Archiv | Oktober, 2012

XU Pei über den Pianist Lang Lang

29 Okt

Auch bei Köhler und Gottschalk hat Lang Lang ein böses Spiel betrieben

 

Lang Lang fiel endlich in den USA in die Kritik, nachdem er beim Staatsbankett im Weißen Haus ein antiamerikanisches Propagandastück spielte und dann in seinem chinesischen Blog damit prahlte. Unter der Überschrift „Teile den Tag im Weißen Haus mit allen“ schrieb der Medienstar am 20. Januar 2011, „Ich habe wieder ‚Mein Vaterland‘ gespielt, eines ‚der schönsten Lieder‘ in den Augen von uns Chinesen. Vor zahlreichen ausländischen Gästen, insbesondere vor Staatshäuptern aus ‚fünf Seen und vier Meeren‘ (ein kommunistischer Ausdruck) das Loblied auf China spielen zu können, war so, als ob ich ihnen von der Stärke unseres Chinas und der Einigkeit von uns Chinesen erzählte. Ich fühle mich hoch geehrt und stolz…“

„Mein Vaterland“ entstammte einem antiamerikanischen Propagandafilm über den Koreakrieg „Schlacht am Berg Shangganling“. Das Lied ist in Rotchina genau so populär, wie der Film. In dem Lied wird die Schönheit Chinas besungen, um die Chinesen für den Kampf gegen die amerikanischen „Schakale und Wölfe“ zu hetzen. Dieser Propagandafilm diente der KP Chinas dazu, den Koreakrieg falsch darzustellen. Millionen Chinesen sind damals zum Krieg nach Korea gezogen und haben ihr Leben verloren, um China gegen die angebliche amerikanische Invasion zu verteidigen. Dabei haben die Kommunisten den Krieg angezettelt, um Südkorea zu erobern. Ohne die Unterstützung der UNO hätte die Bevölkerung in Südkorea genau wie die Nordkoreaner unter einer KP-Diktatur zu leiden. Nur wenn man Lang Lang für einen Dummkopf hält, kann man glauben, dass Lang Lang wirklich nichts davon weiß. Schliesslich lebt er schon seit 14 Jahren im Westen. Fan Changhu aus seiner Generation, der ihn als „disgusting pianist Langlang“ anprangert, ist viel später erst zum Studium in die USA gegangen und weiß bestens Bescheid.

Lang Lang wurde nach dem Spiel im Weißen Haus vom Tibeter-Schlächter Hu Jintao umarmt. Der Vater von Lang Lang hat in einem Interview angegeben, dass Lang Lang beim Empfang des Bundespräsidenten Köhler für Hu Jintao 2005 ein anderes Propagandastück „Huanghe Verteidigen“ spielte und von Hu dreimal umarmt wurde. Hu Jintao gefiel anscheinend die Kunst von Lang Lang, ihm vor den westlichen Präsidenten die kommunistischen Lieder vorzuspielen. In dem Stück  „Huanghe Verteidigen“ kann man die Melodie von den roten Propagandaliedern „Der Osten ist rot“ und „Internationale“ wiedererkennen.

Als Lang Lang bei Gottschalk 2006 auftrat, spielte er das Propagandastück „Tage nach der Befreiung durch die KP Chinas“ (Fanshen de Rizi). Das Stück entstammte einem Propagandafilm über die „Großartige Bodenreform“, durch die chinesische Landbesitzer enteignet und Millionen von ihnen umgebracht worden sind. Die Bodenreform der KP  Chinas war ähnlich wie in dem von der Sowjetunion besetzten Deutschland, was in dem Beitrag „Die Bodenreform: Das größte Bauernlegen des 20. Jahrhunderts“ beleuchtet wird. Lang Lang aber nannte im ZDF das blutige Stück „Happy Holidays“ und gab es als Volksmusik aus. Lang Lang spielt dieses Propagandastück gerne, nur im ZDF unter einem anderen Namen als im CCTV.

Die Rolle der Rotchinesen

Die Kommunistische Partei Chinas hat die Demokratie ausgenutzt, um ihre Ideologie insbesondere Gewaltverherrlichung durch Rotchinesen auf der ganzen Welt zu verbreiten.

Zhang Yimou in der Filmindustrie, Cai Guoqiang im Kunstbetrieb, Mo Yan auf dem Büchermarkt, Tan Dun und Lang Lang auf dem Musikmarkt zählen dazu, um nur einige Namen zu nennen.

Lang Lang hat überall Propagandastücke der KP Chinas gespielt. In meinem Vortrag „Sonderrecht und Menschenrecht in Rot-China“ (2008) habe ich bereits auf die Rolle von Lang Lang und Co. hingewiesen. Lang Lang spielte im Februar 2008 in Amerika zu einem Ice Skating Gymnastics Spectacular das Propagandalied „Der Osten ist rot“, in dem der Massenmörder Mao als der große rettende Stern für das chinesische Volk besungen wird. Das Ganze wurde von NBC übertragen.

Am 8. August 2008 spielte Lang Lang bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele in Peking. Er spielte auch für die Expo 2010 in Shanghai. Lang Lang und Co. lassen sich freiwillig von der KP Chinas vereinnahmen, um ihre Vorteile zu maximieren. Ai Weiwei hält sie für „Opportunisten“, die „Teil einer großen Manipulation“ durch die KP Chinas bilden.

Chinesische Künstler, die sich nicht von der KP Chinas vereinnahmen lassen, werden verfolgt. Ai Weiwei zählt dazu. Einer der berühmtesten Musiker Ma Sicong floh 1967 nach Hongkong und starb in den USA. Seine Nichte Ma Changzi ist auch Musikerin und lebt auch im Exil. Ich habe sie am Klavier bei der Aufführung von Shen Yun erlebt. Zu Shen Yun gesellen sich Sänger, Musiker und Tänzer, die sich nicht von der KP Chinas vereinnahmen lassen und im Exil leben müssen. Sie können den deutschen Zuschauern chinesische Kultur präsentieren, worum Thomas Gottschalk Lang Lang bat.

Lang Lang, der von seinem „Wolfsvater“ zum Erfolg geprügelt worden ist, kann einem nur leid tun. Sein Vater, ein ehemaliger Musiksoldat der KP Chinas, hätte den neunjährigen Sohn fast zum Selbstmord getrieben, wenn Lang Lang nicht stumpfsinnig wäre.

Es ist für mich merkwürdig zuzusehen, dass so ein Wolfskind auch in Deutschland Applaus geerntet hat. Vielleicht hat ein User Recht, zu behaupten: „Er spielt die Stücke so, wie das dekadente Publikum sie hören möchte, um seinen Erfolg zu maximieren. Wie er privat musiziert und ob er überhaupt eine Liebe zur Musik hat(wurde als Kind immerhin brutal zum Klavierspielen gezwungen), steht auf einem ganz anderen Blatt“.

Jedenfalls stimme ich dem deutschen Komponisten und Musikwissenschaftler Hartmut Fladt zu, dass Lang Lang „schlicht ein Produkt guten Marketings, kein Wunderpianist“ ist. Was Fladt nicht weiß, ist dass Lang Lang auch ein Handlanger der KP Chinas ist. Denn Lang Lang ist einer der 16 Vizevorsitzenden des Kommunistischen Jugendverbandes. Hu Jintao war der Vorsitzende.

Trat Lang Lang zufällig dort auf, wo Shen Yun http://de.shenyunperformingarts.org/gerade gastierte?

Köln, Februar 2011

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Insider-Wissen über China für deutschsprachige Mitbürger von XU Pei

28 Okt

Um die VR China zu verstehen, muss man nicht in diesen Staat einreisen.  Es reicht, wenn man einen anderen totalitären Staat (die Sowjetunion, die DDR…oder Nazideutschland) kennt.  Auch im Buch  „Farm der Tiere“ oder im Film „Fahrenheit 451“ kann man Parallelen zur VR China erkennen.

 

Erst 2002 nach meinem zweiten Heimkehrversuch konnte ich mich  trotz meines Heimatgefühles dazu durchringen,  die kommunistischen Machthaber öffentlich anzuprangern. Die Folge war, dass nicht nur  ich, sondern auch mein deutscher Webmaster, der gerne die Familie und Heimat seiner chinesischen Frau kennengelernt hätte,  die VR China nicht mehr betreten dürfen. Eine andere Folge war, dass  ich von verschiedenen Chinesen kontaktiert und unterstützt werde, die sich wegen drohender KP-Repressalien nicht öffentlich äußern wollen und können. Ich gebe diesen KP-Gegnern  gerne eine Stimme in deutscher Sprache.

 

Als ich von 1966 bis 1988 in der VR China lebte, war ich unwissend wie ein glückliches Schwein in der „Farm der Tiere“  à la George Orwell. Sonst hätte ich nicht problemlos zum Studium in eine freiheitliche demokratische Welt ausreisen dürfen. Nach dem Tiananmen-Massaker hat sich das linkstotalitäre Regime zu einem rechtstotalitären Regime entwickelt. Das von der KP Chinas erst in die Armut gezwungene Volk darf nun nach materiellem Wohlstand streben, aber die  Menschenrechte werden ihm  weiterhin verwehrt.

 

Die Ansichten, die eine Person hat,  hängen von ihrer Moral und ihrem Wissensstand  ab. Für traditionell gesinnte Chinesen wie mich ist der Grad der Moral  wichtiger als der Wissensstand.  Für deutsche Bürger müsste „der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir“ von Immanuel Kant gelten. Außerdem steht in dem deutschen Grundgesetz, „Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als  Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt“.

 

Ich kann niemanden dazu bringen, seinen moralischen Standard zu erhöhen, aber ich möchte dazu beitragen,  in Deutschland den Wissensstand über China zu erhöhen. Außerdem  möchte ich die Freiheit, die ich in Deutschland genieße, dazu nutzen,  die Freiheitskämpfer in meiner Heimat zu unterstützen.

 

Für Deutsche ist der 10. Oktober ein normaler Tag, aber für Chinesen ist er der Nationalfeiertag der Republik China, die seit 1911 existiert und 1949 von den Kommunisten auf die Insel Taiwan vertrieben wurde. 1971 wurde die Republik China von der VR China aus der UNO vertrieben.  Seitdem wird China von einer KP-Diktatur auf der Welt vertreten. Die Republik China wird aus der Weltöffentlichkeit verdrängt, obwohl sie der einzige chinesische Staat ist, in dem die chinesische Tradition und Kultur gelebt und gepflegt wird. Die Kommunisten haben das sowjetische Modell auf dem chinesischen Boden praktiziert und an Grausamkeit noch übertroffen.  Die russischen Kommunisten hatten keine systematische Zwangsabtreibung und -sterilisierung eingeführt. Dort gab es auch keinen systematischen Organraub an Andersdenkenden. Das erste bekannte Opfer des Organraubs unter der KP-Diktatur heißt Yu Luoke (1942-1970). Er war erst 27 Jahre alt, als die KP Chinas ihn wegen seiner Schriften, in denen er für die Menschenrechte eintrat, hinrichtete.

 

2006 wurde der systematische Organraub an den Falun Gong Praktizierenden bekannt. Seitdem bin ich darum bemüht,  auf dieses Verbrechen hinzuweisen. Leider wird der systematische Organraub bis heute in Deutschland nicht ernst genommen. In jenem Jahr wurde sogar das erste von 12 „Konfuzius-Instituten“  in Deutschland eröffnet. Diese Propagandazentren unterliegen direkt dem Politbüro der KP Chinas.

 

Gott sei Dank hat der WDR mich 2008 interviewt und darüber berichtet.

http://www.falungong.de/audio/audio_interviews/20070921_1945_wdr_berichtet_ueber_verfolgung.mp3.html

 

Das einmalige Verbrechen wird mittlerweile weltweit bekannt gemacht und  auch in China angeprangert.

 

Menschen aller Nationen sind dabei, ein Ende dieses Verbrechens mit einer Unterschrift herbeizuführen.

Auf unserer Kundgebung am 15. September haben wir tausende von Unterschriften bekommen.

 

Aber  ein deutscher China-Korrespondent in Peking, der mit dem Propagandasender der KP Chinas kooperiert und von ihm vorgestellt wird, http://german.cri.cn/1833/2009/03/09/1s110236.htm

zieht in seinem Bericht vom Juli dieses Jahres den systematischen Organraub in Zweifel.  Er hat bis heute noch das Verbrechen zu vertuschen versucht, genauso wie die Propagandisten der KP Chinas.  Es geht um unzählige Menschenleben in China. Wie ignorant und kaltblütig muss man also sein, um einen solch zweifelhaften Bericht  in Deutschland zu veröffentlichen.  Ich  habe bereits zweimal weinen müssen, als ich vergeblich bei zwei deutschen Hauptmedien anrief,  um solch scheinbar objektiven Berichte  zu korrigieren.

 

In diesem Sinne möchte ich bis zum Ende 2012 mindestens fünf Rundmails auf Deutsch verschicken. Denn eine weiße Pflaumenblüte (Bai Mei auf Chinesisch ) besteht aus fünf Blumenblättern. In Erinnerung an die sechs Flugblätter der Weißen Rose müsste ich sechs Rundmails aus wahren Worten verfassen und  verteilen, um der systematischen Desinformation der KP Chinas in Deutschland entgegenzuwirken.

 

Zwischen Gutem und Bösem, Wahrem und Falschem muss  jeder selbst unterscheiden.

 

Die erste Rundmail ist nachzulesen unter https://konfuziusinstituteundliuxiaobo.wordpress.com/2012/10/23/xu-pei-uber-die-rote-gefahr-fur-deutschland/

XU Pei über die Rote Gefahr für Deutschland

23 Okt

Nach dem chinesischen Kalender ist  das Mondfest im Jahr 2012 (dem Jahr des Weltuntergangs nach dem Maya-Kalender) am 30. September.

Ich feierte in Köln  das chinesische Familienfest, indem ich der Propaganda der kommunistischen Machthaber anhand des Internets entgegenwirkte. Ich fühle mich verpflichtet, auf die Unterwanderung Deutschlands, meiner Wahlheimat durch die KP Chinas  hinzuweisen.

Hintergrundwissen über das „Chinajahr 2012“ unter der KP-Führung in Deutschland

2001, wegen der Vergabe des Austragungsrechts der Olympischen Spiele 2008 an die VR China hatte ich daran geglaubt, dass sich die VR China auf dem Weg zum Rechtsstaat befände, wie die Auslandspropaganda der KP Chinas vorgaukelt.

Seit meinem zweiten Heimkehrversuch 2002 fühle ich mich erst verpflichtet,  aktiv der Propaganda der KP Chinas entgegenzuwirken und die Falun Gong Bewegung zu verteidigen, deren Prinzipien „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Duldsamkeit“ meinem Lebensmotto entspricht.

Die Machthaber der KP Chinas  aber haben noch mehr Geld in ihre Auslandspropaganda investiert. 2003 fand das erste „Chinajahr“ unter der KP-Führung in Frankreich statt. 2004 wurde das erste „Konfuzius-Institut“  eröffnet.

2009 trat die Volksrepublik China, in der Bücher verbrannt und Autoren verfolgt werden, als Ehrengast auf der Frankfurter Buchmesse auf. Als ich mit Unterstützung der Gesellschaft für bedrohte Völker dort gefangene Kollegen in China vertrat,  verkündete der stellvertretende Präsident der VR China Xi Jinping die Absicht des Regimes, 2012 anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der diplomatischen Beziehungen in Deutschland ein „Kulturjahr Chinas“ durchzuführen. Die Vereinbarung unterzeichnete die Bundeskanzlerin Merkel bei ihrem Staatsbesuch im Juli 2010.

Xi Jinping sagte 8 Monate vor seinem Auftritt auf der Frankfurter Buchmesse in Mexiko zu den von der KP gelenkten Auslandschinesen, „Es gibt Ausländer, die satt gegessen sind, aber nichts zu tun  haben; sie zeigen ihre Finger auf unsere Angelegenheiten. China  exportiert erstens keine Revolution, zweitens keinen Hunger und Armut, drittens macht Euch kein Problem, was gibt es noch zu sagen.“

http://thecable.foreignpolicy.com/posts/2011/01/12/wikileaked_china_s_next_president_lashed_out_in_mexico_against_well_fed_foreigners

Mit solch einem Spruch hat sich Xi Jinping als „Maos Jünger“ bzw. „Rote Garde“ geoutet, der keine chinesische Bildung genoss, sondern nur kommunistische Unkultur kennenlernte wie die meisten seiner Altersgenossen. An diesem typischen Spruch eines roten Prinzlinges ist zu erkennen, dass Xi Jinping keinen echten Juradoktortitel  erworben hat.  Aber ein KP-Führer kann sich in China  Straftaten erlauben, solange er im Machtkampf nicht verliert, wie Bo Xilai, der ehemalige Machthaber in der Partnerstadt von Düsseldorf, Chongqing.

Damit wollte ich sagen, dass ein KP-Machthaber wie Xi Jinping keine chinesische Kultur verkörpern kann, die auf Moral basiert ist.  Aber das so genannte „Kulturjahr Chinas 2012“ findet in mehr als 30 Städten in Deutschland statt.  Unter den Sponsoren habe ich das weltweit agierende Unternehmen der KP Chinas Huawei entdeckt. Wissen die deutschen Veranstalter nicht, dass Huawei als der lange Arm des kommunistischen Geheimdienstes gilt?

Mittlerweile gibt es 12 Konfuzius-Institute in Deutschland und 67 Bundesländer und Städte  unterhalten Partnerschaften zu Provinzen und Städten unter der KP-Diktatur.

Hat die Auslandspropaganda der KP Chinas schon den Wesensunterschied zwischen den beiden Staaten vertuscht?

Die Bundesrepublik Deutschland gehört nach dem zweiten Weltkrieg zur freiheitlich demokratischen Welt; die gleichaltrige Volksrepublik China wurde mit Unterstützung der Sowjetunion gegründet und gehört ins Lager der kommunistischen Diktaturen.

In Deutschland sind die Menschenrechte geschützt; in Rotchina haben die Kommunisten den Menschen  Rechte und Freiheit geraubt.

In den vergangenen 10 Jahren habe ich mein Bestes getan, auf die schleichende Einflussnahme der KP Chinas in Deutschland hinzuweisen. Meine Homepage lädt Sie ein.

2008 wandte ich mich mit einem offenen Brief an den Dalai Lama, in der Hoffnung, dass er die Olympischen Spiele in Peking nicht unterstützte,  solange das Regime die Menschenrechte verletzte. Leider hat mein Brief nichts bewirkt. Seit 2009 haben sich bereits 56 Tibeter in Brand gesetzt.

Zum Schluss möchte ich an alle Mitbürger in Deutschland appellieren, die Gedankenfreiheit und Menschenrechte nicht verlieren möchten. Nutzen Sie ihre Möglichkeit aus, der Unterwanderung Deutschlands  durch die KP Chinas  Widerstand zu leisten.  Die Chinesen auch die Schüler in Hongkong wehren sich gegen die kommunistische Gehirnwäsche.

PS:

Während ich die obige Rede auf der Kundgebung für  die universellen Grundwerte wie Menschenrechte  am 15. September in Köln hielt, liessen sich die von der KP indoktrinierten Nationalisten in Rotchina zur Gewalttat leiten.  Japanische Autos von chinesischen Besitzern wurden demoliert… Die jungen Audi-Mitarbeiter  in Rotchina hielten auch ein Banner hoch, auf dem stand: „Selbst wenn es nur Gräber in China gibt, wollen wir alle Japaner umbringen; selbst wenn kein Gras in China wächst, wollen wir Diaoyu-Inseln zurückerobern“.

Kurz davor fand auch eine typische KP-Gehirnwäsche für deutsche Medienleute  in Chengdu, meiner Kindheitsstadt statt.

XU Pei über den Literaturnobelpreisträger 2012

14 Okt

Mo Yan – Höchste Leistung eines selbstkastrierten Schreibtalentes

Am 10. Oktober berichtete die Propagandaagentur Xinhua, dass der Leiter der internationalen Abteilung des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas  Wang Jiarui den norwegischen Finanzminister in Peking empfing. Am nächsten Tag bekam ein Kommunist aus der VR China den Nobelliteraturpreis 2012.

http://news.xinhuanet.com/world/2012-10/10/c_113325705.htm

Für chinesische Leser ist Mo Yan wahrscheinlich so bekannt wie Sholokhov (1905-1984)

für die russischen Leser, oder Christa Wolf für die deutschen Leser. Autoren, die in eine kommunistische Partei eintreten, tauschen mit ihrem Talent die Gunst der kommunistischen Machthaber ein. Scholokhov und Christa Wolf dienten vielleicht aus Überzeugung einer KP-Diktatur als Vorzeige-Autoren. Bei einem Autor, der auch Mitglied der KP ist, aber Mo Yan (nichts sagen) als  Pseudonym wählte,  ist nur der Opportunismus festzustellen. Denn um der KP beizutreten, musste sich Mo Yan auch mit erhobener Faust vor der roten Fahne der KP aufstellen und schwören, „Ich bin entschlossen, der Kommunistischen Partei Chinas beizutreten,…der Partei treu zu sein, aktiv für sie zu wirken, bis an mein Ende für den Kommunismus zu kämpfen, jederzeit bereit zu sein, alles für die Partei…zu opfern und sie niemals zu verraten.“

chinesische Karikatur zur Preisvergabe

http://www.secretchina.com/news/12/10/11/470217.html

Der Bauernsohn Guan Moye liess sich geistig kastrieren

Mo Yan (1955-) gehört zur Generation in der Volksrepublik China, die Maos Terror wie z.B. die große Hungersnot und die „Kulturrevolution“ mit physischem und psychischem Schaden überlebt hat.

Die chinesischen Bauern werden seit der Machtergreifung der KP versklavt. Sie werden von ihrer Geburt an benachteiligt und diskriminiert. Um dem Elend auf dem Land zu entgehen, hat sich der Bauernsohn Guan Moye  viermal der Aufnahmeprozedur der kommunistischen Armee unterworfen. Endlich im Jahr 1976 durfte er in die rote Armee eintreten und ließ sich seitdem von der KP drillen und indoktrinieren.

Es gibt viele Chinesen, die wegen ihrer Kritik an den Machthabern aufs Land, ins Arbeitslager und ins Exil

verbannt werden. Aber um in der roten Armee aufzusteigen, hat sich Guan Moye  der KP Chinas ganz unterworfen. Er zwang sogar seine Frau zur Abtreibung. Das machte einem Menschen natürlich zu schaffen. In der KP-Armee hatte sich Guan Moye zu Mo Yan verwandelt. In dem Fernseh-Interview vom 24. Mai 2010 gab Mo Yan selbst  zu, dass er aus Feigheit im Schreiben Kompensation schafft. Er sagte, „Im täglichen Leben kann ich ein Unterwürfiger,  ein Feigling, eine bedauernswerte Kreatur sein, doch wenn ich Romane schreibe, dann habe ich den Mut eines Diebes, der es mit dem Himmel aufnimmt, dann bin ich von Sex besessen und von monströser Frechheit.“  http://v.ifeng.com/his/201005/09a9def2-9288-41e6-90c9-923351c6b025.shtml

Das Selbstportrait  von Mo Yan ist weit entfernt von einem aufrichtigen, mutigen Chinesen wie sein Altersgenosse Wei Jingsheng,  der sich offen gegen die KP-Diktatur wehrt. Mo Yan  traut sich nicht zu,  direkt zu sagen und zu schreiben, was er denkt, weil er der KP Chinas gehorcht. Er wusste, „Die Kinder in jener Zeit (1959-1962) trugen alle einen großen Bauch, ihre Unterbeine waren so dünn wie Holzstücke, ihre Köpfe waren unvorstellbar groß“, aber er verteidigte die dreijährige Hungersnot, die das Regime verursachte. Er schrieb, „viele Artikel haben die dreijährige schwierige Periode dunkel und freudlos dargestellt, das finde ich nicht richtig. In jener besonderen Periode gab es auch Freude, natürlich hatten alle Freuden mit dem Essen zu tun.“ Die Intellektuellen, die von dem Regime verfolgt werden, stellen die Hungersnot, die etwa 40 Millionen Todesopfer gefordert hat, nicht nur „dunkel und freudlos“ dar, sondern fragen noch nach dem Grund. Ich fordere sogar die Chinesen auf, die Kommunisten zur Rechenschaft zu ziehen.

2009 durfte Mo Yan deshalb als Vorzeige-Autor mit einer Delegation unter der Führung des Exbotschafters der VR China in Deutschland, Mei Zhaorong  zur Frankfurter Buchmesse kommen. Mo Yan war dem KP-Vertreter Mei gefolgt, den Saal demonstrativ zu verlassen, als zwei selbständige Autoren von dem deutschen Gastgeber auf das Podium gebeten wurden.

Wie ein Kastrat vermag Mo Yan auch höchste Töne zu erzeugen

Mo Yan ist talentiert, aber an Talenten fehlt es in China nicht. Womit er sich auszeichnet ist, dass er genau die Eigenschaften der KP Chinas zeigt, verlogen, gewalttätig und obszön, wie sein Werk deutlich macht.

Während alle unabhängigen Schriftsteller vom Regime umgebracht, ins Gefängnis geworfen oder ins Exil gezwungen werden, gelten selbstkastrierte Schreibtalente wie Mo Yan in der VR China als Schriftsteller. Das Regime macht auch alles, um Mo Yan zu fördern und weltweit zu vermarkten. In den Medien der KP lässt sich schon 2009 die Propaganda mit der Überschrift finden, „Der Direktor von der Frankfurter Buchmesse: Mo Yan hat die Hoffnung, den Nobelpreis zu bekommen“. http://www.china.com.cn/book/txt/2009-07/25/content_18201043.htm

Mo Yan dient dem Regime mit seinem Schreiben, um das Verbrechen der Kommunisten zu vertuschen und den Nationalismus zu propagieren. Beispielsweise hat er die japanischen Verbrechen wie in der Novelle „Die rote Sorghumhirse“ (Deutsche Übersetzung: „Das rote Kornfeld“) oder die westlichen Verbrechen wie in dem Roman „Die Sandelholzduft-Folter“ (Deutsche Übersetzung: „Die Sandelholzstrafe“) angeprangert. Dabei haben die Kommunisten im Frieden viermal mehr Todesopfer verursacht, als die Japaner im zweiten Weltkrieg in China.

In einem Interview behauptet Mo Yan, „Ja, in der Zeit von Mao Zedong war die Literatur eine Waffe der Revolution und die Schriftsteller mussten die Gesellschaft so darstellen, wie sie dem sozialistischen Weltbild entsprach. Aber im Reformzeitalter ist dieses Tabu gebrochen worden, und heute schreiben wir, wie wir wollen: über die Politik und die Gesellschaft, das Leben und die Liebe, Gewalt und Sex. “ Mo Yan weiss ganz genau, dass seit dem Pekinger Massaker 1989 viele Intellektuelle verfolgt werden und nicht in China veröffentlichen dürfen, aber Mo Yan kann die Wirklichkeit ignorieren und die Propaganda der KP verbreiten, ohne dabei rot zu werden.

Mo Yan sagt und schreibt viel, aber nichts, was die Kommunisten nicht erlauben. Er hat das kommunistische Verbrechen persönlich erlebt, aber er verurteilt nicht die Kommunisten, sondern verlagert seine Erlebnisse auf andere Zeiten, die er gar nicht kennt, um dem Zensuramt nicht zu missfallen. Auch sein Werk „Frösche“ , in dem es um die blutige Praxis der Einkind-Politik  geht, fragt nicht nach der Ursache. Und die Verbrechen, die das Regime jetzt begeht, ignoriert er erst recht. Mo Yan gehört nicht mehr zu den Bauern, die weiterhin diskriminiert werden. Selbst in Deutschland kann ich die Hilferufe von den Bauern, deren Land weggenommen und vergiftet wird, wahrnehmen, aber Mo Yan scheinbar nicht.

Dennoch spricht Mo Yan davon, dass Schriftsteller die Ärzte der Gesellschaft sind. In der VR China, in der systematischer Organraub an den Andersdenkenden betrieben wird, kann die KP Chinas nun mit der Preisvergabe der Bevölkerung vormachen, dass Mo Yan ein weltweit anerkannter Schriftsteller wäre.

Es ist  kein Wunder, dass sich im Werk von Mo Yan weder Achtung für die Grundwerte, noch Bewusstsein für soziale Gerechtigkeit und Verantwortung finden lässt. Was halluzinatorisch und detailliert beschrieben wird, sind die Gewalt, die Foltermethode, die Gier, die Perversität, die Treue zur KP, nicht zuletzt auch die Ausländerfeindlichkeit. ( In seinem obszönen Buch „Üppige Titten und fette Ärsche“ wird einem westlichen Missionar ein Geschlechtsverhältnis mit einer verheirateten Bäuerin angedichtet.)  Mo Yan wird zurecht von unabhängigen Chinesen im Internet  als „blutrünstiges Monster“, „Seltsames Tier“ und so weiter bezeichnet.

Nach der Preisvergabe an Mo Yan wird auch das Nobelkomitee in Mitleidenschaft gezogen. 2012  hat die KP Chinas einen Jubiläumsband zu Ehren des Massenmörders Mao veröffentlicht. Mo Yan hat als Vizevorsitzender der Schriftstellervereinigung der KP Chinas mit der Hand eine Seite aus der Rede des Diktators vom Jahr 1942 abgeschrieben, in der Mao die Literaten und Künstler zur Unterwerfung auffordert.  http://blog.boxun.com/hero/201210/xwziwj/2_1.shtml

Leider werden die verlogenen Kastraten auch im Westen als chinesische Schriftsteller anerkannt, während die echten chinesischen Schriftsteller im Gefängnis und im Exil von westlichen Sinologen und Medien ignoriert werden. Warum? Weil der Kommunismus im Westen entstanden ist und die Westler sich mit den Kommunisten besser verstehen, als mit den Chinesen, die nach Wahrheit und Gerechtigkeit streben?

Stellungnahme von XU Pei zum Friedenspreis des deutschen Buchhandels für Liao Yiwu

5 Okt

Seit der Machtergreifung der Kommunisten 1949 in China leben Exilchinesen in Deutschland. Das erfuhr ich durch die Proteste gegen das Tiananmen-Massaker 1989, an denen ich als Germanistikstudentin in Düsseldorf teilnahm.

 

Ich persönlich gehöre erst  seit 2002  zu den Exilchinesen, die ihre Heimat wegen der KP-Diktatur nicht besuchen dürfen. Denn seit diesem Jahr bin ich im Internet aktiv und  prangere öffentlich  die KP-Verfolgung an Falun Gong, Schriftstellerkollegen…an.

 

In den zehn Jahren nehmen Exilchinesen auch in Deutschland weiter zu. Liao Yiwu ist nicht der letzte Flüchtling aus der VR China, aber vermutlich der erste Flüchtling aus der VR China, der in Deutschland freundlich aufgenommen wird. Andere Chinesen, die wegen der Gedankenfreiheit nach Deutschland geflohen sind, landen in isolierten Asylantenheimen und  werden sogar mit Abschiebung bedroht.

 

 

Konfrontation mit dem Friedenspreis für Liao Yiwu

 

Seit drei Monaten muss ich mich mit der Wirkung vom Friedenspreis des deutschen Buchhandels für Liao Yiwu auseinandersetzen.

 

Die erste negative Reaktion darauf kam von einem Rumäniendeutschen. Er gehört zu den Kritikern von Herta Müller.

——- Original-Nachricht ——–

> Datum: Tue, 26 Jun 2012 21:12:49 +0200

> Sehr geehrte Frau Dr. Xu,

> sehr geehrte Frau Dr. Wang,

>

> die PR-Maschine funktioniert wieder,

> anbei die Infos aus der FAZ im Dateianhang.

 

Der rumäniendeutsche Germanist machte mich mit dem Interview http://m.faz.net/aktuell/feuilleton/herta-mueller-ueber-liao-yiwu-es-ist-ein-grosses-glueck-dass-er-in-deutschland-ist-11794236.html

 

bekannt. Die Bemerkung am Ende des Interviews „Die Fragen stellte Felicitas von Lovenberg, die der Jury des Friedenspreises angehört“ fiel mir auch auf.

 

In meinem Blog kommentierte ich zur „Seelenverwandtschaft“ zwischen Herta Müller und Liao Yiwu und wies mit einem Brief die FAZ-Herausgeber auf den ungelösten Konflikt zwischen den Exilchinesen und  Herta Müller, Liao Yiwu und Felicitas Lovenberg hin.

 

Für die weltweite Widerstandsbewegung gegen das kommunistischen Regime in China hat die Forderung nach Wahrhaftigkeit höchsten Stellenwert.

 

Aus Dankbarkeit für die Freiheit in Deutschland fühle ich mich als eingebürgerte Exilchinesin dazu verpflichtet, den Ruf des deutschen Friedenspreises zu verteidigen. Er darf nicht wegen des Konfliktes zwischen den chinesischen KP-Gegnern und dem Friedensnobelpreisträger 2010 Liu Xiaobo und seinen Unterstützern in Misskredit geraten.

 

 

Liao Yiwu und Liu Xiaobo

 

Als Liao Yiwu mit einem Gedicht das Tiananmen-Massaker 1989 anprangerte, trat Liu Xiaobo im Staatsfernsehen der KP Chinas auf, um im Sinne der Mörder, das Massaker zu verleugnen und damit für sich eine milde Strafe auszuhandeln.  Liao Yiwu gegenüber bezeichnete sich Liu Xiaobo selbst als „Adel im Gefängnis“.

 

Im Februar 2010  wurde die Selbstverteidigungsrede „Ich habe keine Feinde“ von Liu Xiaobo vor dem KP-Gericht  im chinesischen Programm der Deutschen Welle veröffentlicht, das seit 2008 wegen ihrer Übernahme der KP-Propaganda kritisiert wird. Der chinesische Text hat  2870 Schriftzeichen. Mit 897 Schriftzeichen hat Liu seine Peiniger gerühmt… Im Westen wird weder Liu Xiaobo, noch seine Rede hinterfragt. Es gibt nur Lob für ihn, weswegen er auch durch die Verurteilung der KP den Friedensnobelpreis bekam. Aber im chinesischen Internet wimmelt es von Kritiken an Liu Xiaobo.

 

Die von aufrichtigen und wahrhaftigen Chinesen vorgebrachte Kritik an der Verlogenheit von Liu Xiaobo brachte mich dazu,   diese Kritik auch auf Deutsch vorzustellen. (Siehe unten) Liao Yiwu aber, der Liu Xiaobo und seine Kritiker auch kennt,  hat nicht nur über die Verlogenheit von Liu Xiaobo geschwiegen, sondern sogar noch für ihn geworben.  Er hat damit die Völkerverständigung zwischen Chinesen und Deutschen nicht gefördert, sondern nur Missverständnisse bei seinen deutschen Bewunderern ausgelöst. (Ein Beleg http://www.sueddeutsche.de/kultur/liao-yiwu-massaker-todesfuge-auf-chinesisch-1.1121818-3 )

 

Die Unterstützer von Liu Xiaobo wie Herta Müller sind im Westen einflussreicher als Lius chinesische Kritiker. Liao hat sich so verhalten, dass Herta Müller in ihrem FAZ-Beitrag vom 27. August 2011 behauptete,  dass Liu Xiaobo und Liao Yiwu  zusammen gehören. (Mehr dazu http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/herta-mueller-ueber-liao-yiwu-diesseitige-wut-jenseitige-zaertlichkeiten-11126134.html   )

 

Wie kann Liao unter diesen Umständen von den chinesischen KP-Gegnern respektiert werden, die nach Wahrheit und Gerechtigkeit streben?

 

Auch der Kritik von einem deutschen Sinologen im Deutschlandfunk an der Preisverleihung kann ich nur zustimmen, obwohl ich ihm seit 2008 immer wieder widersprechen musste.

 

 

Herta Müller und Felicitas Lovenberg

 

Auf Bitten von Lius Kritikern habe ich mich 2010 an Herta Müller gewandt. Die Nobelpreisträgerin hatte sich 2009 auf der Frankfurter Buchmesse öffentlich mit den chinesischen KP-Gegnern getroffen und wie wir meinten, solidarisiert. 2010 unterstützte sie jedoch die Nominierung von Liu Xiaobo, der  zahlreiche KP-Gegner angefeindet hatte.

 

Die Bemühungen der KP-Gegner um Aufklärung und Wahrhaftigkeit beantwortete Herta Müller mit einer öffentlichen Verunglimpfung der Exilchinesen.

 

Felicitas Lovenberg ließ dieses in der FAZ zu,  http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/autoren/solidaritaet-mit-dem-friedensnobelpreistraeger-liu-xiaobo-wenn-der-zweite-schuh-herunterfaellt-1608782.html

verweigerte aber den beschimpften Exilchinesen weltweit jede Möglichkeit,  Herta Müllers Verklärung von Liu Xiaobo und ihrer falschen Behauptung über die Exilchinesen in der FAZ entgegenzutreten.

 

Gleichzeitig bot sie Herta Müller die FAZ als Plattform an, um dort gegenseitige Huldigungen von Liao Yiwu und Herta Müller zu verbreiten.  Müller durfte sogar behaupten, „Auch dem Regime bedeutet er (Liao Yiwu) viel, nur umgekehrt – nach Xiaobo und Ai Weiwei hat er wohl den dritten Rang auf der Liste der chinesischen Staatsfeinde inne“ . Damit hat Herta Müller gezeigt, dass sie wenig Ahnung von dem Regime und seinen Gegnern hat, aber gerne unbegründete und unverantwortliche Äußerungen in der Öffentlichkeit produziert, wie auch ihre beiden oben genannten FAZ-Beiträge  zeigen.

 

Während Herta Müller die chinesischen Kritiker von Liu Xiaobo beschimpfte, die das KP-Regime  schon Ende der siebziger Jahre ablehnten, schwärmte sie von Liu Xiaobo, der 30 Jahre später mit  der „Charta 08“ der KP Chinas noch Reformvorschläge machen wollte.

 

Herta Müller als private Person darf zwischen den chinesischen KP-Gegnern und Liu Xiaobo wählen, aber die Öffentlichkeit darf von niemandem in die Irre geführt werden.

 

Herta Müller war von 1978 bis 1984 eine Vorzeigeautorin der Ceaușescu-Diktatur. Sie bekam 4 KP-Literaturpreise und durfte als Autorin mehrmals im Westen Rumänien vertreten. Felicitas Lovenberg  behauptete aber, dass Herta Müller in einem Untergrundverlag veröffentlicht hätte.   (Zeitzeugen Ingmar Brantsch, Carl Gibson…)

 

Journalisten mit Ethos hätten den Austausch mit den rumäniendeutschen und chinesischen Intellektuellen herbeigeführt,  und nicht wie Felicitas Lovenberg  ihre Macht missbraucht, um Preisträger zu fördern und ihre Gegner zu unterdrücken.

 

Wenn so eine Person wegen Liao Yiwu als Laudatorin bei der Verleihung  des Friedenspreises in der Paulskirche auftritt, kann ich diesen  Preis all denjenigen KP-Gegnern gegenüber nicht verteidigen, die die Preisvergabe an Liao als Ergebnis der Machenschaften von Seilschaften seiner Nutznießer ansehen.

 

Aus Wahrheitsliebe und Nächstenliebe möchte ich gerne die Kritiker von Liu Xiaobo, Herta Müller, Felicitas Lovenberg und  Liao Yiwu dabei unterstützen, ihre Stimme zu erheben. Diesen Kritikern geht es genau so wie mir darum, die Grundwerte wie insbesondere Wahrhaftigkeit zu verteidigen.

 

In diesem Sinne wünsche ich, dass der deutsche Friedenspreis nicht dadurch seinen moralischen Gehalt und seine Glaubwürdigkeit verlieren wird.

 

 

Einige Links zur weiteren Info

 

Ein offener Brief von den KP-Gegnern, die ich unterstütze http://www.siebenbuerger.de/forum/allgemein/1505-ein-offener-brief-von-exilchinesen-an/

 

Meine Internetbeiträge in diesem Kontext

 

https://konfuziusinstituteundliuxiaobo.wordpress.com/2012/01/15/herta-muller-und-schlimme-e-mails-von-exilchinesen/

 

https://konfuziusinstituteundliuxiaobo.wordpress.com/2012/07/27/xu-pei-uber-die-selbstentlarvung-von-herta-muller/

 

https://konfuziusinstituteundliuxiaobo.wordpress.com/2012/07/12/xu-pei-uber-die-seelenverwandtschaft-von-herta-muller-und-liao-yiwu/

 

Liao Yiwu  im Vergleich zu Yuan Hongbing, einem großen KP-Gegner, den Liao beschimpfte http://community.zeit.de/user/xu-pei/beitrag/2010/09/23/ist-geisel-liao-yiwu-frei

 

Liao Yiwu  im Vergleich zu Liu Xiaobo und Ai Weiwei http://www.pressbot.net/article_l,1,i,216735.html

 

https://konfuziusinstituteundliuxiaobo.wordpress.com/2012/01/11/beitrage-uber-liu-xiaobo-von-xu-pei/

 

 

PS: Vielen Dank an alle Deutschen, die ich seit 25. September wegen dieses Preises kontaktiert habe. Ohne diese Gespräche wäre ich nicht in der Lage gewesen, die Stimmung, die ich empfangen habe, auf Deutsch wiederzugeben.

 

Köln, am Tag der Deutschen Einheit