Vortrag von XU Pei am 2. Juni 2012 an der Evangelischen Akademie im Rheinland

14 Jun

Zivilgesellschaftliche Entwicklung zwischen Bürgerengagement und Bürgerprotest

 

 

Zu dem vorgegebenen Thema fällt mir viel ein. Denn nach dem Tiananmen-Massaker am 4. Juni 1989 habe ich mich dem Widerstand gegen die KP-Dikatur in meinem Heimatland angeschlossen.

 

Seit 2002, nach meinem zweiten Heimkehrversuch bin ich darum bemüht, den Interessenten ein realistisches China-Bild zu vermitteln, was das Regime in Rotchina mit allen Mitteln zu vertuschen versucht.

 

In diesem Sinne wird zuerst ein Überblick über die Republik China gegeben. Im Vergleich zu der unbeachteten Republik China ist die Volksrepublik China, wo ich 22 Jahre gelebt habe, ein Unrechtsstaat.  Der zweite Teil widmet sich dem weltweiten Widerstand gegen die Machthaber in Peking. Dabei werden ein Auslandschinese, ein Inlandschinese, der blinde Bürgerrechtler Chen Guangcheng, der Künstler Ai Weiwei und die Falun Gong-Bewegung als Beispiele vorgestellt.

 

 

Eine hundertjährige Republik China

 

„Freiheit, Demokratie und Wohlstand für alle“ war das Motto, unter dem 1911 die letzte Kaiserdynastie in der chinesischen Geschichte abgeschafft und die Republik China gegründet wurde.

 

Als ich 1966 wieder zur Welt kam, lernte ich nur das kommunistische China kennen.

In der Schule wurde uns eingetrichtert, dass Zweidrittel der Weltbevölkerung unter Hunger und Kälte leiden, insbesondere unsere Brüder und Schwestern in Taiwan. „Wir müssen unbedingt Taiwan befreien“ gehört immer noch zu den kommunistischen Propagandaphrasen. Dabei ist die Insel Taiwan das letzte Gebiet der Republik China, wo über 2 Millionen Festlandschinesen Zuflucht vor dem Regime der Kommunistischen Herrschaft gefunden haben. Sie können dort

soweit möglich die alte chinesische Kultur erhalten.

 

 

6 Monate vor dem Tiananmen-Massaker kam ich zum Studium nach Deutschland. Das Tiananmen-Massaker vor der Weltöffentlichkeit, die kommunistische Propaganda darüber und die Proteste weltweit machten mir deutlich, dass die kommunistischen Machthaber Lügner und Staatsterroristen sind. Es ist also umgekehrt die Bevölkerung in Rotchina, die befreit werden muss.

 

Die Republik China als erste Demokratie in Asien wurde bereits in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts von der ersten kommunistischen Diktatur, die sich Sowjetunion nannte, unterwandert.

Zu den Handlangern der Sowjetunion, die zum Umsturz der Republik China auf dem Festland beitrugen, gehörten auch Deutsche wie Richard Sorge, Otto Braun, Ruth Werner, Anna Wang und Ähnliche. Den kommunistischen Agenten ist es gelungen, den Konflikt zwischen Japan und der Sowjetunion in den Krieg zwischen Japan und der Republik China zu verwandeln.

 

1941 brach die Republik China unter der Führung von Chiang Kaishek die diplomatischen Beziehungen zu Nazideutschland ab und kämpfte auf der Seite der Alliierten gegen Japan. Nach dem zweiten Weltkrieg gehörte die Republik China zu den Gründungsstaaten der UNO. Die Menschenrechts-Charta hat der Repräsentant der Republik China Dr. Chang Pengchun maßgeblich geprägt. Demokratisch gesinnte Chinesen wie Herr Chang mussten vor den Kommunisten ins Exil fliehen, oder sie wurden als „Klassenfeinde“ oder „Konterrevolutionäre“ verfolgt, sogar ermordet. Das gilt bis heute, aber sie werden je nach Bedarf der Machthaber als „Staatsfeinde“ oder „Antichina-Kräfte“ bezeichnet. 2008 wurde ich in den kommunistischen Medien als „Antichina-Figur“ verunglimpft, nachdem ich auch das chinesische Programm der Deutschen Welle wegen seiner Propaganda für die KP Chinas  kritisiert hatte.

 

Die kommunistische Diktatur ist für mindestens 80 Millionen Tote verantwortlich. Zig Millionen Menschen sind aus Rotchina, einschliesslich Tibet, Innerer Mongolei und Ost-Turkestan emigriert.

 

Gleichzeitig hat die Republik China auf der Insel Taiwan das Ideal ihres Gründungsvaters Sun Yatsen, „Drei Prinzipien des Volks“ realisiert, was Unabhängigkeit von den westlichen Kolonialmächten, soziale Gerechtigkeit und Demokratie beinhaltet.

 

Zur Jahrhundertfeier der Republik China 2011 habe ich extra eine Reihe von Aufsätzen auf Chinesisch für eine Zeitschrift in Australien geschrieben, um die von den Kommunisten verleumdete und unterwanderte Republik China vor 1949 vorzustellen. 1947 fand bereits eine Wahl in China statt. 250 Millionen von den 350 Millionen Berechtigten gingen zur Wahl und entschieden sich gegen die Kommunistische Partei. Die von der Bevölkerung durch Wahl legitimierte Regierung unter Chiang Kaishek wurde leider von den internationalen Kommunisten nach Taiwan verschlagen.

 

Im Mai 2012 hat der 29-jährige Starautor Han Han nach einem kurzen Besuch in Taiwan seine Erfahrungen und Erkenntnisse veröffentlicht. Er gilt als Wortführer der Generation nach dem Tiananmen-Massaker in Rotchina. Sein Blog hat bereits mehr als 560 Millionen Zugriffe. Er vertritt den gleichen Standpunkt wie ich, obwohl er wegen der Zensur nicht „über Politik und System“ schreiben kann.

 

Auch Han Han hat erkannt, dass die Kultur, die traditionellen Tugenden, das Vertrauen zu einander, der Glauben und Konsens in der Volksrepublik China bereits zerstört worden sind. Zum Schluss heißt, „Ich möchte Hongkong und Taiwan dafür danken, dass sie die chinesische Kultur überliefert und die guten Sitten bewahrt haben“.

 

Unter der kommunistischen Diktatur wird die chinesische Kultur einschließlich der chinesischen Sprache systematisch zerstört. Nach 1949 haben die Kommunisten mit Staatsmacht einen Neusprech im Sinne von George Orwell eingeführt, der die Chinesen schon sprachlich von ihren kulturellen Wurzeln trennt. Auch Ausländer, die in Rotchina studieren, lernen keine chinesische Kultur, sondern kommunistische Unkultur, insbesondere den Neusprech und die verfälschte Geschichte, kennen. Anders ist es nicht zu erklären, dass bis jetzt nur zwei Sinologen in Deutschland die Auslandspropaganda-Zentren der KP Chinas, die sogenannten „Konfuzius-Institute“, öffentlich ablehnen.

 

Mit anderen Worten sind viele Festlandchinesen zu der Erkenntnis gekommen, dass Rotchina ein Unrechtsstaat ist. Das System, das den Chinesen von den internationalen Kommunisten aufgezwungen wurde, muss beseitigt werden, wie es mit dem Ostblock auch geschehen ist.

 

 

Widerstand gegen die kommunistische Diktatur

 

Vor der Machtergreifung der Kommunisten sind einige Millionen Chinesen geflohen. Die meisten haben sich wie die republikanische Regierung auf der Insel Taiwan niedergelassen. Darunter gab es auch Tibeter, Mongolen, Uiguren und andere ethnische Gruppen, die zu den Unterstützern der Republik China gehörten.

 

Als die UNO gegründet wurde, stand die Republik China im Sicherheitsrat an der ersten Stelle. Mit Unterstützung der kommunistischen Staaten wie Albanien und dem Vietnam-Krieg hat Rotchina die US-Regierung unter der Präsidentschaft von Nixon dazu gewonnen, die Republik China fallen zu lassen. Seit 1971 hat das kommunistische China die Republik China aus der UNO verdrängt. Dennoch können jetzt die Chinesen aus Taiwan ohne Visum über 100 Staaten bereisen, während die Flüchtlinge aus Rotchina vielen Ländern einschließlich Deutschland weiterhin Probleme bereiten.

 

Der berühmteste Flüchtling aus dem von den Kommunisten besetzten Gebiet ist bestimmt der Dalai Lama. 1959 musste Dalai Lama nach Indien fliehen. Innerhalb von 2 Monaten sind über zwanzigtausend Tibeter ihm nach Indien gefolgt.

 

Nach dem Tiananmen-Massaker wurde Dalai Lama der Friedensnobelpreis 1989 verliehen. Seitdem wird dem Konflikt zwischen den Tibetern und den Kommunisten Aufmerksamkeit geschenkt, während der Konflikt zwischen der Republik China und Rotchina, so wie andere Konflikte, die das kommunistische Regime verursacht hat, wenig beachtet werden. Nicht nur die Republik China und die Tibeter, sondern auch Mongolen, Uiguren, Demokraten, Christen und Falun Gong-Praktizierende haben eine unüberbrückbare Kluft zu dem kommunistischen Regime.

 

 

Ein Beispiel für Auslandschinesen, die sich für das Ende der KP-Diktatur einsetzen

 

Dr. Wang Bingzhang (1947-) hat bereits im Jahr 1982, nach seiner Medizin-Promotion in Kanada die Zeitschrift „Chinas Frühling“ und eine politische Organisation gegründet, um die KP-Diktatur durch die „Drei Volksprinzipien“ zu ersetzen, auf denen die Republik China begründet wurde. Für den bekennenden Christen Wang und seine Mitstreiter ist die KP-Diktatur die Wurzel allen Übels.

 

2002 wurde Dr. Wang von den Spionen der KP Chinas in Vietnam gekidnappt. Wegen angeblicher „Spionage und Terrorismus“ wurde er 8 Monate später von den Kommunisten zu lebenslanger Haft verurteilt. 2005 habe ich freiwillig die Online-Version von „Chinas Spring“ übernommen und betreut, bis sie im darauffolgenden Jahr lahmgelegt wurde. Die Spione der KP Chinas sind sehr aktiv, auch in Deutschland. So wurde 2011 ein in Deutschland promovierter Mediziner wegen „geheimdienstlicher Agententätigkeit“ in Celle verurteilt.

 

 

Ein Beispiel für Inlandschinesen, die heldenhaft für die Gerechtigkeit kämpfen

 

Die Erkenntnis von Dr. Wang zur KP-Diktatur vertritt auch der Rechtsanwalt Gao Zhisheng, obwohl Gao 19 Jahre jünger ist und noch nie im Ausland war. Gao schrieb, „China ist anders als ein Rechtsstaat. Jeder kleine Fall kann schließlich das tiefgründige Systemproblem widerspiegeln. Es existiert und sehr schwerwiegend, aber Du kannst nie wissen, an welcher Stelle es zu lösen ist. In der Tat wenn Du den Wunsch hast, es zu ändern, dann bist Du schon in Gefahr.“

 

1995 hat der 29-jährige Gemüseverkäufer Gao Zhisheng im Selbststudium eine Anwaltslizenz erworben. Danach fing er an, die Armen kostenlos zu vertreten. Sein Motto lautet: Als Anwalt muss man die sozial Schwachen unterstützen.

 

Ende 2004 fing Gao an, die Folter an Falun Gong-Praktizierenden anzuprangern. Damit hatte er das größte Tabu der KP Chinas gebrochen, das bis heute gilt. Trotz der Verfolgung, der seine ganze Familie seitdem ausgesetzt wurde, hatte er den blinden Bürgerrechtler Chen Guangcheng unterstützt.

 

Im Februar 2006 hatte Gao einen Hungerstreik ausgerufen, um gegen den roten Staatsterror zu protestieren. Chinesen weltweit haben ihn mit einem Ketten-Hungerstreik unterstützt, wie Chen. Bereits im März 2006 wurde Chen verhaftet. Im Juli fuhren Gao und andere Bürgerrechtler zur Gerichtsverhandlung von Chen. Sie wurden von den KP-Schergen geschlagen.

 

August 2006 wurde Gao unrechtmäßig zuerst verschleppt, gefoltert, dann verurteilt und isoliert. 2009 flohen seine Frau und die zwei Kinder vor dem roten Staatsterror aus dem Land. Sie fanden wie unzählige Festlandschinesen in den USA Asyl. Erst im März 2012 konnte man erfahren, dass Gao in einem abgelegenen Gefängnis in Ost-Turkestan inhaftiert ist.

 

Der Friedensnobelpreisträger 2010 Liu Xiaobo diente leider dem Regime als Handlanger und agierte gegen Gao. Nach dem Tiananmen-Massaker ließ er sich dazu bringen, als Augenzeuge den Mördern dabei zu helfen,  das Massaker zu verleugnen. Dr. Wang, Gao, Chen und andere vorbildliche Chinesen wurden auch zum Friedensnobelpreis vorgeschlagen, aber ausgerechnet der verlogene, feige Opportunist bekam diesen Preis. Das ist sehr bedauerlich und wurde von den aufrichtigen Insidern erschreckt wahrgenommen.

 

 

Chen Guangcheng – die blinde Lichtgestalt

 

Die unglaubliche Flucht von Chen aus dem streng überwachten Hausarrest in die US-Botschaft in Peking zeigt noch einmal deutlich, dass es unter der KP-Diktatur in meinem Heimatland nirgendwo Sicherheit gibt.

 

Nach der Ankunft von Chen in den USA sagte der Künstler Ai Weiwei, „Er habe sich mit Fleiß, starkem Willen und Urteilsvermögen in die Freiheit gebracht. Niemand in China hat noch einen Grund, in der Angst zu leben, denn ihre Situation kann niemals schlechter sein als die von Chen.“

 

Der vierzig Jahre alte Chen gehört wie Gao zur Bauernschicht, die in dem kommunistischen China den Basis der Gesellschaft darstellt. Gaos Biographie „Chinas Hoffnung“ gibt einen Einblick in die Armut, die unter der KP-Diktatur weit verbreitet war und immer noch existiert. Chen musste während einer Ausbildung zum Masseur und Akupunkteur zwischen 1998 und 2001 an einer Hochschule für chinesische Medizin wegen seiner Armut andauernd hungern.

 

Chen kämpft wie Gao mutig für die Gerechtigkeit. Seit 2005 wurde Chen wegen seines Einsatzes für die Opfer der Zwangssterilisationen und Zwangsabtreibungen einer unvorstellbaren Verfolgung ausgesetzt. Er wurde sogar wegen angeblicher „Zerstörung von Eigentum und Störung des Verkehrs durch Zusammenrottung“ für viereinhalb Jahre inhaftiert.

 

Während viele Chinesen wie Chen unter Hunger zu leiden haben, verschwendet das rote Regime Steuergelder, um gewissenhafte Chinesen zu verfolgen. Allein im Jahr 2008 hat die Kommission für Politik und Recht unter der Leitung von Zhou Yongkang im Zentralkomitee 30 Millionen Yuan (circa 3 Millionen Euro) ausgegeben, um Chen zu überwachen.

 

 

Der aufrichtige Künstler Ai Weiwei

 

All diejenigen, die ein Gewissen haben und sich für die soziale Gerechtigkeit einsetzen, geraten früher oder später in Konflikt mit der KP Chinas. Ai Weiwei wird ebenfalls von der KP-Dikatur verfolgt, nachdem er sich um die Schulkinder kümmerte, die beim Erdbeben 2008 unter schlecht gebauten Schulgebäuden begraben wurden. Ai Weiwei gehört zu den so genannten Prinzlingen und genoss Sonderrechte in Rotchina. Denn sein Vater hatte mit Stift und Propaganda für die KP gekämpft und erreichte als Vize-Vorsitzender des roten Schriftsteller-Verbandes den Rang eines Ministers.

 

Nach der Verschleppung von Ai Weiwei im April 2011 kam ich dazu, mich mit seinem Leben und Werk zu beschäftigen. Ich fühle mich von seinem verbotenen Blog bestätigt, wie in dem folgenden Twitter-Text, „Der Staat missbraucht seine Macht, um sich zu rächen und die Dissidenten zu beseitigen. Jedes Mittel ist dafür recht, verschwinden lassen, geheime Festnahmen, juristische Verfolgung. Der Sicherheitsapparat, die Steuerbehörde, das Außenministerium und die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua arbeiten Hand in Hand und missachten dabei Recht und Moral … Das reicht, um zu verängstigen; wirklich deprimierend aber ist, dass die chinesische KP ihre Sicht der Dinge der ganzen Welt und uns Chinesen als Realität aufzwingt.“

 

 

Falun Gong in Rotchina und der Republik China

 

Die Sicht der KP Chinas von Falun Gong ist seit 1999 auch in Deutschland übernommen worden. Wenn ich Ende 2001 nicht einen zweiten Heimkehrversuch unternommen hätte, hätte ich nicht Falun Gong kennen und schätzen lernen können. 2002 habe ich meine Sicht von Falun Gong öffentlich vertreten und versuche seitdem, der Propaganda der KP Chinas entgegenzuwirken, wo und wann ich immer nur kann.

 

Falun Gong

 

Weg der chinesischen Tradition

Seit 1992 wird er sichtbar.

7 Jahre später gingen

70 Millionen Menschen diesen Weg

sodass ihn das kommunistische Gespenst

unmöglich verschlingen kann

 

Das Buch »Zhuan Falun« (www.falundafa.de)

liest sich wie Philosophie oder Mythologie

und beschreibt doch einen Weg

Die Übungen ähneln sportlicher Betätigung

aber sie spenden selbst Kranken Energien,

denen keine Medizin mehr helfen kann

 

Auf dem Weg von Falun Gong

wird man frei von Beschwerden

erlangt sogar

übersinnliche Fähigkeiten

und drei Tugenden –

Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Duldsamkeit

 

All dies ist für jeden zugänglich

Man muss nur offen sein

 

Falun Gong wurde durch die Verfolgung von den Kommunisten erst in der Republik China und weltweit bekannt.

 

2002 fand eine Konferenz von den Falun Gong-Praktizierenden in Taipeh statt. Der jetzige Präsident und damalige Bürgermeister Ma Yingjiu gehörte zu den Politikern in der Republik China, die dort erschienen, um ihre Solidarität mit den verfolgten Falun Gong-Praktizierenden in Rotchina zu zeigen.

 

Überall auf der Welt, sogar in Iran darf man Falun Gong praktizieren. Aber in Rotchina werden die Menschen dazu gezwungen, ihren Glauben an „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Duldsamkeit“ aufzugeben. Die Zahl der verifizierten Todesopfer, die lieber sterben, als ihren Glauben aufzugeben, nimmt weiter zu. Im Jahr 2002, als ich mich zum ersten Mal mit Falun Gong beschäftigte, waren es über 300 Festlandschinesen,  die durch Folter umkamen. Der aktuelle Stand vom 31. Mai 2012 beträgt 3551 Tote.

 

Während das kommunistische Regime eine Selbstverbrennung auf dem Tiananmen-Platz inszenierte, um Falun Gong zu verleumden, wehren sich die Tibeter mit Selbstverbrennungen gegen die Unterdrückung der KP-Diktatur. Ende Mai 2012 hat sich die sechste Tibeterin selbst angezündet. Damit sind es bereits 41 Tibeter, die sich seit 2009 für die Freiheit geopfert haben. Auch im Jahr 1989 haben die Demonstranten in Rotchina ausgerufen, keine Freiheit, dann lieber den Tod!

 

Nachdem 2004 „Neun Kommentare über die Kommunistische Partei“ in den Exilmedien erschienen,  haben sich bis zum 31. Mai 2012 bereits 117,177,033 Chinesen im Internet gegen die KP Chinas registriert.

 

Die Verfolgung an Falun Gong, die nun schon 13 Jahre andauert, wird die KP-Diktatur ein für allemal begraben.

Das heißt, die chinesische Kultur wird die KP-Diktatur und ihre Unkultur überwinden. Die Wahrheit wird siegen.

 

 

Köln, den 1. Juni 2012

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: