XU Pei zu der ARD-Sendung „Weltmächte der Zukunft – welche Rolle wird China spielen?“

8 Mai

 

Guan Yu-qian (1931-), Gast bei Beckmann neben Helmut Schmidt  ist kein anständiger Sinologie-Professor, sondern ein durch die Gehirnwäsche und Verfolgung der KP Chinas  um  Anstand und  Rückgrat gebrachtes  „Wolfskind“, das keine  Menschenrechte, sondern nur Machthaber kennt.

Als Exilchinesin habe ich Guan vor etwa 10 Jahren persönlich erlebt und kritisiere ihn seitdem bei jeder Gelegenheit, weil er nicht ehrlich ist.

Guan hat sich weder in Deutschland habilitiert, noch ist er  zum Professor an irgendeiner Hochschule in Deutschland berufen worden. Aber es gab zwei Universitäten unter der KP-Führung in Rotchina, die Guan „den Titel eines Professors ehrenhalber“ verliehen hatten. Diese zwei Ehrentitel der KPCh hat Guan selbst nicht erwähnt, weil er wusste, dass er damit keine Chinesen beeindrucken konnte.

Für Chinesen wie mich sind die genannten Ehrentitel nichts anderes als ein Zuckerbrot, das Guan von der KP Chinas erhielt, schliesslich dient er doch dem Terror-Regime als Propagandist, seitdem er selbst mit Hilfe von Helmut Schmidt nicht mehr verfolgt wird.

Ich, die eigentlich zu den „Kaderkasten“ gehört,  diene aber gerne den verfolgten Landsleuten in China als Sprachrohr, um Helmut Schmidt und Co. in Deutschland entgegenzuwirken. Hin und wieder komme ich mir auch wie Heinrich Mann vor, der die Welt vom Exil aus vor einem Terror-Regime warnte. 

Ein Kommentar zu Guan Yu-qian aus dem Jahr 2010

Welche Art Chinesen kennen Sie?

Schon wieder ist ein Auslandschinese als KPCh-Spitzel aufgeflogen und wird diesmal ausnahmsweise vernommen. Nach dem ersten Bericht in BILD hat SPIEGEL (26/2010) unter der Überschrift „Krieg der Spione“ auch darüber berichtet. Als mir ein deutscher Menschenrechtler davon erzählte, wusste ich sofort, wer es war, aber ich konnte es kaum glauben, dass es wahr ist. Denn dieser KPCh-Spitzel aus Rotchina ist ein in Deutschland promovierter Mediziner und mit einer Deutschen verheiratet.

Die SED-Diktatur hatte vor dem Zusammenbruch über 3000 Spione in der Bundesrepublik Deutschland unterhalten. Wie viele Spione die KPCh in Deutschland unterhält, kann man auch nur erfahren, wenn die KPCh-Diktatur überwunden ist.

In den vergangenen Jahren haben sich eine ganze Reihe von Menschen als KPCh-Handlanger geoutet, die mir persönlich bekannt sind. Aber niemand wird vernommen. Guan Yuqian zum Beispiel. Guan Yuqian (Yu-chien Kuan) ist 1931 in China geboren und floh in den 60er Jahren über Kairo nach Deutschland. Nach seiner Promotion 1977 gab Guan an der Universität Hamburg Unterricht in der Sinologie.

Guan, der selbst der KPCh zum Opfer fiel, dient leider dem KPCh-Regime wieder als Propagandist, nachdem die KPCh Anfang der 80er Jahre aufhörte, ihn als „Landesverräter“ zu verfolgen. Der ehemalige Asylant bedankt sich nicht für die deutsche Aufnahme, sondern verleumdet noch das Land und die Leute, die ihm ein neues Leben ermöglicht haben.

Am 10. Oktober 2005 wurde Guan von dem KPCh-Propagandaorgan „Volkszeitung“ zum Internetforum „Den Staat Stärken“ eingeladen.

Auf die Frage, „Was lehrst Du in Hamburg? Bist Du Schriftsteller oder Wissenschaftler?“
antwortete Guan: „Das ist eine sehr interessante Frage. Ich bin zuerst Wissenschaftler, aber Deutschland ist ein Land, wo die Menschen noch ein bisschen rassistisch sind. Es ist sehr schwierig für einen Ausländer, Professor zu werden. Deshalb schreibe ich hauptsächlich, nebenbei unterrichte ich. Nachdem ich mehr als 10 Bücher veröffentlicht habe, müssen sie mich als Professor anerkennen.“

Das ist ein Beweis dafür, dass Guan sich tatsächlich selbst zum Professor ernannt hat, wie mir eine chinesische Journalistin aus der Republik China in München erzählte. Das heißt, Guan fiel als Hochstapler schon lange auf.

Guan tischt nicht nur den Chinesen sondern auch den Deutschen Lügengeschichten auf und erntet damit Hohn unter den KPCh-Gegnern und Anerkennung der KPCh-Kräfte.

Merkwürdigerweise wurde Guan 2006 mit der Medaille für Kunst und Wissenschaft der Stadt Hamburg ausgezeichnet. Hat es mit Helmut Schmidt zu tun?

Jedenfalls lobt Guan Helmut Schmidt bei jeder Gelegenheit und die KPCh-Medien berichten von Guans Lob, „Ich bin der Meinung, dass Herr Schmidt der Politiker im Westen ist, der China am besten kennt. Er ist derjenige, den ich am meisten bewundere.“

Helmut Schmidt ist derjenige Politiker im Westen, der als Erster nach dem Massaker 1989 nach Peking reiste und den Massenmörder Deng Xiaoping als „der Erneuerer Chinas“ im Chinaprogramm der Deutschen Welle usw. rühmt.

Eine chinesischsprachige Monatszeitung in Deutschland, die sich EUROPE TIMES nennt und eindeutig als Sprachrohr der KPCh in Deutschland bzw. Europa fungiert, bietet auch eine Kolumne von Guan an.

Die KPCh-Diktatur und ihre Medien brauchen Mietmäuler, um den Chinesen im Land vorzugaukeln, dass die Auslandschinesen ihre Diktatur lieben würden.

Am 30. April 2010 veröffentlichte der Xinhua-Korrespondent, der 2008 die „DW-Chinaexpertin“ Zhang Danhong verteidigte, in dem KPCh-Propagandaorgan „Volkszeitung“ einen Bericht, dessen Titel lautet, “ EUROPE TIMES in Deutschland veröffentlicht Artikel, um die Shanghaier Expo zu rühmen“. Darin hieß es, „EUROPE TIMES wird Journalisten nach Schanghai schicken, um der chinesischen Gesellschaft in Europa aus vielen Perspektiven und allen Richtungen über die Shanghaier Expo zu berichten“.

Der achtzigjährige Guan könnte der vermeintliche Journalist sein. Denn in der Juni Ausgabe dieser Zeitung gibt es nur einen Artikel von Guan unter der Überschrift „Verrückte Welt und attraktives Shanghai“, der mit der Expo in Schanghai zu tun hat.

Guan benutzt die Expo, um die KPCh-Diktatur zu verherrlichen, genau so wie es das Regime auch beabsichtigt.

Guans Bericht besteht aus fünf Teilen mit Überschriften. Die erste Überschrift lautet, „Die Deutschen haben sich gebeugt“. In diesem Teil wird der zurückgetretene Bundespräsident Köhler wegen seiner „sehr freundlichen Rede“ am 19. Mai in Shanghai gelobt. Die Bundeskanzlerin Merkel wird von Guan „einer antichinesischen feindlichen Haltung“ bezichtigt, weil sie sich nicht von dem KPCh-Regime vereinnahmen lässt.

„Die Schanghaier Expo übertrifft nicht nur die Vergangenen, sondern auch die Zukünftigen“, behauptet Guan mit der letzten Überschrift und ruft zum Schluss auf, „Chinesische Freunde in Europa! Kommt unbedingt nach Shanghai, wenn Ihr Zeit und Geld habt.“

Diese Propagandazeitung druckt auch in jeder Ausgabe einen Beitrag vom Chinaprogramm der Deutschen Welle ab und gibt an, einen Vertrag mit der Deutschen Welle zu haben. In dieser Ausgabe wird der DW-Beitrag unter der Überschrift „Deutschland, ob es auch verbietet, den Körper mit einer langen Robe einzuhüllen“ abgedruckt. Es geht um das Tragen von Burka oder Nikab der Muslimen. Ohne einen chinesischen DW-Kritiker hätte ich diese rote Zeitung ignoriert. Ich hätte auch Guan ignoriert, wenn sich nicht eine chinesische Guan-Verspotterin immer wieder bei mir über „den weißhaarigen Fünf-Mao“ beschwert hätte. Fünf-Mao hat einen Wert von etwa 5 Cent und ist mittlerweile eine chinesische Bezeichnung für diejenigen, die im Auftrag oder im Sinne des KPCh-Regimes agieren.

Die beiden Landsleute haben weder in China noch in Deutschland studiert, aber ihnen fallen die „DW-Chinaexpertin“ und der „Hamburger Universitätsprofessor“ sofort als Fünf-Mao auf. Sie stellen die schweigende Mehrheit der Auslandschinesen dar, die sich mit ihren Füssen gegen die KPCh-Diktatur entschieden haben, da sie nicht mit den Händen wählen dürfen. Nicht nur diesen herzensguten Chinesen, sondern auch den verfolgten Landsleuten in Rotchina diene ich gerne als Sprachrohr, auch wenn ich deswegen nicht mehr mein Heimatland betreten darf, solange die KP an der Macht ist.

Guan gibt selbst zu, dass er kein echter Shanghaier ist, obwohl er als Eigentümer in Shanghai auftritt. Die echten Schanghaier wie der Rechtsanwalt Zheng Enchong und die Autorin Sun Baoqiang werden wegen der Expo stärkeren Repressalien ausgesetzt.

Egal ob Guan ein „Überzeugungstäter“ oder „Opportunist“ ist, was feststeht, ist dass der einstige Asylant nun zu den Rotchinesen gehört, die die Menschenrechte und die Freiheit in Deutschland missbrauchen, um für die KPCh-Diktatur zu propagieren.

Ich habe Deutschland zu danken, dass ich den Widerstand der Chinesen gegen die KPCh-Diktatur unterstützen kann, auch wenn die KPCh in Deutschland einflussreiche Verbündete unterhält.

 

Mein Aufsatz über Helmut Schmidt aus dem Jahr 2008

http://community.zeit.de/user/xu-pei/beitrag/2010/04/28/ein-chinesisches-urteil-über-helmut-schmidt

 

 

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