Xu Pei: Auch die Deutschen werden von der KP Chinas desinformiert

24 Nov

 

– Offener Brief zum Journalistentag 2013 in Dortmund

 

2008 besuchte ich zum ersten Mal einen Journalistentag, um vor dem Missbrauch der Olympischen Spiele durch das KP-Regime in China zu warnen.

 

Fünf Jahre nach den Olympischen Spielen in Peking möchte ich mit diesem Brief der systematischen Desinformation der Kommunistischen Partei Chinas entgegenwirken, ebenso wie auf meiner Homepage: http://dr.xu-pei.de/  und mit meinem Roman „Der weite Weg des Mädchens Hong“.

 

Die Menschenrechtslage in meinem Herkunftsland verschlechtert sich weiter. Neben dem systematischen Organraub an Falun Gong-Praktizierenden verbrennen sich seit 2003 Menschen, seit 2009 auch in Tibet und im Exil, um gegen die KP-Unterdrückung zu protestieren.

 

Die KP Chinas hat nicht nur den Konflikt in Tibet, sondern auch Konflikte mit allen anderen ethnischen oder nationalen, religiösen, politischen und sozialen Gruppen auf der ganzen Welt verursacht.

 

Die KP Chinas bezeichnet in ihrem ‘Neusprech’ à la George Orwell die fünf wichtigsten Konflikte als „Fünf Gifte“ und verfolgt die betroffenen Menschen mit perfiden Mitteln. Unter der Überschrift „Fünf Gifte“ ist auch ein Spiegel-Bericht über die Spionagetätigkeit der KP Chinas erschienen. 2011 wurde John Zhou wegen seiner Spionagetätigkeit für das KP-Regime in Deutschland verurteilt.

 

Die Staatsanwaltschaft in Celle hatte den deutschen Verfassungsschutz zitiert: „Die chinesische Regierung diffamiert die als größte Gefahren für die eigene Macht bewerteten Personengruppen als sogenannte ‚Fünf Gifte‘. Sie bekämpft diese nicht nur in der Heimat, sondern späht auch die in Deutschland lebenden Anhänger aus. Betroffen sind vor allem die von China des Separatismus verdächtigten Uiguren und Tibeter sowie die Angehörigen der Meditationsbewegung Falun Gong. Darüber hinaus betrachtet die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) auch Mitglieder der Demokratiebewegung und Befürworter einer Eigenstaatlichkeit Taiwans als Staatsfeinde.“

 

Die sogenannten ‘Fünf Gifte’ hat das KP-Regime auch tabuisiert. Die fünf Tabus werden von vielen westlichen Chinaexperten und -korrespondenten übernommen. Entweder vermeiden sie diese fünf Themen, oder sie verbreiten die KP-Verleumdungen gegen die betroffenen Gruppen. Paradebeipiel hierfür ist das größte und aktuellste Tabu Falun Gong. Bis heute übernehmen manche deutsche Medien die KP-Propaganda gegen die Falun Gong Bewegung. Erst im Rahmen meines letzten Heimkehrversuchs 2002 durfte ich Chinesen, die wegen Falun Gong verfolgt werden, kennenlernen und seitdem verteidige ich sie gegen Verleumdungen aller Art.

 

Währenddessen nehmen die Auslandspropaganda-Zentren der KP Chinas – „Konfuzius-Institute“ – zu. Dort werden nicht die konfuzianischen Prinzipien, die mit demokratischen Grundwerten kompatibel sind, vermittelt, sondern das Rotchinesisch und die Ideologie der KP-Machthaber in Peking. Sie übernehmen beispielsweise die oben genannten Fünf Verbote, die nicht nur gegen die Menschenrechtscharta, sondern auch gegen das deutsche Grundgesetz verstoßen.

 

In diesem Sinne stehe ich Ihnen gerne Rede und Antwort.

 

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