Xu Pei: Vorsicht! Die KP-Propaganda aus Peking im deutschen Sprachraum

10 Mrz

Dieser Beitrag gehört zur Bürgerinitiative, mit der ich als Exilchinesin die universellen Grundwerte verteidigen und  der systematischen Desinformation der KP Chinas entgegenwirken möchte.  Für den Inhalt stehe ich Rede und Antwort.

2004 habe ich die deutsche Staatsbürgerschaft dankend erhalten, nachdem ich zweimal vergeblich versuchte, als Dozentin in China zu arbeiten. Nachdem ich feststellte, dass die Propaganda der KP Chinas auch in den deutschen Medien verbreitet wird, habe ich 2008 meinen ersten Vortrag „Wie kommt die rote Infiltration in den deutschen Medien zustande?“  darüber gehalten.

https://konfuziusinstituteundliuxiaobo.wordpress.com/2013/11/17/xu-pei-bestandsaufnahme-der-deutschen-berichte-in-bezug-auf-die-vr-china-von-2008/

Bei allen möglichen Medien habe ich mich beschwert und die Gegendarstellung angeboten. Leider war der Zeitaufwand viel größer als der Erfolg. Gleichzeitig wird meine Homepage, mit der ich im deutschen Sprachraum den gewaltlosen Widerstand gegen ein Terror-Regime vertreten möchte, immer wieder lahmgelegt. Darum begann ich 2012, jährlich fünf Rundmails an deutschsprachige Bürger zu schicken, um aktiv die Zivilgesellschaft zu sensibilisieren und auf die Unterwanderung Deutschlands durch die KP Chinas hinzuweisen. Der neueste Beleg dafür: http://www.epochtimes.de/Chinas-Botschaft-wollte-SHEN-YUN-in-Berlin-verhindern-a1131745.html

2014 wird ein unruhiges Jahr sein. Vor hundert Jahren brach der Erste Weltkrieg aus, der Lenin ermöglichte, mit Gewalt die erste KP-Diktatur auf der Welt zu installieren. Darauf lässt sich zurückführen, dass die Ukrainer beim Protest gegen die korrupte Pro-Putin-Bande auch Lenin-Statuen stürzten. In den hundert Jahren haben die KP-Diktaturen ein beispielloses Unheil in der Welt verursacht, während sie den Menschen schöne Lügen auftischen, wo auch immer die Kommunisten regieren.

Die Lügen von Putin über seinen militärischen Einsatz in der Ukraine werden im Westen entlarvt, aber die Lügen der Machthaber in Peking werden immer noch unkritisch übernommen.

Die jüngste KP-Lüge betrifft die Uiguren, deren Widerstand gegen die KP-Unterdrückung ich seit 2009 öffentlich verteidige. Meine Erkenntnisse lassen sich durch die deutschen Verfassungsschutzberichte bestätigen. In Deutschland agieren mindestens vier Geheimdienste der KP Chinas. Sie betreiben nicht nur Spionage in Politik, Militär und Wirtschaft,  sondern auch verfolgen mit allen Mitteln fünf Gruppen in Deutschland, zu denen die Exil-Uiguren gehören. Mehr dazu ab Seite 391 von  http://www.verfassungsschutz.de/embed/vsbericht-2012.pdf

Die deutschen Berichte über das  Blutbad im Bahnhof von Kunming – insbesondere der Welt-Bericht mit der Überschrift “ ‚Chinas 11. September‘  und der Kampf gegen Terror“- liefern den neuesten Beweis für die Übernahme der KP-Propaganda durch westliche Medien. Solch eine Überschrift vertuscht den Wesensunterschied zwischen den USA und der VR China, nämlich zwischen einem Rechtsstaat und einem Terrorregime.

Kun Ming liegt in der Grenzprovinz Yunnan, über die viele Menschen ins Ausland fliehen. Dort werden viele Flüchtlinge festgenommen und misshandelt, darunter auch Uiguren. Angesichts ihrer Lage konnte ich es mir vorstellen, dass die uigurischen Flüchtlinge aus Verzweiflung Gewalttäter werden könnten, zumal das KP-Regime gerade die uigurische Stimme der Gewaltlosigkeit  Ilham Tohti als „Separatist“ verhaftet hat.

Der uigurische Uniprofessor Tohti in Peking sorgt für die Völkerverständigung und gehört zu den Followers meines Twitters. Er hat sich nie für eine Unabhängigkeit Xinjiangs ausgesprochen, aber er hat auch erkannt, dass die Wurzel aller Übel an fehlender Demokratie und Freiheit in der VR China liegt. Wenn das KP-Regime selbst Tohti verhaftet, dann treibt es die Uiguren erst recht zur Gewalt.

Nach intensiven Recherchen stimme ich jedoch der These zu, dass das Blutbad in Kunming wieder eine Inszenierung der Machthaber ist, um Hass auf Uiguren zu schüren und im Namen des Anti-Terror-Gesetzes den immer größeren Widerstand aus allen Gruppen zu unterdrücken.  In 2013 haben mindestens 13 gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen den Uiguren und den KP-Kräften in Xinjiang stattgefunden.

Die KP Chinas ist bekannt dafür, Gewalttaten zu inszenieren, um friedliche Freiheitskämpfer aller Gruppierungen zu verfolgen.  Über eine inszenierte Selbstverbrennung auf dem Tiananmen-Platz haben die KP- Medien lang und breit berichtet, um Falun Gong zu verleumden, aber diejenigen, die über die ununterbrochenen Selbstverbrennungen in der Realität- insbesondere von Tibetern- berichten, werden vom KP-Regime verfolgt.  Mehr dazu:

http://www.falungong.de/artikel/videos_propaganda/1384880625.en.html

Köln, zum 55sten Jahrestag des tibetischen Aufstandes gegen das KP-Regime

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