Archiv | September, 2012

Das Lebenslied von XU Pei

25 Sep

 

aus  „die horen“, Band 155, 3. Quartal 1989, Seite 37:

 Xu Pei

5.Juni 1989

 

Lebenslied

Aus Anlaß der Demokratie-Massenbewegung in China

 

Wofür lebst Du

Ich lebe für den Fortschritt

die Freiheit

die Demokratie

die Wahrheit

in der menschlichen Gesellschaft

 

Wogegen kämpfst Du

Ich kämpfe gegen den Egoismus

die Unwissenheit

die Rückständigkeit

die Ungerechtigkeit

den Machtmißbrauch

 

Worüber freust Du Dich

Ich freue mich über die Hilfsbereitschaft der Mitmenschen

die Bruderschaft der Kommilitonen

die Freundlichkeit der Fremden

die Vielfalt der verschiedenen Rassen

den Austausch der internationalen Kulturen

Einladung von XU Pei zur Kundgebung gegen das kommunistische „Chinajahr 2012“ in Deutschland

14 Sep

Das authentische China versus die Propaganda der KP Chinas

 

Am 15. September 2012 vor dem Kölner Hauptbahnhof

 

Veranstaltung für die universellen Grundwerte wie Menschenrechte (10:30 Uhr – 17:00 Uhr)

 

Angesichts der Tatsache, dass  in diesem Jahr ein „China Jahr 2012“ mit 1500 „Künstlern“ und 500 „Kultur-Veranstaltungen“ unter der KP-Führung in Deutschland gefeiert wird, fühle ich mich als Exilautorin erst recht dazu verpflichtet, dieser öffentlichen Einflussnahme der KP Chinas entgegenzuwirken.

In diesem Sinne  möchte ich Sie herzlich zu der genannten Veranstaltung einladen,  um über das authentische China zu informieren und zu berichten.

Zahlreiche Exilchinesen wie ich sind für Sie da und führen Ihnen das authentische China mit Musik vor, das unter der KP-Diktatur leidet.

Darunter Augenzeugen von Folter der KP Chinas und  Prof. Zhu Zhenhe, ein 70-jähriger Physikprofessor aus Peking. Der pensionierte Professor ist der älteste und neueste Asylant aus der VR China, den ich kenne.

Außer mir als Wahlkölnerin steht der ehrenwerte Menschenrechtler Ralf Gronau als Kontaktperson zur Verfügung.   Mobil 0172/6786883

 

Hintergrundinformation:

 

Vor dem Pekinger-Massaker 1989  bin ich zum Studium nach Düsseldorf gekommen. Nach meiner Germanistik-Promotion 1996 habe ich zweimal versucht, heimzukehren.

Nach meinem zweiten Versuch 2002 habe ich festgestellt, dass die authentische Lage in meinem Heimatland leider von den Kräften der KP Chinas vertuscht wird, während die deutschen China-Korrespondenten nicht frei berichten können.

Mehr dazu http://community.zeit.de/user/xu-pei/beitrag/2010/06/25/sind-alle-chinawissenschaftler-gekauft-worden

http://www.fr-online.de/wirtschaft/schoen-freundlich-china-spioniert-deutschland-aus,1472780,16650274.html

 

http://www.handelsblatt.com/politik/international/brief-an-merkel-china-korrespondenten-beklagen-einschuechterung/7056606.html

 

Die VR China hat sich nach dem Zusammenbruch der kommunistischen Diktaturen in der Sowjetunion und ihren Kolonialstaaten wie der DDR von einem linkstotalitären Regime zu einem rechtstotalitären Regime entwickelt.

Unter der KP-Führung gibt es keine Marktwirtschaft, sondern eine Machtwirtschaft, wie ich schon seit Jahren öffentlich erklärt habe. Siehe http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/911465/

Die Industrialisierung unter der KP-Führung bedeutet  Menschenrechtsverletzungen und Umweltkatastrophen. Viele Menschen werden zwangsenteignet und zwangsumgesiedelt. Jeden Tag bekomme ich Hilferufe per Internet aus Rotchina. Viele Chinesen fliehen aus dem Land wie viele Deutsche vor Hitler oder aus der DDR.  Auch in Deutschland gibt es  chinesische Asylanten.

Als Exilschriftstellerin möchte ich mein Bestes tun, um den chinesischen Widerstand gegen die KP-Diktatur in der deutschen Öffentlichkeit zu vertreten und die Freiheitskämpfer wie Ai Weiwei im Land zu unterstützen.