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XU Pei: Propagandistin für die KP Chinas

21 Jul

2008 wurde ich auf die öffentlichen Äußerungen einer Bekannte hingewiesen, die damals  stellvertretende Redaktionsleiterin des chinesischen Programms der Deutschen Welle war und Zhang Danhong heißt. Bis dahin hatte sie auf mich einen guten Eindruck hinterlassen und ich hielt sie für kompetent. Deshalb  wurde ich von ihren Argumenten für das KP-Regime überrascht  und auch geärgert. Nachdem sie meine Bitte um Austausch abgelehnt hatte, konnte ich erfahren, dass sie zu den Mitgliedern der KP Chinas gehört, die bei der Deutschen Welle eingestellt  sind.

Seitdem unterstütze ich die KP-Gegner beim Kampf um die Deutsche Welle.  Denn ich sehe nicht ein, dass  die Deutsche Welle  made in Peking  ist.

In diesem Sinne möchte ich die folgenden Zitate von Zhang Danhong bekannt machen, die ein deutscher Journalist damals gesammelt und mir geschickt hat. Zhang Danhong hat sie bei Maybrit Illner, einer DLF-Diskussionssendung und bei einer Diskussion beim Kölner Stadt-Anzeiger gesagt:

 

„Es ist China gelungen, 400 Millionen Menschen aus der absoluten Armut zu holen. Damit hat die Kommunistische Partei Chinas mehr als jede politische Kraft auf der Welt zur Verwirklichung des Artikels 3 der Erklärung der allgemeinen Menschenrechte beigetragen.“

 

Über die Kritik an der Sperrung von Internetseiten, konkret Falun Gong und Free-Tibet: „Darüber zu meckern, dass Seiten gesperrt sind, geht in die inneren Angelegenheiten Chinas.“ Es sei aber ein Fehler gewesen, die Seiten der BBC und der DW zu sperren. Und dann folgender Vergleich zu Falun Gong und Free Tibet: „Hier in Deutschland kann man auch nicht jede Seite aufmachen, zum Beispiel Kinderpornografie oder Rechtsrextremismus.“

 

„Die Mehrheit in China will mehr Reichtum haben und sich nicht über Falun Gong informieren.“

 

„China bewegt sich in Richtung Pressefreiheit.“

 

EU-Parlamentspräsident Pöttering hat die Sportler dazu aufgerufen, in China ein Zeichen zu setzen. Dazu Zhang: „Populismus“

 

„Dass China ein Konkurrent des Westens geworden ist, ist der Grund, warum es jetzt so sehr unter die Lupe genommen wird.“

 

„Es stimmt einfach nicht, dass tibetisch nicht gesprochen werden darf in Tibet. Tibetisch ist dem chinesischen gleichrangig.“

 

„Tatsache ist, dass die chinesische Regierung viel dafür tut, die Sprache und die Kultur (gemeint ist die tibetische) zu pflegen.“

 

Zu einem verhafteten Dissidenten, der seine Meinung gesagt hat und auch von der DW immer wieder interviewt wurde: „Wir können nicht wegen dieses Einzelschicksals über die Fortschritte schweigen, die erzielt wurden.“

 

„China darf nicht dafür bestraft werden, dass es sich immer weiter geöffnet hat und westliche Werte übernommen hat.“

 

Kritik an einem Strategiepapier der CDU: „Dieses Papier teilt Asien in Demokratien und Diktaturen. Mit den Demokratien, den Guten (Indien, Japan Südkorea) wollen wir enger zusammenarbeiten und von den Bösen, angeführt von China wollen wir uns fernhalten.“ (Diese Zusammenfassung meint Zhang als Vorwurf).

 

„Die rote Linie ist für die Führung, die Herrschaft der KP nicht herauszufordern.“ „Das ist nur ein kleiner harter Kern.“

 

„Es gibt gewisse Grenzen für die chin. Regierung und die dürfen nicht überschritten werden und das wissen die Dissidenten auch.“

 

Aussagen, dass die Menschenrechtssituation sich verschlechtert habe, seien „nicht verantwortlich.“

 

„Ich hoffe, dass die Kritik von außen konstruktiver wird.“

 

Im Gegensatz  zu der Propagandistin bei der Deutschen Welle stellt sich He Qinglian als unabhängige Chinaexpertin dar:

http://web.archive.org/web/20120208110327/http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/interview-was-will-die-deutsche-welle-1726847.html

Immer noch aktuelle Kritik an der DW-Journalistin Zhang Danhong

14 Apr

China News, Pressemitteilungen und Nachrichten: Ein Hanchinese versus eine Rotchinesin

 

 

Die Olympischen Spiele haben wenigsten eine positive Seite, denn sie haben auch die wahre Farbe eines Menschen ans Tageslicht gebracht. Auch unter Auslandschinesen zeigten einige plötzlich die blutige Farbe des kommunistischen Regimes.

Danhong Zhang, die wegen der Olympischen Spiele Peking in der deutschen Öffentlichkeit auffiel, erinnert mich an den chinesischen Dichter Zhang Jian-Hong (1958 – 2012).

Denn beide haben einen Namen der roten kommunistischen Prägung-”Hong”. Zhang Jian-Hong aber hat sich von der kommunistischen Prägung rot getrennt und veröffentlicht unter einem anderen Namen, der kraftvoller Regenbogen (Lihong) bedeutet.

Das Motto von Zhang Jian-Hong ist: “Unter den Lügen die Wahrheit sagen, im Innern des Bösen die Gerechtigkeit bewahren, in der Tiefe der Dunkelheit das Licht schaffen”.

Nachdem die KP die chinesische Internet-Seite “Das Ägäische Meer” unter seiner Leitung im März 2006 geschlossen hatte, fing Lihong an, für die chinesischen Exilmedien zu schreiben, die auch meine Essays veröffentlichen, so lernten wir uns kennen und hatten Kontakt per Email.

Zum 17. Jahrestag des Pekinger Massakers schrieb der Dichter, der nach dem Massaker verhaftet wurde, einen Artikel unter der Überschrift “Die Olympischen Spiele Peking sind eine Herausforderung für das internationale Gewissen”. Darin heißt es: “…der Vizepräsident des Europa-Parlaments sagte mit Entschlossenheit, ‘wenn der Vorwurf des Organraubs an den Falun Gong Praktizierenden stimmt, dann dürfen die Olympischen Spiele nicht in China stattfinden!’ Worte des Mitgefühls, der Barmherzigkeit und der Gerechtigkeit.

Das sind die besten Worte, die ich in den vergangenen Jahren von westlichen Politikern vernahm. Sie drücken Vernunft, Moral, Gewissen und Humanität aus. Wenn 2008 die Olympischen Spiele wirklich in Peking stattfinden, dann wäre es nicht nur ein großer Spott für die griechische Antike und den modernen olympischen Geist, sondern auch eine Katastrophe für die Menschenwürde, die menschliche Zivilisation und die weltliche Gerechtigkeit!”

Im September 2006 wurde der Dichter zum dritten Mal verhaftet. Diesmal wurde er wegen über sechzig Artikeln zu sechs Jahren Haft verurteilt.

Lihong ist ein Held in der chinesischen Widerstandsbewegung gegen das kommunistische Regime und leistet mit seinem Werk einen großen Beitrag zur Chinesischen Liberalen Kulturbewegung aus Intellektuellen im Inland und Ausland.

Und was macht Zhang Dan-Hong? Sie hat mehr oder weniger wegen des Pekinger Massakers ihre Arbeitserlaubnis in Deutschland bekommen und ist zur stellvertretenden Leiterin des China-Programms der DW aufgestiegen. Sie ist bestens informiert über die Lage in China und den Untersuchungsbericht “Blutige Ernte” über den Organraub, dessen Wahrheitsgehalt der UN-Sonderberichterstatter für Folter, Manfred Nowak am 20. März 2007 vor dem UN-Menschenrechtsrat bestätigte.

Dennoch erlaubte sich Zhang als “DW-Expertin” in der deutschen Öffentlichkeit zu behaupten:

„Die Mehrheit in China will mehr Reichtum haben und sich nicht über Falun Gong informieren“.

Was für eine Beleidigung für alle Chinesen, die ihr Gewissen bewahrt haben! Zhang Danhong kann ruhig wie ein korrumpierter Westler sich nur für das Geld und die Freiheit unter der Gürtellinie interessieren, aber es gibt genug Chinesen, die wie ich im Jahr 2002 unbedingt wissen wollen, warum die KP Falun Gongs Bücher verbrennen ließen, Falun Gong Praktizierenden verfolgen und Falun Gongs Internetseiten sperren!

Als leitende Redakteurin der DW argumentierte sie auch wie eine Sprecherin des Regimes: „Darüber zu meckern, dass Seiten gesperrt sind, geht in die inneren Angelegenheiten Chinas. Hier in Deutschland kann man auch nicht jede Seite aufmachen, zum Beispiel Kinderpornografie oder Rechtsextremismus“, behauptete Zhang genau wie Michael Vesper, der ehemalige Grünenpolitiker und heutige Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes. Vesper wurde deswegen zurecht scharf kritisiert und man fordert auch die Konsequenz.

Darf jemand mit dieser Haltung das China-Programm der DW leiten?!

Erste Veröffentlichung am 21.08.2008 – 19.00 unter der Überschrift:

Ein Hanchinese versus eine Rotchinesin

Lihong ist bereits zu Tode verfolgt worden. Zhang Danhong agiert noch weiter als DW-Journalistin für die Konfuzius-Institute in Deutschland, die dem Politbüro der KP Chinas unterliegen.