Archiv | Dezember, 2013

Ein immaterielles Päckchen zu Weihnachten 2013 von XU Pei aus der Domstadt

17 Dez

 

Das dreizehnte Jahr, in dem ich mit Hilfe des Internets die Glückwünsche zu Weihnachten und Neujahr empfange und verschicke, geht bald zu Ende.

 

1988 nahm ich  in Peking lieber ein Flugzeug, um endlich in Deutschland Weihnachten mitfeiern zu können, obwohl mir eine Fahrt mit der transsibirischen Eisenbahn interessanter erschien und auch viel weniger gekostet hätte. Seitdem bin ich in einem christlichen Kulturkreis hängengeblieben, vertrieben durch eine KP-Diktatur, die alle Menschen mit religiösen und unabhängigen Gedanken verfolgt.

 

2001, nachdem der deutsche Soziologieprofessor Jürgen Habermas (1929-) in Peking und Schanghai öffentlich vortragen durfte, hatte ich gute Gründe, einen zweiten Heimkehrversuch zu wagen, um die familiäre Erwartung zu erfüllen. Habermas vertritt nämlich „Verfassungspatriotismus“ und befürwortet Demonstrationen, während ich damals nur meinen Lieben gefallen und Ruhe haben wollte. So flog ich Anfang Dezember 2001 nach Hongkong,  verließ aber zwei Monate später das Machtgebiet der Kommunisten, weil es mir wie die sinkende Titanic erschien. Heute würde ich vermuten, dass die Veranstaltung mit Habermas dem Regime nur dazu diente, die Austragungsrechte für die Olympischen Spiele 2008 zu gewinnen. Damals konnte ich nur erkennen, dass ich auf keinen Fall unter der KP-Führung als Dozentin würde arbeiten können, auch wenn der damalige KP-Sekretär der Wuyi Universität  in der Nähe von Hongkong sehr nett war und mich sogar zum Essen mit seiner Familie einlud.

 

Während der Weihnachtstage 2001 besuchte ich das Nonnenkloster Goldener Phönix aus der Tang-Dynastie (618-907) in meiner Elternstadt. Die Klosteranlage gehört zu den chinesischen Bauten und Sehenswürdigkeiten, die der deutsche Sinologe Ernst Boerschmann (1873-1949) zwischen 1906-1909 fotografierte und später veröffentlichte. Dank seiner Aufnahmen kann man sehen, um welch eine Schönheit das KP-Regime die Welt beraubt hat. Unter dem Link http://blog.sina.com.cn/s/blog_5374815d0100jkrd.html kann man beispielsweise im Foto A die wunderbare Pagode eines buddhistischen Heiligen, im Foto B dagegen nur den verbliebenen Rest sehen.

 

In der zuerst von der Roten Armee, dann von Maos Roten Gardisten zerstörten Anlage konnte ich in meiner Kindheit auf dem Berg am Stadtrand noch Nonnen treffen, die aus Überzeugung und Glauben an die Reinkarnation auf das weltliche Leben verzichtet hatten, so wie es Mutter Teresa aus dem Glauben an die Auferstehung getan hat. Die buddhistischen Nonnen auf dem Berg  und ihre gläubigen Unterstützer haben mich tief beeindruckt. Auf diesen prägenden Eindruck musste ich in meinem Roman „Der weite Weg des Mädchens Hong“ verzichten, weil er so unbeschreiblich ist, wie der zweiundachtzigjährige Mönch Haideng (1902-1989) mit seinem Handstand auf nur einem Finger. http://www.youtube.com/watch?v=9otyix-7cok

 

Das Wiedersehen mit der „Bildungsstätte“ meiner Kindheit hat mich eher betrübt als erfreut. Denn in der neugebauten Anlage gab es nur noch Untergebene der KP Chinas, gekleidet in Nonnenkutten. Die tausendjährige buddhistische Glaubensstätte verkam zu einem lärmenden Reiseziel, mit dem die Machthaber Geld machen. Ich musste schmerzhaft feststellen, dass die chinesische Kultur unter dem KP-Regime weiter zerstört wird. Unter dem Despoten Mao (1893-1976) wurden die Glaubensstätten im Land zerschlagen, nach seinem Tod wird der Glaube entkernt. Während Mao die materiellen Bedürfnisse der Bevölkerung unterdrückte, zwingen seine Nachfolger die Bevölkerung dazu, nur ihre materiellen Bedürfnisse auszuleben.

 

Die Glaubensverfälschung  gilt auch für das Christentum in der VR China. Die echten Christen werden weiter verfolgt, ja umgebracht wie der deutsche Erzbischof Cyrillus Jarre (1878-1952) und der Kölner Sinologiestudent Berhard Wilden (1982-2006), während die Pseudochristen der Weltöffentlichkeit vorgaukeln sollen, es gäbe Glaubensfreiheit unter der KP-Führung.

 

Während das KP-Regime auch in Europa immer größeren Einfluss beispielsweise durch die zunehmenden „Konfuzius-Institute“ und „Städtepartnerschaften“ gewinnt, verlieren immer mehr Politiker und Medienleute das Vertrauen der Bürger, weil sie ihre eigenen Vorteile über die universellen Grundwerte  stellen.

 

Als Chinesin, die mit der deutschen Sprache die Freiheit zur Information erlangte, fühle ich mich den deutschsprachigen Mitbürgern gegenüber verpflichtet, das international agierende „System des Bösen“ zu enttarnen, weil in der weltweiten Sphäre der deutschen Sprache davon wenig bekannt ist.

 

Jedenfalls scheint mir der giftige „Smog“ über Rotchina ein weiteres Zeichen dafür, dass die himmlische Botschaft auf dem Prophezeiungstein, die den Zusammenbruch der KP vorhersagt,

http://www.igeawagu.com/news/zeitalter_vor_65mil_j/1117673292.html

bald in Erfüllung geht, wie das Weltgericht im Christentum.

 

Die bisherigen Rundmails sind aufgelistet unter: https://konfuziusinstituteundliuxiaobo.wordpress.com/2013/12/11/xu-pei-wissen-kann-leben-retten/

Advertisements

Xu Pei: Wissen kann Leben retten

11 Dez

 

 

Nach meinem Heimkehrversuch 2002 begann ich,  über die Doppelbödigkeit in Rotchina aufzuklären. Leider habe ich Bernhard Wilden (1982 – 2006) nicht erreicht. Der katholische Student aus Köln musste  sein Leben dafür in Peking bezahlen:

http://www.epochtimes.de/Tod-in-Peking-–-Warum-starb-Bernhard-Wilden-a78507.html

 

2012, im so genannten „Chinajahr“ unter der KP-Führung in Deutschland begann ich, Rundmails zu verschicken, weil ich mein Bestes tun möchte, um Menschen zu retten:

 

 

Eine geistige Pflaumenblüte aus fünf Rundmails 2012

 

https://konfuziusinstituteundliuxiaobo.wordpress.com/2012/10/23/xu-pei-uber-die-rote-gefahr-fur-deutschland/

 

https://konfuziusinstituteundliuxiaobo.wordpress.com/2012/10/28/insider-wissen-uber-china-fur-deutschsprachige-mitburger-von-xu-pei/

 

https://konfuziusinstituteundliuxiaobo.wordpress.com/2012/11/23/xu-pei-uber-einflussnahme-der-kp-chinas-in-deutschland-am-beispiel-der-deutschen-welle/

 

https://konfuziusinstituteundliuxiaobo.wordpress.com/2012/12/05/was-fur-schwiegersohne-gibt-es-in-deutschland/

 

https://konfuziusinstituteundliuxiaobo.wordpress.com/2012/12/17/das-leben-der-anderen-auf-chinesisch-von-xu-pei/

 

 

Eine geistige Pflaumenblüte aus fünf Rundmails 2013

 

 

https://konfuziusinstituteundliuxiaobo.wordpress.com/2013/03/15/xu-pei-zum-dreisigsten-jubilaum-meines-deutschlernens/

 

https://konfuziusinstituteundliuxiaobo.wordpress.com/2013/04/25/xu-pei-unterwanderung-deutschlands-durch-die-kp-chinas-offene-antwort-auf-wolf-biermann/

 

https://konfuziusinstituteundliuxiaobo.wordpress.com/2013/06/04/hinter-der-verfuhrung-aus-peking-schwarze-liste-und-rote-spione/

 

https://konfuziusinstituteundliuxiaobo.wordpress.com/2013/09/06/hintergrundwissen-uber-korperwelten-von-hagens-zur-info-und-weitergabe-mit-dank-und-grus-von-xu-pei/

 

 

https://konfuziusinstituteundliuxiaobo.wordpress.com/2013/11/24/xu-pei-auch-die-deutschen-werden-von-der-kp-chinas-desinformiert/

 

 

Lesung in Köln am 4. Dezember 2013 in Schriftform

5 Dez

Es freut mich, dass wir dank des Romans „Der weite Weg des Mädchens Hong“  heute Abend zusammengekommen sind.

Mit unserer Gastgeberin Frau Z. kam ich zu der gemeinsamen Auffassung, dass eine Lesung zum Austausch zwischen den Lesern bzw. Zuhörern und den Autoren dient. Leider gibt es auch in Deutschland Personen, die in der Öffentlichkeit stehen, aber keine kritischen Fragen zulassen, weil sie genau so verlogen sind wie die kommunistischen Machthaber.

Frau Z. interessiert sich dafür, wie ich mich als Exilchinesin in Deutschland Zuhause fühle.

Deshalb möchte ich zuerst den Anfang des Romans, der mit Zuhause zu tun hat, vorstellen, dann erzählen, was mein Zuhause ausmacht. Danach stehe ich Ihnen gerne auch für kritische Fragen Rede und Antwort.

Um die Frage von Frau Z. zu beantworten, habe ich lange nachgedacht und eine schriftliche Antwort verfasst, als ob ich ein heimatliches Gericht extra für heute Abend zubereitet habe. Ich hoffe, dass es nicht zu scharf ist, aber ich komme nun mal aus Sichuan, das für seine scharfe Küche bekannt ist. Mein Deutsch ist immer noch nicht gut genug, um frei reden zu können, obwohl ich das Jubiläum des dreißigjährigen Deutschlernens im September feierte und das des fünfundzwanzigjährigen Deutschlandaufenthaltes in 13 Tagen feiern werde.

Fast in jedem Interview über  „Der weite Weg des Mädchens Hong“ wurde ich gefragt, ob es um meine eigene Biographie geht. Dazu sage ich immer, dass dieses Werk den Erkenntnisweg meiner Generation darstellen soll, aber es ist keine Autobiographie. Die Autorschaft gleicht einer Mutterschaft. Diesen Standpunkt vertrete ich seit zwanzig Jahren, als mein erster Gedichtband „Täglich reitet der Herzog aus“ erschien.

An der geistigen Haltung und des sprachlichen Duktus eines Werkes ist auch immer der Verfasser festzustellen. Das ist der Grund, warum Kenner von dem deutschrumänischen Autor Oskar Pastior (1927-2006), wie mein erster Verleger Bruno Kehrein, niemals anerkennen können, dass „Atemschaukel“ von einer anderen Person geschrieben worden sein soll, auch wenn sie die alleinige Autorschaft  reklamiert und dafür den Literaturnobelpreis erschlichen hat. (Mehr dazu: http://www.morgenweb.de/region/carl-gibson-gegen-herta-muller-1.1251813)

Im Vergleich zu der Ich-Erzählerin meines Romans ist mein Leben wechselhafter, aber die Geisteshaltung oder Lebenshaltung ist  identisch, vielleicht auch konstant.

Wo bin ich zu Hause?

Wenn ich eine Autobiographie geschrieben hätte, dann müsste meine Mutter eine viel größere Rolle spielen. Denn sie hat nicht nur bestimmt, dass ich Deutsch studiere, sondern auch meine Todesfrage, die ich als Kind an sie stellte, an den Himmel abgegeben. Sie war nicht die einzige Erwachsene meiner Kindheit, die mir den traditionellen chinesischen Glauben an den Himmel vorgelebt hat, vielleicht ohne sich dessen bewusst zu sein.

Als meine Mutter anfing, sich um einen Ehemann für mich zu kümmern, war ich gerade 18, obwohl es damals in Rotchina verboten war, sich als Studierende auf eine Liebesbeziehung einzulassen. Sie schickte mich und ihren Auserwählten in den ersten Sommerferien auf die Reise zum daoistischen heiligen Qingcheng-Berg, damit wir uns besser kennenlernten. Da wollte ich gleich auf dem Berg bleiben und Nonne werden. Meine Mutter hat mich aber nicht nur mit jungen Männern bekannt gemacht, sondern auch mit ihrem Lieblingsdichter Li Bai aus der Tang-Dynastie (618-907) . Seine daoistischen Gedichte habe ich als Kind schon gelesen und verinnerlicht. „Lebende sind Passanten, Tote sind Heimkehrer“ gehört zu meinen Leitsprüchen, wie „Der Mensch handelt, der Himmel richtet“.  Darum ist meine Demut dem Himmel gegenüber größer als mein Interesse an einem Mann fürs Leben. Aber Männer sind für mich so bedeutend, wie Bäume für Vögel.

Aus dem Glauben an die himmlische Fügung kann ich mich überall mit den Lebensumständen in dem globalen Dorf begnügen.

Um zu zeigen, wie klein die Welt mittlerweile geworden ist, möchte ich meinen Lebenslauf bis heute skizzieren.

In Osttibet bin ich wiedergeboren. Bevor ich die ersten Weihnachten in meinem Leben 1988 in Ratingen feiern durfte, hatte ich in fünf Städten in Sichuan, Partnerprovinz von NRW seit 1988 gelebt, darunter Chengdu, Partnerstadt von Bonn seit 2000 und Chongqing, Partnerstadt von Düsseldorf seit 2004.

Bis zum Sommersemester 1989 reiste ich auf Einladung der Deutschen, die ich als Studentin und Reiseführerin in China kennengelernt hatte, durch Deutschland und zum Schluss verbrachte ich meinen dreiundzwanzigsten Geburtstag auf Fuerteventura. Danach habe ich in Düsseldorf sieben Jahre Germanistik und Philosophie studiert, bis ich mit einer Dissertation „Frauenbilder der Romantik“  das Studium beendete. Währenddessen lernte ich Menschen diverser Nationen und Westeuropa kennen. Um meinen Horizont zu erweitern, fing ich auch an, Französisch zu lernen.

Nach einem misslungenen Heimkehrversuch 1996, vor dem mich der Künstler Markus Lüpertz warnte, bin ich seinem Galerist Michael Werner nach Köln gefolgt, übrigens Köln ist Partnerstadt von Peking seit 1987. Mit Herrn Werners Bürgschaft konnte mein Visum für das Studium in Deutschland zur Aufenthaltserlaubnis für Schriftsteller geändert werden. In den darauf folgenden fünf Lehrjahren diente ich freiwillig der Galerie Michael Werner als Mädchen für alles, während ich weiterhin in die abendländische Kultur eintauchte und begann, Italienisch in Venedig zu lernen.

Ein venezianischer Sinologe, der meiner Mutter gefallen wollte, trieb mich 2001 zu einem zweiten Heimkehrversuch. Nach einem zweimonatigen Aufenthalt in China entschied ich mich dafür, von Köln aus, anhand des Internets, der systematischen Desinformation der KP Chinas entgegenzuwirken. 2003 wollte ich einer Einladung aus Australien folgen, wohin bereits mehr als eine Million Chinesen ausgewandert sind,  um für die chinesische Zeitschrift http://www.newlandmagazine.com.au/ zu arbeiten. Als ich vierzig Jahre alt wurde, bewegte mich ein chinesischer Asylant in Kanada mit rührenden Liebes-Emails zur Heirat, denn er konnte die Zustimmung meiner Mutter bekommen, die zwei Vorgänger von ihm, die mir ebenfalls einen Ring schenkten, abgelehnt hatte.

Im November 2006 flogen wir beide nach Australien, um nach einer gemeinsamen Konferenz zu heiraten. Als ich nach einem unbekannten Gericht in einem Chinarestaurant fragte, antwortete mir mein ausgesuchter Mann fürs Leben „Hast Du schlechte Augen?“ Die schlagfertigen Worte eines erfolgreichen Anwaltes in Rotchina, klangen für mich wie ein Weckruf aus meinem Traum von einer harmonischen Ehe. Dieser Anwalt musste wegen seines Einsatzes für die verfolgten Falun Gong Schüler nach Kanada fliehen, wie es 9 Millionen Menschen aus kommunistischen Ländern taten, das macht ca 27% der kanadischen Bevölkerung aus.

Im April 2007 kehrte ich unverheiratet aus den USA wieder nach Deutschland zurück. Seitdem weiß ich mein Glück in der Domstadt zu schätzen. Den glücklichsten Moment erlebte ich, als ich hinter meinem Liebsten  den Kölner Domturm bestieg. Der gleichaltrige Deutsche hat mich schon 1991 in Hamburg aus der Fassung gebracht. Ich jedoch konnte ihm bis heute meine Welt wenig näher bringen.

Anhand dieser Skizze ist zu erkennen, dass sich mein Leben von der Ich-Erzählerin meines Romans, einer verheirateten Musikerin, unterscheidet.

Denn ich wollte als promovierte Germanistin, die wegen der KP-Diktatur nicht heimkehren kann,  einen chinesischen Roman für die deutschsprachigen Leser  schreiben, damit sie ein fünftausendjähriges Land kennenlernen, das von der Tradition lebt und unter dem KP-Regime leidet.

Ich möchte mit dem Roman den Lesern vorführen, wie das totalitäre Regime und seine Gehirnwäsche in China funktionieren. Dank der Freiheit im Exil konnte ich verschiedene Erkenntnisse gewinnen und kann sie ohne Zensur anhand des Romans vermitteln. Aber um einer verheirateten Musikerin gerecht zu werden, konnte und wollte ich nicht alle meine Erkenntnisse verraten. Beispielsweise bin ich der Meinung, dass die Investitionen aus dem Westen nach dem Tiananmen-Massaker für das KP-Regime in China Infusionen für einen Todkranken gleichen. Die westlichen Unternehmen tragen indirekt zur Umweltzerstörung und Verbrechen gegen die Menschlichkeit, wie den systematischen Organraub in China bei. Ohne die westlichen Techniken und Maschinen wäre es unmöglich gewesen, dass innerhalb von 20 Jahren 28000 von den 50000 Flüssen in China verschwunden sind.

Wenn meine Wahrnehmung die Apokalypse aus christlicher Sicht nicht bestätigt hätte, wäre ich nicht bereit, bei jeder Gelegenheit darauf hinzuweisen, in der Hoffnung, dass so viele Menschen wie möglich sich in die Zukunft retten können.

Jedenfalls möchte ich mich weiter um meine geistige Erhöhung bemühen, um das Weltgericht zu bestehen, das nicht nur Michelangelo in der Sixtinischen Kapelle, sondern auch der Dreikönigenschrein im Kölner Dom, sowie der Kölner Maler Stefan Lochner im Walraff-Richartz Museum verkündet.

Mittlerweile ist Köln die Stadt, in der ich die längste Zeit in diesem Leben verbracht habe. Bis auf meinen ersten Gedichtband und meine Dissertation sind vier weitere Gedichtbände und der einzige Roman hauptsächlich in der Domstadt druckreif geworden. In Köln fanden auch die meisten Veranstaltungen statt, zu denen ich beitrug, wie in Düsseldorf. Aber in einer Buchhandlung eine Lesung abzuhalten, ist das erste Mal in meiner schriftstellerischen Tätigkeit seit dem Tiananmen-Massaker in Peking 1989.

Vielen Dank an die Gastgeberin und vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!