pei.pdf

und  lasse mich von der Weißen Rose ermutigen.

Wenn man „Xu Pei weiße Rose“ bei Google eingibt, kann man sehen, wie sehr die Weiße Rose mir am Herzen liegt. (Das Gleiche gilt auch auf Chinesisch.)

2009 habe ich drei chinesische Autoren  im Geist der weißen Rose den deutschen Lesern vorgestellt.

Drei Chinesen im Geist der weißen Rose – Huang Jinqiu, Yang Tongyan und Guo Quan

http://community.zeit.de/user/xu-pei/beitrag/2010/01/16/drei-chinesen-im-geist-der-weißen-rose-huang-jinqiu-yang-tongyan-und-

Deshalb bedauere ich, dass der Geschwister-Scholl-Preis nicht an einen vorbildlichen Chinesen wie zum Beispiel den Rechtsanwalt Gao Zhisheng  verliehen worden ist, dessen Werk auch auf Deutsch vorliegt.

http://www.gao-zhisheng.de/blog/

Liao Yiwu mag ein großes Talent sein, aber er hat nicht den hohen moralischen, politischen und intellektuellen Anspruch, wie Gao Zhisheng und viele andere Chinesen, deren Werk leider nicht ins Deutsche übersetzt worden sind.

Ist Geisel Liao Yiwu frei?

http://community.zeit.de/user/xu-pei/beitrag/2010/09/23/ist-geisel-liao-yiwu-frei

Die Anwesenheit von Tienchi Martin-Liao bei der Preisverleihung erweckt die Vermutung, dass sie auch zu der erfolgreichen Vermarktung von Liao Yiwu beigetragen hätte.

Martin-Liao gilt als „Menschenrechtshändlerin“, die das Leiden der verfolgten Autoren missbraucht, um sich selbst zu bereichern.  Daran wollte ich lange nicht glauben, bis ich unter dem folgenden Link sah, dass sie im Jahre 2007 von  „zwei Menschenrechtsorganisationen“ mindestens 94 132 Dollar und zusätzlich als „Präsidentin des unabhängigen chinesischen PEN-Centers“  6000 Dollar kassierte. 2007 war angeblich der Präsident Liu Xiaobo. Dafür wurde Liu Xiaobo seit 2006 von den genannten  „Menschenrechtsorganisationen“ finanziell unterstützt. Ohne ihre Werbung wäre Liu Xiaobo kein Friedensnobelpreisträger geworden.

http://www.duping.net/XHC/show.php?bbs=10&post=1167417

Es ist eine Schande, dass Martin-Liao allein in einem Jahr über 100 000 Dollar, die für die Menschenrechte in Rotchina gedacht sind, einkassiert hat, zumal sie die Witwe eines deutschen Professors ist.  Frau Dr. Wang Rongfen und andere chinesische Mitstreiter sind  ärmer, aber wir würden keinen Pfennig für die Menschenrechte in unsere eigene Tasche stecken.

Martin-Liao tritt seit 2009 auch als „Präsidentin des unabhängigen chinesischen PEN-Centers“  auf, obwohl die Wahl ungültig war. Denn als eine Wahl stattfand, haben viele Mitglieder aus Protest nicht daran teilgenommen, weil Liu Xiaobo und Co. im Sinne der KP Chinas aufrichtige entschlossene  Freiheitskämpfer wie Yuan Hongbing ausgeschlossen hatten.

Martin-Liao vertritt Liu Xiaobos  Copyright und hat auch Herta Müller gegen die Kritiker von Liu Xiaobo aufgehetzt. Darüber habe ich auf Deutsch bereits berichtet.

Herta Müller und »Schlimme E-Mails von Exilchinesen«

http://www.china-observer.de/?x=entry:entry110406-112419

In Erinnerung an unser Gespräch habe ich noch einen Aufsatz vom Exilautor Ha Jin in Bezug auf  Yuan Hongbing, den Liao Yiwu mit Unterstützung von Liu Xiaobo  beschimpfte, herausgesucht.

China: Das System der tausend Augen

http://www.tagesspiegel.de/kultur/das-system-der-tausend-augen/1226334.html

Sollte ich diese Angelegenheit nicht  klar dargestellt habe, so stünde ich  Ihnen gerne Rede und Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre XU Pei

XU Pei: Absurdes Lebenstheater von Václav Havel

19 Mai

Für ein chinesisches Publikum führte Václav Havel  am Ende seines Lebens ein absurdes  Theater auf, das die Wahrheit und seine chinesischen Bewunderer  verriet.

 

Seit etwa 1978 ist der tschechische Dichter ins Chinesisch übersetzt worden. Aber er und sein Werk dürfen offiziell nur in der Republik China erscheinen. In der VR China gehört Havel zu den verbotenen Autoren, wie seine chinesischen Kritiker wie zum Beispiel Zhong Weiguang. Als die freiheitliche Welt um seinen Tod trauerte,  trauerten die Machthaber in Peking um ihren kleinen nordkoreanischen Bruder.

 

 

Ein Prager Frühling in Peking

 

 

Die Kommunisten vertrieben 1949 eine demokratisch gewählte Regierung nach Taiwan  und zwangen den Festlandschinesen ein totalitäres System  nach dem sowjetischen Modell auf. Bis zum Tode von Mao Zedong 1976 forderte das Regime etwa 80 Millionen Todesopfer.

 

Ende der Siebziger gewann Deng Xiaoping mit Intrigen den Machtkampf innerhalb der KP. Er liess Demokraten wie Wei Jingsheng verhaften und hielt weiter an der KP-Diktatur fest, aber die Bewohner dürfen wieder Handel treiben und studieren, was vorher verboten wurde.

 

Bis zum Tiananmen-Protest 1989 gab es in Rotchina trotz Repressionen eine Art Prager Frühling. Der 84-jährige Deng  liess den Pekinger Frühling mit Panzern beenden, während der Prager Frühling von der Sowjetunion niedergeschlagen wurde.

 

Das Tiananmen-Massaker in Peking und der weltweite Protest dagegen konnten Michail Gorbatschow und das  Marionettenregime in Prag nicht übersehen haben, bevor auch dort das Volk aufstand.

 

Als der 53-jährige Havel von den versammelten Pragern bejubelt wurde, saß der 33-jährige Liu Xiaobo wie viele Chinesen in Untersuchungshaft der KP Chinas. Als im April 1989 die Studenten das Herz in Peking eroberten, war Liu Xiaobo noch in New York damit beschäftigt,  den roten Journalisten Liu Binyan zu kritisieren, der trotz der Verfolgung immer noch Treue zur KP hielt, um einen Bruch der Chinesen mit der KP hervorzurufen.  Aber als er  mit Schuldbekenntnis und Falschaussage einer Gefängnisstrafe entkam, wurde in seinem Artikel „Wir wurden von unserer ‚Gerechtigkeit‘ niedergeschlagen“  (1993 ) behauptet, dass der Tiananmen-Protest „die Demokratisierung der Regierungspartei durch ihre allmähliche Selbstveränderung unterbrochen und einen totalen Rückschlag in China verursacht habe“.  1992 gab Liu Xiaobo in seiner Autobiographie „Monolog eines Überlebenden der Endzeit“ zu, dass er  aus Geltungssucht mit einem Hungerstreik den Tiananmen-Platz wieder füllte, während andere die Studenten dazu bewegen wollten, den Platz zu verlassen, um ein blutiges Ende zu vermeiden. Mit solchen Veröffentlichungen hat Liu Xiaobo nicht nur sich selbst verraten, sondern die gesamte Demokratiebewegung angeschwärzt. Liu Binyan, der wegen des Massakers endlich mit der KP Chinas brach, hielt Liu Xiaobo wie viele Chinesen für einen rückgratlosen Opportunisten, zumal Liu Xiaobo noch den Täter rühmte.

 

Wegen seiner Offenbarungen  wie, „Ich verachte Menschenmassen, betrachte die Gesellschaft als Mob, verehre die persönliche Kreativität des Genies, mein Lebensziel ist zu sehen, ob ein einsames Genie mit Kreativität stärker ist als das gemeine Volk“,  gilt Liu seitdem auch als unmoralischer Egomane.  Dieses „Genie“ trat als Augenzeuge im Propagandasender der KP Chinas auf, um die Lüge kreativ zu bestätigen, dass die Zwangsaufräumung durch die rote Armee keine Todesopfer gefordert hätte.

 

 

Charta 77 und die Pekinger Verfälschung

 

Havel  wurde dafür bewundert, dass er mit seinem wahrhaftigen Werk das Bewusstsein für die Absurdität unter einer KP-Diktatur schärfte und die unterschiedlichen Kräfte in der Tschechoslowakei zusammenbrachte, um sich gemeinsam gegen die Machthaber zu wehren.

 

Der Zeitzeuge des Prager Frühlings und dessen blutigen Niederschlagung  analysierte die Entfremdung und Verlogenheit durch eine kommunistische Diktatur adäquat, ergriff die mutigen Gegenmaßnahmen Wahrheit und Liebe. Damit trug er dazu bei, dass eine KP-Diktatur mit einer samtenen Revolution beendet wurde.

 

Havel sagte nicht nur die Wahrheit, sondern setzte sich auch für die verfolgten jungen Musiker ein, trotz des Staatsterrors. Die Petition Charta 77 und die damit verbundene Bürgerrechtsbewegung wären ohne Havel undenkbar. Havel hatte insgesamt fast  fünf  Jahre lang Zwangsarbeit im Gefängnis verrichten müssen, bevor er 1989 vom aufgestandenen Volk zum ersten Präsidenten  der Tschechoslowakei gewählt wurde.

 

Charta 77  weist mit klaren Worten auf die Diskrepanz zwischen der Realität und der vom tschechoslowakischen Außenminister unterschriebenen Schlussakte von Helsinki hin, um die Menschenrechte einzufordern, die von den Machthabern verletzt wurden.

 

Mit der unpolitischen Politik strebt Havel nach der Menschenwürde,  dabei zeigte er mit Worten und Taten seine Wahrheitsliebe und eine aufrichtige Haltung gegenüber den Mitmenschen und Machthabern.

 

Liu Xiaobo fiel aber nicht wegen seiner Verlogenheit auf, sondern feindet seit dem Pekinger Frühling viele Chinesen wie  Yuan Hongbing  an, die von den Kommunisten befürchtet und verfolgt werden. 2004 verzichtete Yuan Hongbing sogar auf seine Juraprofessur,  um vier Werke im Exil zu veröffentlichen. Im Schauprozess der KP Chinas  2009  gab Liu  an die Handlanger und seine zweite Frau eine  Liebeserklärung ab. Die Absurdität gipfelte darin, dass Liu in dieser Selbstverteidigungsrede nicht nur sich, sondern auch seine Peiniger rühmte, damit er ein milderes Urteil bekam. Um seine Feigheit zu vertuschen, gaukelte er vor, dass er keine Feinde hätte. Die erste Frau von Havel,  Olga war der Meinung, selbst den Namen des Hundes darf man den Peinigern nicht verraten, geschweige denn sein Gewissen!

 

Nachdem Havel im Januar 2010 öffentlich dafür plädierte, die Charta 08 und den zu elf Jahren Haft verurteilten  Liu  mit dem Friedensnobelpreis zu ehren, wandten sich Yuan Hongbing und 18 Regime-Gegner an ihn,  um auf die Verlogenheit der Charta 08 und von Liu Xiaobo hinzuweisen. Unter den vorgeschlagenen Preisträgern wie z. B. Wei Jingsheng wäre jeder andere Chinese moralischer und vorbildlicher. Wei wurde zweimal verhaftet und  blieb trotz Folter unbeugsam. Nach einer insgesamt 18-jähriger Haft hat das Regime ihn 1997 ins Exil abgeschoben, um Austragungsrecht für die Olympischen Spiele 2000 zu gewinnen. Aber niemand von diesen heldenhaften Chinesen hat  sich ausdrücklich auf die Charta 77 berufen und Havel veröffentlichte im September einen zweiten Aufruf, um Charta 08 als Nachwirkung der Chart 77 zu rühmen und Liu Xiaobo zum Friedensnobelpreis zu verhelfen.

 

Ohne den geschmeichelten Ex-Präsidenten wäre es dem „einsamen Genie“ nicht gelungen, mit einer unwahrhaftigen Kopie der Charta 77 auf der Weltbühne als der Doppelgänger seines Vorbildes gefeiert zu werden.

 

Köln, den 15. Januar 2012

Herta Müller und »Schlimme E-Mails von Exilchinesen« Xu Pei

15 Jan

Hat Herta Müller Grund, auf Exilchinesen zu schimpfen, die Liu Xiaobo kritisieren?

Am fünften Sonntag der Jasmin-Revolution in Rotchina fanden weltweit Lesungen für die Freilassung des Friedensnobelpreisträgers 2010 Liu Xiaobo statt.

Ulrich Schreiber vom Internationalen Literaturfestival hat diese Lesungen initiiert, weil dieser Sonntag auch “Tag der politischen Lüge” ist. Weiß er, dass Liu Xiaobo den Irak-Krieg begrüßt hat?

Die Einladung zur Lesung in Berlin habe ich mit der folgenden Email beantwortet:

Es ist großartig dass sich Herr Schreiber für die Menschenrechte in China einsetzt. Leider hat Liu Xiaobo die Ehre nicht verdient, auch wenn er wie viele andere Chinesen wegen seiner Gedanken verhaftet worden ist. Seine Schriften und seine Eigensucht haben alle aufrichtigen Chinesen angeekelt und abgestoßen. Eine Kostprobe für Dich aus seiner Autobiographie “Monolog eines Überlebenden der Endzeit” (1992 ):

“Ich verachte Menschenmassen, betrachte die Gesellschaft als Mob, verehre die persönliche Kreativität des Genies, mein Lebensziel ist zu sehen, ob ein einsames Genie mit Kreativität stärker ist als das gemeine Volk”.

Seit seinem Sieg über “das gemeine Volk”, zu dem ich mich gerne geselle, habe ich eine Reihe von Aufsätzen geschrieben, um die Deutschen zu informieren. Zur Ehre von Liu Xiaobo möchte ich also nicht lesen, aber für die Menschenrechte in China gerne.

Auf dieser Lesung hat Herta Müller eine Rede gehalten, deren Teilübersetzung zuerst unter Chinesen herumgeschickt wurde und dann am 31. März auf der chinesischen Webseite der Deutschen Welle (DW) unter der Überschrift “Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller unterstützt Liu Xiaobo” erschien. Bevor ich den Link zur DW zu sehen bekam, hielt ich die Teilübersetzung zunächst für ein Machwerk von den KP-Kräften. Herta Müller hat doch keinen Grund, auf Exilchinesen zu schimpfen, die Liu Xiaobo kennen und kritisieren. Leider steht in der FAZ vom 26. März tatsächlich ihre originale Beschimpfung:

“Ich habe den Vorschlag Václav Havels, Xiaobo für den Friedensnobelpreis zu benennen, unterstützt und daraufhin schlimme E-Mails bekommen von Exilchinesen. Verleumdungen, Denunziation, hemmungsloser Rufmord an Xiaobo waren die Inhalte. Vielleicht ist die Emigration infiltriert vom chinesischen Geheimdienst, vielleicht ist es aber auch der eigene Irrsinn von verstörten Emigranten, die im fernen Exil Revolution auf dem Papier betreiben, mit Worten infam randalieren…”

Aus Respekt für Herta Müller, die auf der Frankfurter Buchmesse 2009 den chinesischen Widerstand gegen die KP-Diktatur in Rotchina unterstützte, habe ich ihr Emails in Bezug auf Liu Xiaobo geschickt. Auf meine erste Email hat sie höflich geantwortet. Meine zweite Email an sie habe ich in meinem Beitrag unter der Überschrift “Warum lehnen die Exilchinesen Liu Xiaobo wie Milan Kundera ab?” veröffentlicht.

Ein vermeintlicher Freiheitskämpfer

Herta Müller ist offensichtlich der Einladung zur Lesung nachgegangen, um einen verfolgten Freiheitskämpfer zu unterstützen. Der von ihr so gerühmte Liu Xiaobo gab in einem Interview selbst zu, aus zwei Gründen zu einer Lesung zu gehen, “Erstens, um ein gutes Selbstgefühl zu haben, zweitens, um Geld zu verdienen, wenn nicht genug Geld gezahlt wird, gehe ich nicht hin. Das Geld ist ein Selbstwert, wenn eine bestimmte Summe von Geld da ist, dann ist Dein Leben auch auf eine bestimmte Dimension ausgedehnt.”

Seine Kritiker im Exil setzen sich alle für die Menschenrechte in China ein und unterstützen die Freiheitskämpfer im Land, ohne dafür bezahlt zu werden. Auch ich habe seit dem Pekinger Massaker aus Gewissensgründen an allen möglichen Menschenrechtsveranstaltungen teilgenommen und bei Bedarf einen unbezahlten Lesungsbeitrag geleistet.

Die Chinesen im Ausland, die Liu Xiaobo rühmen, sind entweder bekannte Spitzel der KP Chinas oder Nutznießer, wie z. B. der Menschenrechtsunternehmer Harry Wu und seine ehemalige Mitarbeiterin Tianchi Martin-Liao. Harry Wu ist berüchtigt dafür, aus der Menschenrechtsarbeit ein Geschäft gemacht zu haben. Gegen Harry Wu hat sich endlich ein Opferpaar juristisch gewehrt. Der Ehemann Wang Xiaoning(1950-) wurde 2002 wegen seiner Veröffentlichung vom Regime verhaftet und ein Jahr später zu einer Haft von 10 Jahren verurteilt. (Mehr dazu unter dem englischen Bericht: Chinese Couple Say They Were Extorted After Settling With Yahoo! ) Wang Xiaoning gehört zu den echten Regimekritikern wie Ai Weiwei, die ich unterstütze. Ich hätte auch Liu Xiaobo respektiert, wenn er sich nicht als Machtkämpfer erwiesen hätte, wie ein gottloser Kommunist.

Tianchi Martin-Liao lernte ich durch ihren Ehemann Helmut Martin kennen, der Selbstmord begangenen hat. Da sie aus der Republik China (Taiwan) kommt, hatte ich sie bei einer Gelegenheit persönlich vor Harry Wu gewarnt. Leider hat sie so lange für Harry Wu gearbeitet, bis er ihr öffentlich verbot, weiter sein Geschäft Laogai Research Foundation zu vertreten.

Statt die sachlichen Argumente gegen Liu Xiaobo widerlegen zu können, hat Martin-Liao zahlreiche Kritiker von Liu Xiaobo angefeindet. Am Tag der Preisverleihung beschimpfte sie im chinesischen Programm der Deutschen Welle die Exilchinesen auf die gleiche Art und Weise wie Herta Müller. Damit widerlegte sie aber Liu Xiaobos Verteidigungsrede “Ich habe keine Feinde”, die in Oslo vorgetragen und weltweit übertragen wurde.

Kaum hatte Martin-Liao die Exilchinesen beschimpft, fing Harry Wu an, mit ihr über das Copyright von Liu Xiaobos Werk zu streiten.

Das bestärkt mich in meiner Überzeugung, dass kein aufrichtiger Mensch Liu Xiaobo verehren kann, wenn er weiß, was Liu Xiaobo wirklich gesagt und getan hat. Gleich und gleich gesellt sich gern.

Leider ist die Deutsche Welle spätestens seit 1987 von der KP Chinas infiltriert und propagiert für Liu Xiaobo, wie einst für die Olympischen Spiele 2008. Gegen die Spitzel der KP Chinas kann sich die Deutsche Welle kaum wehren.

Nicht zuletzt möchte ich noch meine erste Email an Herta Müller veröffentlichen, damit man erfährt, was Herta Müller als “Schlimme Emails von Exilchinesen” bezeichnet hat.

Liebe Frau Müller,

ich wurde eben telefonisch gebeten, Sie darüber zu informieren, dass Liu Xiaobo zum Opfer des Machtkampfes innerhalb der Kommunistischen Partei Chinas geworden ist.

Wir bedauern, dass er verhaftet und zu 11 Jahren verurteilt wurde.

Dennoch hat er eine Nominierung zum Friedensnobelpreis nicht verdient.

Seit dem Pekinger Massaker hat Liu als “prominenter Dissident” der KP Chinas gedient, dem chinesischen Widerstand gegen die KP-Diktatur entgegenzuwirken.

Liu hat beispielsweise nach dem Pekinger Massaker behauptet, dass es keine Toten gegeben hätte.

Liu hat zuletzt gegen den Menschenrechtsanwalt Gao Zhisheng agiert, für dessen Freilassung Sie auf der Frankfurter Buchmesse eine Unterschrift geleistet haben. Ich war bei Ihrem Besuch am Stand der Epoch Times und der IGFM.

Es würde uns daher freuen, wenn Sie nicht Liu, sondern Gao zum Friedensnobelpreis vorschlagen würden.

Denn Sie haben uns in unserem Widerstand gegen die KP-Diktatur sehr ermutigt und bestärkt.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Xu Pei

Beiträge über Liu Xiaobo von Xu Pei

11 Jan

Die Dichterin und promovierte Germanistin Xu Pei unterstützt die chinesischen Regimegegner und berichtet auf Deutsch über ihre Kritiken an Liu Xiaobo, die seit dem Massaker am Tiananmen-Platz 1989 in der chinesischen Demokratiebewegung immer zunehmen.

 

In ihrem ersten Bericht wird „Parabel über den Friedensnobelpreisträger 2010 Liu Xiaobo von Deng Huanwu“ vorgestellt.

 

Der zweite Bericht unter der Überschrift „Der Friedensnobelpreis 2010  fiel an einen  „Schattenkaiser“ nennt die Gründe dafür,  warum Liu Xiaobo als Schattenkaiser (das chinesische Wort für Bester Filmschauspieler) bezeichnet wird.

 

Weitere Berichte sind

 

Die  Beweise auf Englisch für Liu Xiaobo als Schattenkaiser

 

Insider-Wissen über Liu Xiaobo und die deutschen Berichte

 

Ein Held setzt sich friedlich für die soziale Gerechtigkeit ein, wie Wei Jingsheng

 

Stockholm Syndrom von Liu Xiaobo in den deutschen Medien

 

Das deutsche Chinabild in Bezug  auf Liu Xiaobo

 

Die Republik China, Reich der Lüge und die Blase Liu Xiaobo

 

Aus dem Sieg in Ägypten lernen die chinesischen Freiheitskämpfer

 

Zu Liu Xiaobos Kritikern gehören  Liu Binyan (1925-2005), Wang Ruowang (1918-2001) und Fang Lizhi, die wegen ihrer wahren Worte 1987 von dem Diktator Deng Xiaoping persönlich aus der KP Chinas ausgeschlossen worden sind.

 

Alle drei sind nach dem Massaker 1989 verfolgt worden und mussten ins Exil gehen.

 

Die scharfen Kritiken an Liu Xiaobo von den beiden Verstorbenen sind nach der Bekanntgabe des Friedensnobelpreis 2010 im Internet verbreitet. Leider nur auf Chinesisch.

 

Beide hielten Liu für einen politischen Opportunisten, der im Sinne der KP Chinas die Demokratiebewegung anschwärzt und sabotiert, nachdem  Liu Xiaobo  seine Autobiographie „Monolog eines Überlebenden der Endzeit“ (1992 ) usw. veröffentlicht hatte.

 

Eine Kostprobe aus der Autobiographie lautet:

„Ich verachte Menschenmassen, betrachte die Gesellschaft als Mob, verehre die persönliche Kreativität des Genies, mein Lebensziel ist zu sehen, ob ein einsames Genie mit Kreativität stärker ist als das gemeine Volk“.

 

Fang Lizhi hat am 11. Oktober 2010 auf Englisch  „Liu Xiaobo and Illusions About China“

veröffentlicht.

http://www.nytimes.com/2010/10/12/opinion/12iht-edfang.html

 

Am 13. Oktober ist die deutsche Version als Gastkommentar unter der Überschrift „Wohlstand allein bringt China keine Demokratie“  erschienen.

 

http://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/friedensnobelpreis-wohlstand-allein-bringt-china-keine-demokratie;2671832

 

Die wahre Meinung von Fang Lizhi über Liu Xiaobo ist erst nach der Preisverleihung auf  Chinesisch erschienen.

 

Liu hat Fang ohne Anmeldung besucht, sein Buch geklaut und ihn dann in einem Interview beschimpft.

 

Unter den Kritikern, die  Liu Xiaobo persönlich gut kennen, sind unter anderem Chen Maiping

 

http://www.epochtimes.de/articles/2010/12/10/651878.html

 

und Bei Ling

 

 

http://www.dw-world.de/dw/article/0,,6315671,00.html