Immer noch aktuelle Kritik an der DW-Journalistin Zhang Danhong

14 Apr

China News, Pressemitteilungen und Nachrichten: Ein Hanchinese versus eine Rotchinesin

 

 

Die Olympischen Spiele haben wenigsten eine positive Seite, denn sie haben auch die wahre Farbe eines Menschen ans Tageslicht gebracht. Auch unter Auslandschinesen zeigten einige plötzlich die blutige Farbe des kommunistischen Regimes.

Danhong Zhang, die wegen der Olympischen Spiele Peking in der deutschen Öffentlichkeit auffiel, erinnert mich an den chinesischen Dichter Zhang Jian-Hong (1958 – 2012).

Denn beide haben einen Namen der roten kommunistischen Prägung-”Hong”. Zhang Jian-Hong aber hat sich von der kommunistischen Prägung rot getrennt und veröffentlicht unter einem anderen Namen, der kraftvoller Regenbogen (Lihong) bedeutet.

Das Motto von Zhang Jian-Hong ist: “Unter den Lügen die Wahrheit sagen, im Innern des Bösen die Gerechtigkeit bewahren, in der Tiefe der Dunkelheit das Licht schaffen”.

Nachdem die KP die chinesische Internet-Seite “Das Ägäische Meer” unter seiner Leitung im März 2006 geschlossen hatte, fing Lihong an, für die chinesischen Exilmedien zu schreiben, die auch meine Essays veröffentlichen, so lernten wir uns kennen und hatten Kontakt per Email.

Zum 17. Jahrestag des Pekinger Massakers schrieb der Dichter, der nach dem Massaker verhaftet wurde, einen Artikel unter der Überschrift “Die Olympischen Spiele Peking sind eine Herausforderung für das internationale Gewissen”. Darin heißt es: “…der Vizepräsident des Europa-Parlaments sagte mit Entschlossenheit, ‘wenn der Vorwurf des Organraubs an den Falun Gong Praktizierenden stimmt, dann dürfen die Olympischen Spiele nicht in China stattfinden!’ Worte des Mitgefühls, der Barmherzigkeit und der Gerechtigkeit.

Das sind die besten Worte, die ich in den vergangenen Jahren von westlichen Politikern vernahm. Sie drücken Vernunft, Moral, Gewissen und Humanität aus. Wenn 2008 die Olympischen Spiele wirklich in Peking stattfinden, dann wäre es nicht nur ein großer Spott für die griechische Antike und den modernen olympischen Geist, sondern auch eine Katastrophe für die Menschenwürde, die menschliche Zivilisation und die weltliche Gerechtigkeit!”

Im September 2006 wurde der Dichter zum dritten Mal verhaftet. Diesmal wurde er wegen über sechzig Artikeln zu sechs Jahren Haft verurteilt.

Lihong ist ein Held in der chinesischen Widerstandsbewegung gegen das kommunistische Regime und leistet mit seinem Werk einen großen Beitrag zur Chinesischen Liberalen Kulturbewegung aus Intellektuellen im Inland und Ausland.

Und was macht Zhang Dan-Hong? Sie hat mehr oder weniger wegen des Pekinger Massakers ihre Arbeitserlaubnis in Deutschland bekommen und ist zur stellvertretenden Leiterin des China-Programms der DW aufgestiegen. Sie ist bestens informiert über die Lage in China und den Untersuchungsbericht “Blutige Ernte” über den Organraub, dessen Wahrheitsgehalt der UN-Sonderberichterstatter für Folter, Manfred Nowak am 20. März 2007 vor dem UN-Menschenrechtsrat bestätigte.

Dennoch erlaubte sich Zhang als “DW-Expertin” in der deutschen Öffentlichkeit zu behaupten:

„Die Mehrheit in China will mehr Reichtum haben und sich nicht über Falun Gong informieren“.

Was für eine Beleidigung für alle Chinesen, die ihr Gewissen bewahrt haben! Zhang Danhong kann ruhig wie ein korrumpierter Westler sich nur für das Geld und die Freiheit unter der Gürtellinie interessieren, aber es gibt genug Chinesen, die wie ich im Jahr 2002 unbedingt wissen wollen, warum die KP Falun Gongs Bücher verbrennen ließen, Falun Gong Praktizierenden verfolgen und Falun Gongs Internetseiten sperren!

Als leitende Redakteurin der DW argumentierte sie auch wie eine Sprecherin des Regimes: „Darüber zu meckern, dass Seiten gesperrt sind, geht in die inneren Angelegenheiten Chinas. Hier in Deutschland kann man auch nicht jede Seite aufmachen, zum Beispiel Kinderpornografie oder Rechtsextremismus“, behauptete Zhang genau wie Michael Vesper, der ehemalige Grünenpolitiker und heutige Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes. Vesper wurde deswegen zurecht scharf kritisiert und man fordert auch die Konsequenz.

Darf jemand mit dieser Haltung das China-Programm der DW leiten?!

Erste Veröffentlichung am 21.08.2008 – 19.00 unter der Überschrift:

Ein Hanchinese versus eine Rotchinesin

Lihong ist bereits zu Tode verfolgt worden. Zhang Danhong agiert noch weiter als DW-Journalistin für die Konfuzius-Institute in Deutschland, die dem Politbüro der KP Chinas unterliegen.

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