Xu Pei: Vorsicht! Ein Geisterfahrer – Für Unterstützer des 29-jährigen Amerikaners Snowden

25 Jun

 

Als Snowden im Mai nach Hongkong flog, wurde von den Hackerangriffen aus Rotchina berichtet. Das war auch ein Thema beim USA-Besuch des neuesten KP-Chefs Xi vom 7. – 8. Juni. Xi gab die KP-Hackerangriffe auf die USA auch nicht zu und sagte bei der  Abschlusspressekonferenz, auch Peking sei Opfer von Cyberattacken,  und die amerikanischen Medien hätten das Thema übertrieben.

 

Durch die Enthüllungen von Snowden wurde ab 9. Juni die öffentliche Aufmerksamkeit auf die US-Überwachung gelenkt. Angesichts der Tatsache, dass Snowden nicht nur in den Medien der KP Chinas gefeiert wird, möchte ich seine Unterstützer auf drei Unterschiede zwischen den USA und Rotchina hinweisen:

 

Rechtsstaat Kontra Einparteien-Herrschaft

 

In den USA gibt es für die Überwachung Rechtsgrundlagen. Ohne Genehmigung der unabhängigen Justiz (FISC) kann und darf die NSA niemanden überwachen. PRISM ist von ihrem Kongress genehmigt.

 

In Rotchina erlaubt sich das KP-Regime, mit allen Mitteln die Bewohner zu unterdrücken und kann willkürlich Menschen verhaften, ohne jegliche Rechtsgrundlage.

 

Freie Presse Kontra Sprachrohre

 

In den USA werden Menschenrechte und Freiheit gelebt. Der Bürger hat Möglichkeiten, sich gegen den Machtmissbrauch zu wehren.

 

In Rotchina hat niemand die Möglichkeit, Glaubens- und Gedankenfreiheit zu genießen. Alle Medien und Menschen müssen sich nach den KP-Machthabern richten, wenn sie nicht verfolgt werden möchten.

 

Sicherheit des Staates Kontra  Machterhalt der KP Chinas

 

Nach dem Terroranschlag am 11. September 2001 sind die USA gezwungen, Massnahmen zu ergreifen, um das Volk und den Staat vor weiteren Anschlägen zu schützen.

 

Die KP Chinas aber terrorisiert das Land und die Bewohner seit ihrer Machtergreifung im Jahr 1949. Bis heute werden Menschen willkürlich enteignet, unterdrückt, ermordet und zum Selbstmord getrieben.

 

Wegen der Freiheit sind viele Menschen  in die USA  geflohen, um dort Asyl zu beantragen, und Snowden müsste der erste Mensch sein, der wie ein Geisterfahrer die Gegenrichtung eingeschlagen hat.

 

Hong Kong war als britische Kolonie eine freie Stadt wie Westberlin vor dem Mauerfall und hatte bis zu ihrer Rückgabe 1997 an Rotchina viele Flüchtlinge wegen der KP-Diktaturen aufgenommen. Mittlerweile haben die Bewohner gegen die immer massivere Einflussnahme des KP-Regimes zu kämpfen.

Dort wurde am 13. Juni in einer Zeitung unter der KP-Führung ein Interview veröffentlicht, in dem Snowden US-Hackerangriffe auf China und Hong Kong vorwarf. Am 14. Juni verkündete die KP Chinas durch ihr Sprachrohr   „Whistleblower welcome in China“ .

 

Deshalb vermuten viele Menschen, die wie Ai Wei-wei die KP-Blockaden umgehen müssen und können, um Twitter zu benutzen, dass Snowden im Dienst der KP Chinas steht.

 

Fest steht, dass zwei Aussagen von Snowden nicht wahr sind. Er hat sein Gehalt viel höher angegeben und „The Chinese university of Hong Kong“ hat den von ihm angegebenen Angriff aus den USA dementiert.

 

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