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XU Pei zu der ARD-Sendung “Weltmächte der Zukunft – welche Rolle wird China spielen?”

8 Mai

 

Guan Yu-qian (1931-), Gast bei Beckmann neben Helmut Schmidt  ist kein anständiger Sinologie-Professor, sondern ein durch die Gehirnwäsche und Verfolgung der KP Chinas  um  Anstand und  Rückgrat gebrachtes  “Wolfskind”, das keine  Menschenrechte, sondern nur Machthaber kennt.

Als Exilchinesin habe ich Guan vor etwa 10 Jahren persönlich erlebt und kritisiere ihn seitdem bei jeder Gelegenheit, weil er nicht ehrlich ist.

Guan hat sich weder in Deutschland habilitiert, noch ist er  zum Professor an irgendeiner Hochschule in Deutschland berufen worden. Aber es gab zwei Universitäten unter der KP-Führung in Rotchina, die Guan “den Titel eines Professors ehrenhalber” verliehen hatten. Diese zwei Ehrentitel der KPCh hat Guan selbst nicht erwähnt, weil er wusste, dass er damit keine Chinesen beeindrucken konnte.

Für Chinesen wie mich sind die genannten Ehrentitel nichts anderes als ein Zuckerbrot, das Guan von der KP Chinas erhielt, schliesslich dient er doch dem Terror-Regime als Propagandist, seitdem er selbst mit Hilfe von Helmut Schmidt nicht mehr verfolgt wird.

Ich, die eigentlich zu den “Kaderkasten” gehört,  diene aber gerne den verfolgten Landsleuten in China als Sprachrohr, um Helmut Schmidt und Co. in Deutschland entgegenzuwirken. Hin und wieder komme ich mir auch wie Heinrich Mann vor, der die Welt vom Exil aus vor einem Terror-Regime warnte. 

Ein Kommentar zu Guan Yu-qian aus dem Jahr 2010

Welche Art Chinesen kennen Sie?

Schon wieder ist ein Auslandschinese als KPCh-Spitzel aufgeflogen und wird diesmal ausnahmsweise vernommen. Nach dem ersten Bericht in BILD hat SPIEGEL (26/2010) unter der Überschrift “Krieg der Spione” auch darüber berichtet. Als mir ein deutscher Menschenrechtler davon erzählte, wusste ich sofort, wer es war, aber ich konnte es kaum glauben, dass es wahr ist. Denn dieser KPCh-Spitzel aus Rotchina ist ein in Deutschland promovierter Mediziner und mit einer Deutschen verheiratet.

Die SED-Diktatur hatte vor dem Zusammenbruch über 3000 Spione in der Bundesrepublik Deutschland unterhalten. Wie viele Spione die KPCh in Deutschland unterhält, kann man auch nur erfahren, wenn die KPCh-Diktatur überwunden ist.

In den vergangenen Jahren haben sich eine ganze Reihe von Menschen als KPCh-Handlanger geoutet, die mir persönlich bekannt sind. Aber niemand wird vernommen. Guan Yuqian zum Beispiel. Guan Yuqian (Yu-chien Kuan) ist 1931 in China geboren und floh in den 60er Jahren über Kairo nach Deutschland. Nach seiner Promotion 1977 gab Guan an der Universität Hamburg Unterricht in der Sinologie.

Guan, der selbst der KPCh zum Opfer fiel, dient leider dem KPCh-Regime wieder als Propagandist, nachdem die KPCh Anfang der 80er Jahre aufhörte, ihn als “Landesverräter” zu verfolgen. Der ehemalige Asylant bedankt sich nicht für die deutsche Aufnahme, sondern verleumdet noch das Land und die Leute, die ihm ein neues Leben ermöglicht haben.

Am 10. Oktober 2005 wurde Guan von dem KPCh-Propagandaorgan “Volkszeitung” zum Internetforum “Den Staat Stärken” eingeladen.

Auf die Frage, “Was lehrst Du in Hamburg? Bist Du Schriftsteller oder Wissenschaftler?”
antwortete Guan: “Das ist eine sehr interessante Frage. Ich bin zuerst Wissenschaftler, aber Deutschland ist ein Land, wo die Menschen noch ein bisschen rassistisch sind. Es ist sehr schwierig für einen Ausländer, Professor zu werden. Deshalb schreibe ich hauptsächlich, nebenbei unterrichte ich. Nachdem ich mehr als 10 Bücher veröffentlicht habe, müssen sie mich als Professor anerkennen.”

Das ist ein Beweis dafür, dass Guan sich tatsächlich selbst zum Professor ernannt hat, wie mir eine chinesische Journalistin aus der Republik China in München erzählte. Das heißt, Guan fiel als Hochstapler schon lange auf.

Guan tischt nicht nur den Chinesen sondern auch den Deutschen Lügengeschichten auf und erntet damit Hohn unter den KPCh-Gegnern und Anerkennung der KPCh-Kräfte.

Merkwürdigerweise wurde Guan 2006 mit der Medaille für Kunst und Wissenschaft der Stadt Hamburg ausgezeichnet. Hat es mit Helmut Schmidt zu tun?

Jedenfalls lobt Guan Helmut Schmidt bei jeder Gelegenheit und die KPCh-Medien berichten von Guans Lob, “Ich bin der Meinung, dass Herr Schmidt der Politiker im Westen ist, der China am besten kennt. Er ist derjenige, den ich am meisten bewundere.”

Helmut Schmidt ist derjenige Politiker im Westen, der als Erster nach dem Massaker 1989 nach Peking reiste und den Massenmörder Deng Xiaoping als “der Erneuerer Chinas” im Chinaprogramm der Deutschen Welle usw. rühmt.

Eine chinesischsprachige Monatszeitung in Deutschland, die sich EUROPE TIMES nennt und eindeutig als Sprachrohr der KPCh in Deutschland bzw. Europa fungiert, bietet auch eine Kolumne von Guan an.

Die KPCh-Diktatur und ihre Medien brauchen Mietmäuler, um den Chinesen im Land vorzugaukeln, dass die Auslandschinesen ihre Diktatur lieben würden.

Am 30. April 2010 veröffentlichte der Xinhua-Korrespondent, der 2008 die “DW-Chinaexpertin” Zhang Danhong verteidigte, in dem KPCh-Propagandaorgan “Volkszeitung” einen Bericht, dessen Titel lautet, ” EUROPE TIMES in Deutschland veröffentlicht Artikel, um die Shanghaier Expo zu rühmen”. Darin hieß es, “EUROPE TIMES wird Journalisten nach Schanghai schicken, um der chinesischen Gesellschaft in Europa aus vielen Perspektiven und allen Richtungen über die Shanghaier Expo zu berichten”.

Der achtzigjährige Guan könnte der vermeintliche Journalist sein. Denn in der Juni Ausgabe dieser Zeitung gibt es nur einen Artikel von Guan unter der Überschrift “Verrückte Welt und attraktives Shanghai”, der mit der Expo in Schanghai zu tun hat.

Guan benutzt die Expo, um die KPCh-Diktatur zu verherrlichen, genau so wie es das Regime auch beabsichtigt.

Guans Bericht besteht aus fünf Teilen mit Überschriften. Die erste Überschrift lautet, “Die Deutschen haben sich gebeugt”. In diesem Teil wird der zurückgetretene Bundespräsident Köhler wegen seiner “sehr freundlichen Rede” am 19. Mai in Shanghai gelobt. Die Bundeskanzlerin Merkel wird von Guan “einer antichinesischen feindlichen Haltung” bezichtigt, weil sie sich nicht von dem KPCh-Regime vereinnahmen lässt.

“Die Schanghaier Expo übertrifft nicht nur die Vergangenen, sondern auch die Zukünftigen”, behauptet Guan mit der letzten Überschrift und ruft zum Schluss auf, “Chinesische Freunde in Europa! Kommt unbedingt nach Shanghai, wenn Ihr Zeit und Geld habt.”

Diese Propagandazeitung druckt auch in jeder Ausgabe einen Beitrag vom Chinaprogramm der Deutschen Welle ab und gibt an, einen Vertrag mit der Deutschen Welle zu haben. In dieser Ausgabe wird der DW-Beitrag unter der Überschrift “Deutschland, ob es auch verbietet, den Körper mit einer langen Robe einzuhüllen” abgedruckt. Es geht um das Tragen von Burka oder Nikab der Muslimen. Ohne einen chinesischen DW-Kritiker hätte ich diese rote Zeitung ignoriert. Ich hätte auch Guan ignoriert, wenn sich nicht eine chinesische Guan-Verspotterin immer wieder bei mir über “den weißhaarigen Fünf-Mao” beschwert hätte. Fünf-Mao hat einen Wert von etwa 5 Cent und ist mittlerweile eine chinesische Bezeichnung für diejenigen, die im Auftrag oder im Sinne des KPCh-Regimes agieren.

Die beiden Landsleute haben weder in China noch in Deutschland studiert, aber ihnen fallen die “DW-Chinaexpertin” und der “Hamburger Universitätsprofessor” sofort als Fünf-Mao auf. Sie stellen die schweigende Mehrheit der Auslandschinesen dar, die sich mit ihren Füssen gegen die KPCh-Diktatur entschieden haben, da sie nicht mit den Händen wählen dürfen. Nicht nur diesen herzensguten Chinesen, sondern auch den verfolgten Landsleuten in Rotchina diene ich gerne als Sprachrohr, auch wenn ich deswegen nicht mehr mein Heimatland betreten darf, solange die KP an der Macht ist.

Guan gibt selbst zu, dass er kein echter Shanghaier ist, obwohl er als Eigentümer in Shanghai auftritt. Die echten Schanghaier wie der Rechtsanwalt Zheng Enchong und die Autorin Sun Baoqiang werden wegen der Expo stärkeren Repressalien ausgesetzt.

Egal ob Guan ein “Überzeugungstäter” oder “Opportunist” ist, was feststeht, ist dass der einstige Asylant nun zu den Rotchinesen gehört, die die Menschenrechte und die Freiheit in Deutschland missbrauchen, um für die KPCh-Diktatur zu propagieren.

Ich habe Deutschland zu danken, dass ich den Widerstand der Chinesen gegen die KPCh-Diktatur unterstützen kann, auch wenn die KPCh in Deutschland einflussreiche Verbündete unterhält.

 

Mein Aufsatz über Helmut Schmidt aus dem Jahr 2008

http://community.zeit.de/user/xu-pei/beitrag/2010/04/28/ein-chinesisches-urteil-über-helmut-schmidt

 

 

XU Pei: Unterwanderung Deutschlands durch die KP Chinas – Offene Antwort auf Wolf Biermann

25 Apr

 

Liebe Empfänger,

 

als Exilchinesin fühle ich mich in Köln wohl und möchte aus Dankbarkeit meine Erfahrungen und Erkenntnisse mit Menschen teilen, die nicht nur Bürgerechte genießen, sondern auch soziale Verantwortung in unserem Erddorf übernehmen. Außerdem hoffe ich, dass meine authentischen Informationen möglichst viele Nichtchinesen vor dem Schicksal eines in Peking ermordeten Kölner Studenten und des dort verhafteten Kunstspediteurs  bewahren mögen.

 

Angesichts des deutschen Chinajahrs unter der KP-Führung 2012 bin ich dazu gekommen, weiße Pflaumenblüten aus Worten als Rundmail zu schicken, an all diejenigen, die ich dank der deutschen Sprache getroffen habe. In dem zweiten Blumenblatt der weißen Pflaumenblüte für 2013 möchte ich meinen Weg skizzieren, um zu zeigen, auf welche Art und Weise die KP Chinas Menschen manipuliert und Demokratien unterwandert.

 

 

Deutsche Medien und mein Weg

 

 

Die Berliner Mauer zu passieren war für mich leicht, während viele Ostdeutsche ihr Leben riskierten, um Westberlin zu erreichen. Vier Monate nach meinen Erfahrungen in Berlin begann mein Studium im Sommersemester 1989 in Düsseldorf,  und in Peking demonstrierten Studenten meiner Generation auf dem Tiananmen-Platz. Während die alten Kommunisten in China ein Massaker anrichteten, konnten sich die Osteuropäer von den KP-Diktaturen  befreien. Im Ausland durften Chinesen wie ich problemlos gegen das Massaker protestieren, während Gegner des Massakers wie Liao Yi-wu in China verhaftet wurden.

 

Mein Werk und Leben sind von den deutschen Medien dokumentiert. Den Anfang machte die “Rheinische Post” im Juni 1989 mit dem Bericht “Ich lebe für die Demokratie”. Die Überschrift  stellt eine Zeile aus meinem Gedicht “Lebenslied” dar, nach dem ich bis heute strebe. http://konfuziusinstituteundliuxiaobo.wordpress.com/2012/09/25/das-lebenslied-von-xu-pei/

Der WDR hat 2008 meinen Weg von einem glücklichen Schwein aus der “Farm der Tiere” à la George Orwell  zur weltliebenden Exilchinesin in Europa dargestellt.

 

An mir ist zu erkennen, dass Chinesen, wenn sie wie ich nicht unter der KP-Diktatur leiden,  gleiche Grundwerte wie westliche Demokraten schätzen. Helmut Schmidts Behauptungen wie etwa, dass Chinesen andere Vorstellung von Menschenrechten hätten, sind leicht zu widerlegen.

 

Ohne die Gegenüberstellung der deutscher Medien und der Sprachrohre der KP Chinas  hätte ich nach dem Massaker die Lügen der Kommunisten nicht so gründlich kennenlernen und durchschauen können. Denn damals kannte ich nur das von den Kommunisten sinnentleerte und formentstellte Chinesisch, das Neuchinesisch à la George Orwell. Erst in Deutschland lernte ich dank der Exilchinesen und Exilmedien das traditionelle Chinesisch, die Geschichte und die Welt ohne kommunistische Verfälschung kennen.

 

Neben den Exilchinesen und Flüchtlingen aus Osteuropa einschließlich der DDR sind es Journalisten, die meinen Weg begleiten. Ohne den Austausch mit ihnen wäre mir die Wirkung der kommunistischen Propaganda im Westen nicht aufgefallen. Beispielsweise können oder wollen die Multiplikatoren der KP-Propaganda nicht erkennen, dass Westdeutsche trotz der fremden Besatzungsmächte Freiheit genossen, während Ostdeutsche wegen des Marxismus  ihre Menschenrechte verloren; und dass mein Einsatz für Menschenrechte keine Lügen braucht, während ein KP-Regime alle Menschen verfolgt, die nach Wahrheit streben. Manche schwärmen von Rotchina wie Helmut Schmidt und gehören zu den deutschen Akademikern, die das KP-Regime benötigt, um seine Auslandspropaganda-Zentren wie  die “Konfuzius-Institute” am Laufen zu halten.

 

 

“Konfuzius-Institute” zum Organraub

 

 

2002, nach meinem zweiten Heimkehrversuch  kam ich zu der Ansicht, dass sich das linkstotalitäre Regime in meinem Heimatland bereits zu einem rechtstotalitären Regime entwickelt hat. Die roten Nazis terrorisieren nicht nur die Volksrepublik China, sondern korrumpieren und bedrohen auch die ganze Welt.  11 Jahre später fühle ich mich auch von Wolf Biermann bestätigt, wenn er schreibt: “Mich nervt und verwirrt es, dass bei Helmut Schmidt nicht alle Alarmglocken schrillen angesichts dieser modernen Diktatur in China. Hypertrophe Armee, hypertrophe Umweltvernichtung, hypertrophe Geldreserven, ein neuer Imperialismus in einer wackligen Welt”.

 

2006, als Chinesen wie der Dichter Zhang Jian-hong (1958-2010) wegen ihren Veröffentlichungen, unter anderem gegen den systematischen Organraub, verhaftet wurden,  begann  in Berlin das erste “Konfuzius-Institut”  Neuchinesisch der KP Chinas zu verbreiten.

 

2008 wurde ich auf die KP-Propaganda im chinesischen Programm der Deutschen Welle aufmerksam und musste feststellen, dass bei der  Deutschen Welle mindestens vier  Mitglieder der KP Chinas arbeiteten, während Exilchinesen ausgeschlossen wurden. Ein weibliches Mitglied fiel  als DW-Journalistin nicht nur  durch ihre propagandistischen Äußerungen auf, sondern sie gehört sogar heute noch zu den Referenten der  ”Konfuzius-Institute”. Während sie in einem Hamburger “Konfuzius-Institut”  über das deutsche und chinesische “Glück”  diskutierte, wurden weitere Menschen unter der KP-Dikatur zur Selbstverbrennung getrieben und zu Tode gefoltert.

 

2011 ließen sich schon 11 Universitäten in Deutschland aufzählen, die ein “U-Boot” der KP Chinas verbergen. Mein Brief an ihre Rektoren ist jetzt im Internet nachzulesen.

http://konfuziusinstituteundliuxiaobo.wordpress.com/2013/04/17/an-die-deutschen-rektoren-wegen-ihrer-kooperation-mit-der-kp-chinas/

Wegen meiner Bürgerinitiative gegen die Unterwanderung Deutschlands durch die KP Chinas  bin ich nicht nur in den kommunistischen Medien, sondern auch in den deutschen Medien wie  der “ZEIT” verleumdet worden. Der “China-Kenner” Frank Sieren  hat in  einem großen ZEIT-Bericht behauptet, dass ich zwei deutsche Journalisten für meinen persönlichen Krieg eingespannt hätte, weil meine Bewerbung bei der Deutschen Welle  erfolglos war. Dabei hat  Sieren seine Rolle für das KP-Regime in China selbst verraten. Mehr dazu: http://konfuziusinstituteundliuxiaobo.wordpress.com/2012/02/02/xu-pei-uber-den-fragwurdigen-chinaexperten-frank-sieren/

 

Die Multiplikatoren der KP-Propaganda wie Sieren erinnern mich immer wieder an das französische Opfer der Appeasement-Politik von Charles de Gaulle, Bernard Boursicot. De Gaulle hatte als erster westlicher Politiker die demokratischen Grundwerte verraten und mit der KP Chinas 1964 diplomatische Beziehungen aufgenommen. Als Mitarbeiter der französischen Botschaft in Peking wurde Boursicot von einem Spion des KP-Regimes so verblendet, dass der junge Franzose den Spion, also einen Mann, sogar für seine Traumfrau und Mutter seines angeblichen Kindes hielt. Seine unglaubliche Tragödie war die Vorlage für das Theaterstück und den Film “M. Butterfly”.

 

De Gaulles Verrat hatte nicht nur Boursicot, sondern auch die ganze Nation dem Geheimdienst der KP Chinas ausgeliefert, das war auch ein Grund für die gewalttätigen Unruhen in Paris im Mai 1968, deren Zielscheibe De Gaulle selbst wurde. Das Gleiche galt für Helmut Schmidt als großen Befürworter Rotchinas. Er musste die terroristischen Aktionen der Rote Armee Fraktion bewältigen, die ebenfalls von Mao-Zitaten angestiftet wurden.

 

 

Wolf Biermann versus Helmut Schmidt

 

 

Helmut Schmidt hat in der Wanderausstellung zu 150 Jahren deutscher Sozialdemokratie http://www.geschichte-der-sozialdemokratie.de/wanderausstellung  einen Platz bekommen, während er überall, insbesondere in den Medien der KP Chinas, die sozialdemokratischen Grundwerte missachtet und sogar das Tiananmen-Massaker verteidigt.

Gott sei Dank ist Biermann endlich dazu gekommen, die von Schmidt übernommene KP-Propaganda zu entkräften.

http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article114822505/Helmut-Schmidt-ueber-beide-Ohren-in-China-verliebt.html

Wegen des KP-Kollaborateurs Liu Xiao-bo hat seinesgleiche  Herta Müller in Berlin und in der “FAZ” Exilchinesen wie mich beschimpft, nun hat Biermann wegen des KP-Opfers Liao die begründeten und berechtigten Kritiken auch von mir an Liao als “Rufmord-Theater des chinesischen Geheimdiensts” abgetan.

 

Dabei lerne ich seit Biermanns Gastvorlesung 1993 nicht nur Deutsch von ihm, sondern gewinne auch aus seinen Erfahrungen in beiden politischen Systemen auf deutschem Boden auf China übertragbare Erkenntnisse. Ich bin auch diejenige, die  2010 Liao darüber informierte, dass er von Biermann unterstützt wurde. Liao ist bestimmt nicht der einzige Chinese, der durch mich zum ersten Mal von Biermann erfährt. Wie ein Fährmann fahre ich ein Mini-Boot zwischen dem deutschen und chinesischen Ufer, um die Verfolgten zu unterstützen und der riesigen Propaganda-Maschinerie der KP Chinas entgegenzuwirken.

 

Biermann hat “DIE ZEIT” wegen Liao  in Bezug auf Helmut Schmidt zurecht kritisiert, aber genau wie bei  der “WELT” gibt es auch bei der “ZEIT” gute Berichte über China. Während “DIE ZEIT” einen fundierten Bericht über den systematischen Organraub in  Rotchina veröffentlicht hat, http://www.zeit.de/2013/11/China-Transplantationen-Organhandel

hat “DIE WELT” die Kritiken an einem unzutreffenden Bericht über das Verbrechen durch einen “Schwiegersohn” der KP Chinas  ignoriert.

 

Deutsche Medien, die KP-Verbündete und fragwürdige Preisträger zu Wort kommen lassen, aber ihre Kritiker ablehnen, verstoßen gegen die freiheitlichen demokratischen Grundwerte.

 

http://konfuziusinstituteundliuxiaobo.wordpress.com/2012/12/11/brief-an-die-faz-herausgeber-von-xu-pei-am-10-august-2012/

 

 

Wolfgang Kubin gegen Liao Yi-wu

 

 

Es ist kein Wunder, dass Kubin den Gefängnisbericht von Liao anzweifelt, denn er gehört zu den in den  Medien der KP Chinas gelobten “Schwiegersöhnen”. Mehr dazu:

http://konfuziusinstituteundliuxiaobo.wordpress.com/2012/12/05/was-fur-schwiegersohne-gibt-es-in-deutschland/

Es gibt viele Zeugenberichte über die grausamen KP-Gefängnisse  in Rotchina. Kubins Zweifel daran nimmt ihm seine eigene Glaubwürdigkeit als Chinaexperte. Liaos  Glaubwürdigkeit wäre nicht dahin, wenn Liao sich nicht selbst verraten würde, indem er Liu Xiao-bo lobt. Denn Liu behauptet in seiner Selbstverteidigung “Ich habe keine Feinde”, die als Dankesrede bei der Preisverleihung des Friedensnobelpreises weltweit übertragen worden ist, genau das Gegenteil von Liaos Gefängnisbericht.

 

2004 beantragte  ein großer Wortführer des chinesischen Widerstands gegen das KP-Regime Yuan Hong-bing in Australien Asyl. Yuan wird von  dem KP-Regime gefürchtet und von vielen Menschen wie z.B. dem Exilchinesen Ha Jin in den USA bewundert. http://www.tagesspiegel.de/kultur/china-das-system-der-tausend-augen/1226334.html

Aber Yuan wurde von Liao  in einem Internet-Beitrag mit der Überschrift “Rattengift in den Suppentopf der Gewinner einzuwerfen” beschimpft. Liao beendete seinen Beitrag mit den Worten, “Ich lasse mich von niemandem daran hindern, ja bestehe darauf,  Rattengift in den Suppentopf der Gewinner einzuwerfen. Ich will ihnen  unbedingt die Suppe verderben. Denn ich kann nicht ausreisen. Als über Vierzigjähriger habe ich noch nie den Geschmack der Freiheit genossen. Das hat mich krank gemacht. Genosse Liu Xiao-bo sagte mal über mich, ‘Der von den Hunden gefickte alte Liao interviewt tagtäglich leidvolle Menschen, schreibt leidvolle Texte, verdient auf so elende Weise sein Geld, wie könnte es sein, dass all dies seine Psyche nicht pervertiert?’ Meine Antwort darauf war, ‘Dein Vater (Mit dieser Selbstbezeichnung nimmt Liao die Position von Lius Vaters ein.) betreibt keine Politik. Selbst wenn seine Psyche pervertiert worden wäre, würde er Land und  Volk kein Unheil bringen können”.

 

Diese unbereinigte Übersetzung ist eine Kostprobe für  deutschsprachige Leser, die  Liao Yi-wu als deutschen Preisträger kennenlernen. Mit solchen geistigen Ergüssen kann niemand unter normalen Chinesen Respekt gewinnen. In ihm, seinem “Genossen” Liu  und dem von ihm zurecht kritisierten Literaturnobelpreisträger Mo Yan kann ich beim besten Willen nur Opfer der KP Chinas erkennen, aber nicht die aufrichtigen, gütigen Intellektuellen, die Sacharow,  Lew Kopelew und Heinrich Böll darstellen, auch wenn sie die gleichen Preise bekommen haben!

 

Wolf Biermann kann Liao gegen Kubin und Co. verteidigen, aber nicht gegen Liaos eigene Worte und Taten. Liaos Dankesrede in der Paulskirche enthält in der Tat “Fälschungen” und “Fantasiegeschichten”, die jeder gebildete Chinese aufzeigen kann. Seine Rede in Neuchinesisch kann nur Nichtchinesen beeindrucken. Was wäre passiert, wenn ein deutscher Autor als Friedenspreisträger behauptet hätte,  Goethe sei kein Deutscher, weil er Geheimrat des Weimarer Fürstentums war? Das Gleiche aber hat Liao in seiner grotesken Preisrede von Konfuzius behauptet!

 

Als ich Biermann kennenlernte, hatte ich  10 Jahre Deutsch gelernt und gerade meinen ersten Gedichtband “Täglich reitet der Herzog aus” veröffentlicht. Es war eine weibliche Antwort auf Heinrich Heine. 20 Jahre später, während ich meinen ersten Roman “Der weite Weg des Mädchens Hong” veröffentliche, bin ich so weit,  dem einstigen verehrten Gastprofessor demokratisch zu widersprechen und zu sagen:

 

Es ist kommunistisch und diktatorisch, Kritiker zu unterdrücken und zu verleumden.

Die KP Chinas unterhält tatsächlich in Deutschland ihren Geheimdienst, auch  ich habe direkte und indirekte Erfahrungen mit ihm gesammelt.  Mit einem Kollegen, der einst von dem SED-Regime mit Haft verfolgt wurde, kam ich zu der gemeinsamen Erkenntnis, dass Wahrhaftigkeit und Offenheit das beste Mittel gegen das Böse sind.  In diesem Sinne stehe ich hinter allem, was ich sage und tue. Meine Kritik an Liao Yi-wu lässt sich nur mit Sachargumenten widerlegen.

 

http://konfuziusinstituteundliuxiaobo.wordpress.com/2012/10/05/stellungnahme-von-xu-pei-zum-friedenspreis-des-deutschen-buchhandels-fur-liao-yiwu/

An die deutschen Rektoren wegen ihrer Kooperation mit der KP Chinas

17 Apr

 

                                                                                               Köln, den 18. November 2011

 

 

Kooperation Ihrer Hochschule, „Konfuzius-Institut“

 

Sehr geehrter Herr Professor Radtke,

 

am 8. November des Jahres publizierte die Frankfurter Allgemeine Zeitung in ihrer Rubrik „Die Gegenwart“ unter der Überschrift „Eine harmonische Welt“ eine ganzseitige Analyse zu Organisation, Finanzierung und Ausrichtung der sog. Konfuzius-Institute. Ich erlaube mir, mich dem Verfasser Professor Dr. Rudolph anzuschließen.

 

Aus seiner detaillierten, auf chinesischen Quellen beruhenden und meiner Überprüfung nach präzisen und korrekten Untersuchung ergibt sich, daß die oberste Parteileitung der Kommunistischen Partei Chinas (Politbüro) die „Konfuzius-Institute“ führt und finanziert, daß in den Aufsichtsgremien die staatlichen (de facto: KPCh-) Einheitsfront- und Zensurabteilungen das Sagen haben und die Botschafter (alle KPCh-Zellenleiter) der VRCh eine regelmäßige Anleitungsfunktion gegenüber diesen „Instituten“ ausüben.

 

Weiterhin ist dort aufgezeigt, daß leitende Mitarbeiter auch hiesiger Konfuzius-Institute auf der letztjährigen Jahresversammlung in Peking u.a. den obersten Zensor der KPCh, die No. 5 der Parteihierarchie, den Verantwortlichen für „Ideologie“ und die zahlreichen Verschleppungen von freiheitlichen Geistern (auch aus dem universitären Bereich!) in der VRCh, Li Changchun, mit stehender Ovation begrüßten, als er sich ihnen auf der Bühne zeigte.

 

Aus meiner Sicht ist damit die Unabhängigkeit von China-bezogener Lehre und Forschung an Ihrer Hochschule nicht mehr bloß gefährdet, sondern wahrscheinlich sogar schon nicht mehr vorhanden – sowohl thematisch als auch personell.

 

Als eingebürgerte Exilchinesin der Bundesrepublik Deutschland, zumal als eine, die einst die Despotie der chinesischen KP-Funktionäre à la Li Changchun am eigenen Leib erfahren hat und gerade davor ins Exil nach Deutschland geflüchtet ist, halte ich es für selbstverständlich, daß Sie und der Senat Ihrer Hochschule sich nun, nach der Veröffentlichung in der F.A.Z., mit diesem Thema befassen und der deutschen Öffentlichkeit über die Haltung und Sicht Ihrer Universität Rechenschaft ablegen.

 

In der Gewißheit, daß Sie und der Senat das auch so sehen, verbleibe ich, auf Ihre Antwort wartend,

 

PS.:

Der Link für den genannten Beitrag

HYPERLINK “http://www.seiten.faz-archiv.de/faz/20111108/fd1201111083267077.html” http://www.seiten.faz-archiv.de/faz/20111108/fd1201111083267077.html

 

Bei Bedarf könnte ich Ihnen die PDF-Datei per E-Mail zukommen lassen.

 

Ein inhaltlich gleiches Schreiben habe ich auch an die Präsidenten/Rektoren aller anderen Hochschulen in Deutschland geschickt, die „Konfuzius-Institut“-Kooperationen mit der Kommunistischen Partei Chinas pflegen.

Nach wie vor gültige Kritik an Britta Heidemann von XU Pei

12 Jan

Die KP Chinas hat mit Geld und Propaganda die Olympischen Spiele Peking gewonnen.

 

“Die olympische Idee verkommt zum Erfüllungsgehilfen autoritärer Propaganda.”(General-Anzeiger)

 

Der Missbrauch der Olympischen Spiele von einem totalitären Regime fand zum zweiten Mal im Zeichen der Ringe statt.

 

Eine reine Niederlage

 

Als chinesische Exildichterin in Deutschland habe ich in den vergangenen Jahren mein Bestes getan, um  der roten Propaganda entgegenzuwirken und den Missbrauch der Olympischen Spiele aufzuhalten. Leider vergeblich! Politiker von Helmut Schmidt bis Schäuble setzen den Bemühungen der chinesischen Opposition, die rote Propaganda zu enttarnen, entgegen und dienen freiwillig dem roten Regime als Sprachrohr.

 

Aber ich kann damit leben, denn mein Gewissen ist rein. Es gibt einen englischen Spruch: Cheat me once – shame on you! Cheat me twice – shame on me! (Mich einmal betrogen – Deine Schande! Mich zweimal betrogen – Meine Schande!)

 

Ich wurde von dem roten Regime bis zum Pekinger Massaker 1989 betrogen und danach lasse ich mich nicht mehr betrügen. Durch die Olympischen Spiele Peking haben noch mehr Menschen das gewalttätige und verlogene Regime persönlich erlebt und durchschaut.  Dazu gehört Holger Kühner, ARD-Teamreporter für Sportpolitik.

 

Kühner hat Zhang Danhong  in dem politischen Streitgespräch “Machtspiele im Zeichen der Ringe? – Olympia in Peking 2008″ am 4. August im Deutschlandfunk widersprochen wie die Moderatorin Bettina Klein auch.

 

Ich bin Kühner  dankbar, denn ich fühle mich nicht nur von ihm bestätigt, sondern auch in dem Gespräch vertreten.

 

Gleichzeitig bedauere ich, daß die DW ihren Mitarbeitern aus der VR China nicht zum geistigen Niveau der deutschen Journalisten verholfen hat. Im Gegenteil, die DW ließ zu, daß Zhang Danhong als ihre Chinaexpertin die rote Propaganda in der deutschen Öffentlichkeit verbreitet und ihr Chinaprogramm zu einer Plattform der roten Propaganda verkommen ist.

 

Der Spiegel hat im letzten Sommer mit der Titelgeschichte “Die gelben Spione” gezeigt, wie das Regime durch die Rotchinesen die deutsche Technologie ausspäht.

 

Anhand der öffentlichen Äußerungen von Zhang Danhong und des China-Programms der DW lässt sich die rote Infiltration  in den deutschen Medien verdeutlichen.

 

Sowohl an Zhang Danhongs Äußerungen in den deutschen Medien als auch am  Chinaprogramm der DW ist eine grundsätzliche Tendenz erkennbar: mit allen Mitteln wird ein rotes Terrorregime gerechtfertigt.

 

Das Urteil vom innenpolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dieter Wiefelspütz über Zhang Danhong “Die Dame hat die Zensurversuche der chinesischen Regierung bereits im Kopf” kann ich bestätigen.

 

Unter chinesischen Intellektuellen werden alle Chinesen, die nach 1949 in der VR China geboren und aufgewachsen sind, als die von der Kommunistischen Partei gezüchteten “Wolfskinder” bezeichnet. Das Promotionsstudium in Deutschland hat mir erst ermöglicht, mich zu “entnazifizieren”. Alle Chinesen aus der VR China müssen diesen Prozess durchmachen, um sich nicht von der KP  steuern zu lassen und nicht für das Regime zu werben. Mit dieser Erkenntnis hätte ich gerne Zhang Danhong und Britta Heidemann bedient.

 

Eine blutige Goldmedaille

 

Als  Britta Heidemann eine Goldmedaille gewann, fiel mir Bernhard Wilden http://www.bernhard-wilden.de/ ein. Beide sind im Jahr 1982 geboren und haben nach einer Chinareise begonnen,  Chinesisch zu lernen.

 

Während Britta in Köln studierte und für das Peking schwärmte, studierte Bernhard aus Köln in Peking und wurde von der Stasi der KP Chinas Ende 2006 ermordet, kurz bevor er sein Studium abschloss.

 

Die DW hat im Jahr 2002 über Bernhard  berichtet, weil er  Autogramme von Bischöfen sammelte. Bernhard war ein praktizierender Katholik, was ihm in Peking das Leben  kostete. Denn das rote Regime duldet keine echten Gläubigen, wovon  Bernhards Eltern sich erst durch den Tod ihres einzigen Sohnes überzeugen konnten.

 

Denn Ausländer, insbesondere Prominente, werden in der VR China hofiert, damit sie freiwillig als Sprachrohr des Regimes dienen. Als Britta Heidemann diesmal eine Goldmedaille gewann, berichtete die rote Propagandaagentur Xinhua,  dass Britta Heidemann eine vorbildliche “China-Expertin” sei.

 

Bernhard wäre ein echter China-Experte, der dem Regime wie ich Widerstand leisten würde, wenn er lebend aus Peking zurückkehren könnte. Denn er hat bereits im Jahr 2004 erkannt, dass die Chinesen so denken, wie es das Regime gerne hat und die KP ihre Herzen und Seele vergiftet hat.

 

Über Bernhard Wilden bzw. seinen Tod in Peking hat nicht nur die deutsche Regierung, sondern auch die DW geschwiegen, die in ihrer Eigenwerbung angibt, dass sie die Werte freiheitlicher Demokratie vermittelt und sich für die Menschenrechte einsetzt.

 

Dafür berichtet die DW gerne über Britta Heidemann als “Glamour-Girl”, die das rote China als ihre “zweite Heimat” betrachtet und deshalb “Liebling” der KP geworden ist, während unzählige Chinesen entweder in einem Konzentrationslager landen, oder die Flucht ergreifen und im Exil leben müssen wie ich.

 

Köln, August 2008

XU Pei: Wie rot ist das China-Programm der DW im Jahr 2008?

30 Nov

Leitsatz: Es gibt einen kalten Krieg zwischen traditionell bzw. demokratisch gesinnten Chinesen und den von der Kommunistischen Partei gesteuerten Chinesen weltweit.

Von Rot zu Weiß

 

Als ich einen zugeschickten Link öffnete, musste ich lachen, denn auf dem Bildschirm erschien ein unvollständiger Satz “FOCUS: SPD-Abgeordneter Wiefelspütz nennt Äußerungen von Deutsche-Welle-Redakteurin zu Chi”, der für mich aber einen Sinn macht.  Denn “Chi”  und “Hong”  sind die westlichen Umschreibungen der beiden chinesischen Worte für rot. Unter  “zu Chi” kann man  also “zu rot” verstehen.

http://www.focus.de/magazin/kurzfassungen/focus-spd-abgeordneter-wiefelspuetz-nennt-aeusserungen-von-deutsche-welle-redakteurin-zu-chi_aid_323464.html

Wiefelspützs Kritik bestätigt die Empörung unter Exilchinesen, die ich in meinem Aufsatz  “Wie die deutschen Medien rot infiltriert werden” zum Ausdruck gebracht habe, dass  Zhang Danhong, stellvertretende Leiterin des China-Programms der DW nicht den Wertkanon der DW, sondern die rote Propaganda des Regimes verbreitet.

Die KP wurde von den traditionell gesinnten Chinesen seit ihrer Gründung als “rote Räuber” bezeichnet. Aber davon erfuhr ich erst in Deutschland.

In den 22 Jahren, die ich in der VR China verbrachte, musste ich auch von Kindheit an die rote Propaganda lernen. Z. B. die KP hätte uns Chinesen von einer dunklen alten Gesellschaft befreit.

Ohne das Pekinger Massaker 1989 und die rote Propaganda bzw. die Lügen danach, wäre ich nicht dazu gekommen,  Philosophie zu studieren und das gewalttätige und verlogene Wesen der KP zu erkennen.

Mein erster öffentlicher Auftritt in Deutschland und meine erste Veröffentlichung auf Deutsch hängen direkt mit dem welterschütternden Massaker zusammen.

In meiner Mappe gibt es einen Artikel aus der “Rheinische Post” mit der Überschrift “Ich lebe für die Demokratie”, der damit beginnt: ” ‘Worüber freust du dich? – Ich freue mich über die Hilfsbereitschaft der Mitmenschen, die Bruderschaft der Kommilitonen, die Freundlichkeit der Fremden…’ Etwa 150 Studenten der Heinrich-Heine-Universität hören ergriffen zu, als Xu Pei im Saal des Studentenparlaments ihr kleines Gedicht vorliest – bescheidener Dank für Hilfe und den ungebremsten Tatendrang, der überall auf dem Campus zu spüren ist. Der ASTA hat eingeladen, um das weitere Vorgehen der Studenten zu besprechen.”

Das Pekinger Massaker hat das Leben vieler Chinesen verändert, dazu zähle ich. Und Zhang Danhong musste genau wie ich die große Widerstandsbewegung gegen das Pekinger Massaker  weltweit erlebt haben, zumal sie danach bei der DW arbeitet.

In dieser Widerstandsbewegung ist in Deutschland auch eine unabhängige Vereinigung der Studenten und Wissenschaftler aus der VR China entstanden, die eine Zeitung “Das wahre Wort” herausgab, um den Lügen der KP entgegenzuwirken.  Zum zehnten Jahrestag des Pekinger Massakers 1999 hatte noch der jetzige Chefredakteur dieser Zeitung ein Konzert organisiert, das sich “Die weiße Rose” nannte. “Das wahre Wort” verbindet mich mit einer Reihe von Chinesen in Deutschland. Einige von ihnen arbeiten jetzt für die DW.

Dank einer von ihnen betrat ich die DW zum ersten Mal. Das Team des China-Programms stellt seitdem die einzigen Landsleute dar, die ich bei Gelegenheit besuche. Um das chinesische Neujahrsfest 2008 herum (Anfang Febuar) habe ich sie zuletzt besucht und habe wie früher nette Gespräche geführt, in denen meine antikommunistische Haltung  deutlich gezeigt wird.

Bevor Zhang Danhong mich mit ihrem Lob für die KP überraschte, hatte niemand von ihnen mir gegenüber die KP verteidigt. Ich ging auch davon aus, dass Chinesen, die freiwillig nach dem Studium in Deutschland geblieben sind, die deutschen Werte schätzen und Deutschland lieben wie ich. Denn ich habe zweimal versucht, nach China zurückzukehren, und bin jedes Mal fluchtartig wieder nach Deutschland zurückgekehrt.

Als Exilchinesin fühle ich mich in Deutschland nicht nur wohl, sondern auch dazu verpflichtet, dem roten Terrorregime in meinem Heimatland Widerstand zu leisten und jetzt der deutschen Öffentlichkeit den roten Einfluss aus der VR China in Deutschland zu zeigen.

 

Weiß versus Rot

 

Auf meinen Aufsatz “Wie die deutschen Medien rot infiltriert werden” habe ich einige Rückmeldungen bekommen, zu denen die folgende Email zählt.

“Vor kurzem habe ich im Internet irgendetwas auf der DW  gelesen, was China betraf und das hat mich sehr gewundert, ich habe mich extra nochmal vergewissert, ob das auf einer Seite eines  deutschen Rundfunksenders steht, denn es kam mir sonderbar vor, weil  das chinesische Regime dort so verteidigt wurde. Ich weiß aber leider  nicht  mehr, welcher Artikel es war und worum es ging, aber es war  merkwürdig – so wie Sie es in Ihrem Artikel sagen.”

Ich wurde auch gefragt: “Stimmt es, dass im China-Programm der Deutschen Welle Albert Speer (Vater) als Großmeister bezeichnet wurde?”

Als ich die Internetseite der DW-Chinaredaktion öffnete, tönte mir eine männliche Stimme entgegen, die “Lied des Sturmvogels” des sowjetischen Vorzeigeschriftstellers Maxim Gorki auf Chinesisch rezitiert.

Das erinnert mich an den kommunistischen Propagandasender, Zentralvolkssender, was sich auf Englisch aber CHINA NATIONAL RADIO nennt.

In der VR China hatten wir bis zu den Achzigern nur die kommunistische Literatur zum Lesen. Gorki war der bekannteste ausländische Schriftsteller in China, weil wir ihn bzw.  das “Lied des Sturmvogels” in der Schule lernen mussten. Wie merkwürdig, dass kein deutscher  Dichter, sondern Gorki hier präsentiert wird!

Mit dem “Lied vom Sturmvogel” (1901, dt. Nachdichtung von B. Brecht) rief Gorki zum Kampf gegen die vorhandene Ordnung auf und wurde deshalb zum Verkünder des proletarischen Revolutionsgedankens.  Gorki zählt also zu den Wegbereitern des Kommunismus. Weiß die DW-Chinaredaktion nicht, dass “Lied vom Sturmvogel”  das älteste und bekannteste Propagandalied der Kommunisten ist?

Zhong Weiguang, ein Wortführer der chinesischen Widerstandsbewegung gegen das rote Regime hat am 29. August 2008 eine Kritik am Chinaprogramm der DW unter der Überschrift “Woher kommt die Welle des Chinaprogramms der DW” veröffentlicht, in der er bestätigt,  dass sowohl die Art des Vorlesens als auch der vorgelesene Text typisch kommunistisch ist. Selbst in der heutigen VR China ist es out. Wie kann man in einem von Steuerzahlern finanzierten Sender  in Deutschland einen Feind der Demokratie vorlesen? Schliesslich wurde Gorki von Lenin als “der große proletarische Schriftsteller” gerühmt. Und Gorki selbst hielt sich ein Leben lang  für “die Waffe der proletarischen Revolution”!

Auf der Internetseite der DW-Chinaredaktion sind  42 chinesische Blogs zu lesen. Leider benutzen viele Pseudonyme, als ob sie genau wie die Chinesen im Land auch Angst vor dem Regime hätten.

Albert Speer wird wirklich als Großmeister bezeichnet, und zwar in Überschriften. Die beiden Überschriften lauten “Sohn des nationalsozialistischen Großmeisters – der berühmte Architekt Speer spricht über China” und “Exklusives Interview über den Sohn des nationalsozialistischen Großmeisters und den Architektstar in China”.  Innerhalb von zwei Jahren (2005-2006) wurde der Architekt Speer Junior zweimal interviewt, weil er seit 1995 mit dem Regime zusammenarbeitet. Über 80 Projekte hatte er bis zu den beiden Interviews für das Regime durchgeführt. Vater und Sohn arbeiten gerne für größenwahnsinnige Naziregimes!

Alle meine Kostproben vom China-Programm der DW bestätigen den allgemeinen Vorwurf unter der chinesischen Opposition: Zhang Danhong dient dem Regime als Sprachrohr und  das China-Programm dient dem Regime als Basis der roten Propaganda.

Es gibt ausgezeichnete deutschen Persönlichkeiten wie z. B. Hans Meier, zu dessen Werken »Totalitarismus« und »Politische Religionen« zählen.  Zhong Weiguang hat ihn auch in einem Aufsatz “Was für ein Ding ist die Kommunistische Partei” vorgestellt. Zhong ist genau wie ich der Meinung: dass  die KP Chinas  ein totalitäres Regime ist; Die KP ist nicht chinesisch, sondern ein Produkt der neuzeitlichen Welt; Und Hans Meier hat unsere Feststellung wissenschaftlich  begründet.

Aber wer wird wie der Sohn von Speer immer wieder interviewt? Thomas Heberer!

Ich lernte Heberer und seine chinesische Frau durch die obengenannte Veranstaltung vom ASTA der Heinrich-Heine-Universität im Jahr 1989 kennen. Während der Veranstaltung richtete eine Chinesin im Publikum, die so fließend Deutsch sprach wie Zhang Danhong,  eine Frage an den Vorsitzenden der Gesellschaft für Deutsch-Chinesische Freundschaft neben mir. Danach erfuhr ich, dass die beiden ein Ehepaar sind.

Nachdem ich durch meinen zweiten Heimkehrversuch 2002 auf  Falun Gong aufmerksam wurde, hatte ich mich intensiv mit Falun Gong auseinandergesetzt, bevor ich die beliebteste Qigong-Schule in China und im Ausland zu verteidigen begann. Dabei konnte ich feststellen, dass Heberer dazu beitrug,  Falun Gong in Deutschland als “Sekte” abzustempeln. Sogar im Feburar dieses Jahres hat er Falun Gong weiter diffamiert, obwohl Falun Gong schon längst weltweit als eine spirituelle Bewegung anerkennt wird.

Seine Diffamierung wird ausführlich widerlegt. http://www.falunhr.org/index.php?option=content&task=view&id=1714&Itemid=0

Auch die deutschen Falun Gong-Praktizierenden sind der Meinung,  “Aus unserer Sicht ist es jedoch nicht schwer zu erkennen, dass er tatsächlich versucht, die Verfolgung von Falun Gong durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) zu rechtfertigen. “

Ob Heberer im Auftrag der KP arbeitet, weiß ich nicht, aber ich weiß, dass Jiang Zemin die Falun Gong- Verfolgung mit der Anweisung begann: “Zerstört ihr Ansehen und ihren Ruf, ruiniert sie finanziell, rottet sie physisch aus”.

Das neueste Interview mit Heberer von der DW wurde am 22. Juli unter der Überschrift “Es ist ein Fehler, nicht an der Eröffnungsfeier teilzunehmen” veröffentlicht.  Darin hat Zhang Danhong ihre Kritik an Merkel mit Heberers Worten zum Ausdruck gebracht.  Es wurde lange geredet und ganz zum Schluß kam die Kernaussage, “Deshalb ist die KP Chinas zur Zeit die Garantie  für die Stablität und den Wohlstand in China”.  Eine größere Propaganda wie diese kann sich die KP jedenfalls nicht wünschen!

Am 09. August veröffentlichte Zhang Danhong auf der Internetseite der DW ihren Bericht über den Empfang des roten Generalkonsulats in Frankfurt zur Eröffnung der Olympischen Spiele, an der rund 300 Leute teilnahmen,  unter dem Schlagwort “Grandiose Eröffnungsfeier: Das endlose Lob der chinesischen und ausländischen Gäste”

Zhang Danhong schwärmt nicht nur für Zhang Yimou, den auch der Künstler Ai Weiwei in Peking als “Opportunist” und “seelenloser Mensch” bezeichnet,  sondern auch für die Eröffnungsfeier, die sich als eine rote nationalistische Show erwiesen hat.

In diesem Bericht hat Zhang Danhong auch die gleiche Propaganda, die sie selbst in der deutschen Öffentlichkeit auf Deutsch verbreitet hat, noch einmal auf Chinesisch dargeboten, mit Zitaten von sieben weiteren  Leuten, einschließlich des roten Vizegeneralkonsuls. Ihm gab sie sogar das letzte Wort bzw. den letzten Absatz. Ich glaube aber, dass die fünf Deutschen (Gerhard Wiesheu, Michael Ruhland, Eduard Hechler, Karlheinz Bührmann und Adrian Zielcke) nicht von dem Organraub, “Eine groteske Form des Bösen, die auf diesem Planeten neu ist”  wußten.

Als sie unter 300 Leuten auf dem Empfang des roten Konsulates war, zeichnete ich allein zu Hause einen Portrait von 9 Landsleuten, die teilweise wegen der Olympischen Spiele vom Regime verhaftet worden sind.

Als ihr Bericht erschien, nahm ich an der Veranstaltung von Amnesty International auf  dem Neumarkt “Köln sagt: Gold für Menschenrecht” teil, die durch Unterstützung von Musikern wie die Band Brings zahlreiche Menschen angezogen hat.

Die DW hat aber davon nicht berichtet, obwohl diese Veranstaltung größer und bedeutungsvoller ist als zwei weitere ähnlichen Eröffnungsfeiern wie der obengenannte Empfang,  von denen ich erst durch die DW erfuhr.  Amnesty International Köln hat sich 8 Monate lang auf ihre Veranstaltung vorbereitet. Die Kölner Bürgermeisterin Angela Spizig, Ai-Generalsekretärin Barbara Lochbihler unterstützten diese Veranstaltung  mit Redebeiträgen, wie der jetzige Vorsitzende der obengenannten chinesischen Vereinigung in Deutschland Peng Xiaoming und ich. Eine der besten Pipa-Solistinnen Pan Jing, die wie Peng und ich nach dem Pekinger Massaker an der Widerstandsbewegung teilnahm, reiste extra aus Berlin an, um für die Menschenrechte aufzutreten. Nach 19 Jahren sind wir immer noch dabei, uns für die Menschenrechte in China einzusetzen.

Aber laut Moderation im “Hörergarten” der DW vom 16. August 2008 haben viele Mitarbeiter der DW am Freitag (8. August) frühzeitig ihre Arbeit beendet, um sich die Eröffnungsfeier in Peking anzuschauen. Dabei waren einige Kollegen noch zu Tränen gerührt, als ein kommunistisches Lied “Das Vaterland besingen” auf eine kommunistische Art präsentiert wurde. Die rote Fahne der KP wurde beim Singen von 56 Kindern, welche die offiziellen 56 ethnischen Gruppen darstellten, ins Olympia-Stadion getragen, um sie roten Offizieren mit militärischem Stechschritt  weiterzureichen. Ai Weiwei  bezeichnete die Eröffnungsfeier als eine “Sammelstelle von Müll der gefälschten chinesischen traditionellen Kultur, eine Beleidigung des Geist der Freiheit”. Aber im Hörergarten der DW wurde dafür geschwärmt!

Von so einer roten nationalistischen Show hielt ich mich fern und war aber auch zu Tränen gerührt, als Andreas Kunz auf der Ai-Veranstaltung “den offenen Brief der Pekinger Studenten an die Schwestern und Brüder überall in der Welt” rezitierte.

“Wir chinesischen Studenten wollen mit all unser Kraft und Jugend den Völkern der Welt zeigen, dass wir uns vor den Opfern des 4. Juni verbeugen. In einer Zeit der nationalen Krise richten wir den Appell an die Völkergemeinschaft, sich solidarisch zu zeigen, um dieser menschenverachtenden Diktatur ein Ende zu setzen.

Wir rufen alle Friede und Freiheit liebenden Völker dieser Erde zu:

Unterstützt die chinesisch-demokratische Bewegung.

Verurteilt die Gewalttaten dieser faschistischen Regierung.

Bereitet den Menschenrechten in China einen Weg.

 

Lang leben die Worte, die frei gesprochen werden dürfen.

Lang lebe die Freiheit, sich für andere Menschen einzusetzen.

Lang lebe der Wert eines Menschenlebens.”

 

Aber der Moderator für den Hörergarten der DW rühmt nicht nur Zhang Danhongs Lob für diese “faschistische Regierung” beim ZDF, sondern rechtfertigt noch die roten Manipulationen bei der Eröffnungsfeier. Selbst einige Verfasser der Leserbriefe, die in China leben und nur die rote Propaganda kennen, sind weniger rot als dieser DW-Moderator.

Dabei sagte der jetztige DW-Intendant  in einem Interview vom 07. Mai 2004, das ich auf Chinesisch fand, “Unsere Aufgabe ist, Deutschland vollständig im Ausland vorzustellen.” “China ist der absolute Schwerpunkt. Wir müssen unseren Einfluß durch die drei medialen Wege in China verstärken.”

Vier Jahre später konnte ich nur feststellen, dass die rote Propaganda der KP die DW und Deutschland stark beeinflusst hat und nicht umgekehrt.

Dennoch stört das Regime die Radiosendung der DW und sperrt die Internetseite immer wieder, trotz der Olympischen Spiele! Das TV-Programm der DW war nur im Olympiadorf zu sehen. Denn die KP kann  nicht alle Beiträge, wie z. B. den ARD-Film über das Doping in der VR beeinflussen, dessen chinesische Übersetzung die DW übernahm.

Aber die rote Propaganda der KP wird weltweit auf drei medialen Wegen verbreitet, mit schillernden Figuren wie Zhang Danhong als “DW-Expertin” in Deutschland, genau wie Mao verlangt hatte: “Lass die ganze Welt von unserer Stimme hören können.”

Gott sei Dank, kann die kommunistische Xinhua-Agentur noch nicht  den Globus kontrollieren, worum sich die KP aber gerade sehr bemüht.

 

Köln, Sommer 2008

 

XU Pei über Einflussnahme der KP Chinas in Deutschland am Beispiel der Deutschen Welle

23 Nov

Der Widerstand gegen ein totalitäres Regime ist im Grunde genommen ein Tauziehen zwischen der systematischen Desinformation durch die Machthaber und dem Streben nach Wahrheit in der Bevölkerung.

 

Nach einem 13 jährigen Aufenthalt im Westen erlebte ich beim zweiten Heimkehrversuch nach China zum ersten Mal bewusst, wie die kommunistischen Machthaber den Staatsapparat missbrauchten, um die Volksbewegung Falun Gong zu verleumden. Das war der letzte Anstoß für mich,  aktiv der systematischen Desinformation entgegenzuwirken.

 

Es ist leider festzustellen, dass die  KP Chinas auch Westler für ihre Propaganda-Maschinerie engagiert und vereinnahmt.  Am Beispiel der Deutschen Welle  lässt sich verdeutlichen, wie die Propaganda der KP Chinas betrieben wird.

 

 

Die Deutsche Welle wird infiltriert und angegriffen

 

Am 09. November, dem 23sten Jahrestag des Mauerfalls wurde in den Medien der KP Chinas ein Propaganda-Bericht veröffentlicht, dessen Überschrift lautete, “Chinesischer Journalist veröffentlicht ein Buch, um die Deutsche Welle anzuprangern und wird vielleicht verklagt”. (Am 18. November ergab die Suche bei Google  488.000 chinesischsprachige Medien, die diesen Bericht veröffentlicht hatten. )  Der genannte Journalist war ein Mitarbeiter der Botschaft der KP Chinas und damit natürlich ein KP-Mitglied. Er durfte seit 2001 für das China-Programm der Deutschen Welle arbeiten und bekam einen deutschen Pass.  Nachdem sein Vertrag bei der Deutschen Welle  nicht mehr verlängert wurde, tritt er offen unter seinem Namen in den roten Medien wie z.B. Anti-cnn auf und stellt die Sachlage weiterhin verdreht dar. Allein in Deutschland gibt es zwei scheinbar unabhängige chinesischsprachige Zeitungen, in denen die Deutsche Welle und Deutschland verunglimpft  wurden.  Seine Gesinnungsgenossen haben  die Deutsche Welle sogar verklagt.

 

Link zum genannten Bericht

http://world.huanqiu.com/exclusive/2012-11/3258833.html  华人记者出书控诉“德国之声” 或遭老东家起诉2012-11-09 02:13环球时报

 

Gleichzeitig wird das China-Programm der Deutschen Welle dazu benutzt, die Wirklichkeit zu vertuschen und die KP-Propaganda zu verbreiten. Das neueste Beispiel betrifft den systematischen Organraub in der VR China.

 

Am 17. November 2012 war in den Medien der KP Chinas  unter der Überschrift “Deutscher Amtsträger hält Hinrichtung von politischen Gefangenen zum Zweck der Organentnahme für Gerücht” Folgendes zu lesen:  “Laut eines Berichtes der Deutschen Welle vom  9. November hat der Vorsitzende der deutsch-chinesischen Parlamentariergruppe im Bundestag Johannes Pflug neulich in einem Interview mit einem SWR-Journalisten gesagt, dass der neueste Vorwurf ‘politische Gefangene in China würden wegen der Organentnahme gezielt hingerichtet’ auf unbewiesenen Gerüchten beruhe.”  Als Gerüchte-Quelle nannte Johannes Pflug  die “Falun Gong”. Das Wort “Falun Gong” wird seit Juli 1999 von den Propagandisten der KP Chinas missbraucht, um Andersdenkende zu diskreditieren. Dabei ignorierte Pflug die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte und 62 Indizien, die von unabhängigen Menschenrechtlern und Ärzten zusammengetragen worden sind. Um Glaubwürdigkeit zu gewinnen, hat sich Pflug auf ungenannte “Geheimdienste” berufen.  Aber das Bundesamt für Verfassungsschutz ist über Falun Gong gut informiert und schützt deren Glaubensfreiheit. Deshalb hat das BfV 2011 auch einen Spitzel der KP Chinas vors Gericht gebracht, der in Deutschland die Falun Gong-Bewegung ausspionierte. Er ist nicht der einzige Spitzel, den ich in Deutschland kennengelernt habe, aber der Erste, der verurteilt worden ist.

Mehr dazu http://www.youtube.com/watch?v=PNWtL71cQW8

 

 

Die Wirkung des “Konfuzius-Institutes”

 

Bei meiner Recherche habe ich herausgefunden, dass Johannes Pflug im Mai 2012 “in Würdigung seiner kontinuierlichen Unterstützung des Konfuzius-Instituts” die Ehrenmitgliedschaft im Trägerverein des Instituts an der Universität Duisburg-Essen verliehen wurde.

 

In dem genannten SWR2 Tagesgespräch am 8. November  ging es eigentlich um den 18. Parteitag der KP Chinas.  Dazu äußerte Pflug: „Ich denke schon, dass die neue Generation (…) versuchen wird, die (…) Probleme in China anzupacken und sich weiter zu orientieren in Richtung Öffnung, vielleicht sogar in Richtung Westen.”  Mehr dazu http://www.swr.de/nachrichten/-/id=396/nid=396/did=10387950/la47ku/index.html

 

Meinen Recherchen zufolge gehört Pflug zu denjenigen deutschen “Chinaexperten”, die vielleicht ungewollt der KP Chinas dabei helfen, die Welt zu desinformieren. Wegen der Infiltration der Deutschen Welle kam ich erst 2008 dazu,  auch auf Deutsch gezielt  die Desinformation durch Thomas Heberer von der Universität Duisburg-Essen und Co. aufzudecken.  In dem Beitrag “Die rote Welle in Deutschland” habe ich beleuchtet, wie das China-Programm der Deutschen Welle zum Re-Import der KP-Propaganda missbraucht wird. Vier Jahre später ist meine Kritik leider immer noch aktuell.   http://konfuziusinstituteundliuxiaobo.wordpress.com/2012/11/17/xu-pei-die-rote-welle-aus-deutschland/

 

 

Daten und Fakten über das wirkliche China

 

Als Exilchinesin kann ich nichts anderes tun, als mein in der Freiheit erworbenes Wissen über die KP Chinas publik zu machen. Um den fragwürdigen “Chinaexperten” zu widersprechen, fallen mir folgende Daten und Fakten ein.

 

Der 1. Parteitag der KP Chinas wurde 1921 insgeheim von einem russischen und einem holländischen Kommunisten  organisiert und von der Sowjetunion finanziert. Unter den 13 Delegierten aus der Republik China war auch der skrupellose Mao Zedong. Der 6. Parteitag fand sogar in Moskau statt. Die Chinesen hatten sich heftig gegen “das Gespenst des Kommunismus” aus Europa gewehrt, aber der intrigante Mao konnte die Republik China mit Unterstützung der internationalen Kommunisten  unterwandern und auf dem Festland stürzen.  Die Spione aus dem Westen, wie z.B. Richard Sorge,  Otto Braun und Ruth Werner aus Deutschland hatten die Freiheit in der Republik China missbraucht und die erste Demokratie in Asien zerstört.

 

Die KP Chinas ist eine  Terrororganisation aus dem Westen und beruht von ihrer Gründung an auf dem  Marxismus-Leninismus. Erst 1945 konnte Mao seine Gedanken als so genannter Maoismus daneben etablieren. Als ich in der VR China zur Schule bzw. zur Hochschule ging, musste ich im Unterricht  auch den Marxismus-Leninismus lernen. Ich konnte beim besten Willen kein Verständnis für den Atheismus und Staatsterrorismus aufbringen, daher gab ich 1984 den Wunsch auf,  eine KP-Mitgliedschaft zu erwerben, obwohl dies eine Karriere in der VR China erst ermöglicht. In den 22 Jahren meines Lebens in der VR China hatte ich die fünf Partei-Tage der KP Chinas nie wahrgenommen.

 

Mittlerweile aber hat der Parteitag der KP Chinas Auswirkungen auf mich, obwohl ich in Deutschland wohne.  Beispielsweise konnte ich fast einen Monat die Webseite http://www.64tianwang.com nicht besuchen. Ihr Gründer Huang Qi, der  sich seit 14 Jahren heldenhaft für machtlose, besitzlose und namenlose Chinesen einsetzt, führt die Störung auf den Parteitag zurück.

 

Wegen des Parteitags wurden mindestens 1. 4 Millionen Sicherheitskräfte mobilisiert, um jede Bewegung in der Bevölkerung zu überwachen und zu unterdrücken. Im Vergleich zum 13. Parteitag (1987) vor dem Tiananmen-Massaker hat der 18. Parteitag  in jeder Hinsicht Rückschritte gebracht.  Nicht nur die Menschen wurden verhaftet oder in ihrer Freiheit eingeschränkt, sondern auch die Brieftauben. In Peking wurden sogar die Kurbeln an den Taxifenstern  abmontiert, damit man keine Flyer während der Fahrt herauswerfen konnte.  Während des Parteitages durfte man bei der Post nur nach Vorlage seines Ausweises ein Paket nach Peking schicken. Seit dem 19. November werden sogar sechsjährige Schüler dazu gezwungen, sich vom “Geist des 18. Parteitags” anleiten zu lassen.

 

Das sind Zeichen dafür, dass die Kommunisten den Konflikt mit der Bevölkerung bereits auf die Spitze getrieben haben. Eine Eskalation ist jederzeit möglich. Nach Huang Qi hat in den vergangenen 10 Jahren die Zahl der Chinesen, die unter Zwangsumsiedlung, Landraub und anderen systemimmanenten Unrechten leiden, fünfzigfach zugenommen. Mutige Opfer, die als Petitioner bezeichnet werden, kämpfen für ihre Rechte. Per Internet bekomme ich tagtäglich Nachrichten aus der VR China, die sich gegen die kommunistischen Machthaber richten. Jeden Tag gibt es landesweit mehr als 500 Proteste oder Demonstrationen.  Dabei tun sich die Tibeter im Widerstand gegen die Einparteien-Diktatur besonders hervor.

 

Nach meiner Rede im September haben sich wieder 27 Tibeter  selbst angezündet. Allein am 15. November, am Schlusstag des Parteitags waren es drei Tibeter, die ihre Körper als Fackel für die Freiheit einsetzten. Mindestens 80 Tibeter haben lieber einen qualvollen Feuertod gewählt, als weiter unter der KP-Diktatur ein “glückliches Leben” zu führen.   (Stand: 20. 11. 2012, außerdem haben sich auch 3 Tibeter im Exil angezündet. )

 

Beim Schreiben meines chinesischen Beitrags “Ohne Freiheit lieber den Tod” vor einem Jahr fand ich heraus, dass es die Machthaber in Peking waren, die im Januar 2001 die erste Selbstverbrennung inszenierten, um die Bevölkerung gegen die Falun Gong aufzuhetzen.  Damals wurde nur wenige Stunden nach der Selbstverbrennung auf dem Tiananmen-Platz ausführlich und jahrelang darüber berichtet, weil angeblich der Glaube Falun Gong zur Selbstverbrennung geführt hätte. http://www.epochtimes.de/10-jaehrige-enthuellung-der-vermeintlichen-selbstverbrennung–674743.html

 

Seitdem fingen Chinesen an,  sich selbst anzuzünden, um gegen den Zwangsabriss ihrer Häuser zu protestieren. Über Selbstverbrennungen der Tibeter sind in den roten Medien nur vereinzelte Kurzmeldungen zu finden, denn diese richten sich gegen die kommunistischen Machthaber und könnten ein großes Feuer anzünden, das die KP-Diktatur beendet.

 

 

Die erste Rundmail ist nachzulesen unter http://konfuziusinstituteundliuxiaobo.wordpress.com/2012/10/23/xu-pei-uber-die-rote-gefahr-fur-deutschland/

Die zweite Rundmail ist nachzulesen unter

http://konfuziusinstituteundliuxiaobo.wordpress.com/2012/10/28/insider-wissen-uber-china-fur-deutschsprachige-mitburger-von-xu-pei/

Xu Pei: Die rote Welle aus Deutschland

17 Nov

Das Chinaprogramm der Deutschen Welle weicht eklatant von ihrem eigenen Wertekanon ab, der auf dem deutschen Grundgesetz basiert. Ein Import und Export der roten Propaganda finden statt.

1. Die rote Propaganda

Rot ist die Farbe der Kommunisten. Dies wurde auch durch die Olympischen Spiele 2008 deutlich gezeigt. Die rote Fahne, das rote Kleid, das rote Lied, selbst die von den kommunistischen Soldaten dargestellten Schüler des Konfuzius mussten einen roten Strich an der Stirn tragen.

Auf diese Weise wurde der rote Nationalismus im Namen der Olympischen Spiele weltweit präsentiert.

Die Kommunistische Partei Chinas unterhält seit ihrer Gründung eine Armee, deren Soldaten mit einer roten Feder gewappnet sind. Der größte Propagandist der KP Chinas hieß Lu Xun. Lu Xun und andere rote Propagandisten haben die brutale kommunistische Irrlehre, die sich mit der chinesischen Kultur  nicht vereinbaren lässt, nach China importiert und dazu beigetragen, dass die KP Chinas mit Hilfe von Stalin und der Komintern die erste demokratische Regierung in der chinesischen Geschichte auf dem Festland umstürzen und auf die Insel Taiwan vertreiben konnte.

Literatur, Kunst und Presse dienen seit 1949 dem Regime dazu, seine Ideologie zu propagieren und seine Diktatur aufrecht zu erhalten.Mittlerweile versucht die Kommunistische Partei Chinas die Menschen weltweit mit ihrer Propaganda systematisch zu desinformieren. Während man sich in Deutschland auf vielfältige Weise und aus verschiedenen Quellen informieren kann, ist man in der VR China der Propaganda ausgeliefert.

Die rote Propaganda kann man erkennen, wenn man das kommunistische System durchschaut hat, die unverfälschte chinesische Geschichte, die Lage in der VR China einschließlich Tibet , die Republik China und Hongkong kennt.

Nach dem tibetischen Aufstand 2008 und der darauf folgenden Niederschlagung durch das Regime fühle ich mich gezwungen, auf die rote Infiltration der Kommunistischen Partei Chinas in Deutschland hinzuweisen. Als chinesische Exildichterin in Deutschland kann ich nicht zusehen, dass die rote Propaganda vor meinen Augen verbreitet wird, zumal ich seit 2004 einen deutschen Pass bekommen habe und mich in Deutschland wie Zuhause fühle.

Den Anfang habe ich mit meiner Gastrede am Gewerkschaftstag des Deutschen Journalisten-Verbandes NRW im April gemacht.Die rote Infiltration findet in Deutschland auf verschiedenen Ebenen und in verschiedenen Bereichen statt.Unter den deutschen Politikern gibt es nicht nur Helmut Schmidt, der die rote Propaganda übernimmt und verbreitet, wie zum Beispiel: “Aber die von uns so gepriesene Demokratie ist in ihren Augen (angeblich der chinesischen ‘Oppositionellen’) nicht so wichtig wie das materielle Wohlergehen von dreizehnhundert Millionen Chinesen. Das ist die allgemeine Meinung.” An den deutschen Universitäten gibt es auch nicht nur Thomas Heberer, der im Chinaprogramm der DW behauptet: “Deshalb ist die KP Chinas zur Zeit die Garantie für die Stabilität und den Wohlstand in China”. Unter den deutschen Journalisten fällt auch nicht nur Zhang Danhong von der Deutschen Welle als Sprachrohr der KP auf.

Alle rot infiltrierten Deutschen werden im China-Programm der Deutschen Welle immer wieder vorgestellt und zitiert. Ein Re-Import der roten Propaganda findet auf diese Weise statt. Die KP Chinas weiß, dass ihre Medien für die eigenen Bürger nicht glaubwürdig sind und sorgt immer dafür, dass ihre Propaganda via Ausland zu ihnen gelangt, wie der offene Brief des Autorenkreises aus dem ehemaligen Ostblock an den Bundestag auch bestätigt.

2. Import und Export der roten Propaganda

Zhang Danhong hat mit ihren öffentlichen Äußerungen deutlich gezeigt, dass sie sich als DW-Journalistin mit dem Terrorregime in China identifiziert. Leider findet sie Rückendeckung in der DW. Wie konnte sie sonst mit dieser distanzlosen Haltung zu einem Terrorregime bei der DW in eine leitende Position aufsteigen?

Bei meinen Recherchen habe ich herausgefunden, dass Zhang Danhong keineswegs erst seit dem tibetischen Aufstand die kommunistische Politik  rechtfertigt. Das tut sie bei jeder Gelegenheit, könnte man behaupten. So hat sie im Januar als DW-Journalistin auf der Fair 2008 Tagung und Landeskonferenz unter dem Motto “Gerechtigkeit im Treibhaus Erde” die rote Infiltration in Afrika gerechtfertigt.

Jeder gewissenhafte Intellektuelle muss Anstoß daran finden, was das kommunistische Regime in Afrika treibt. Aber Zhang Danhong verteidigt “die neuen Kolonialherren ohne Moral”, indem sie die EU scharf angreift, “Die EU verramscht in Afrika ihre Agrarüberschüsse zu Dumping-Preisen das zerstört dort ganze Wirtschaftszweige. Wer spricht hier von Moral?” Selbst wenn es wahr ist, was Zhang Danhong behauptet, kann man kein Verbrechen des Regimes gutheißen, weil es noch andere Missstände gibt. Aber Zhang argumentiert als DW-Journalistin wie eine Sprecherin der KP Chinas mit falschen, großen, und hohlen Worten, “Wir hatten gar keine andere Wahl, als die Lücken zu schließen, die der Westen in Afrika gelassen hat. Europa und China sind Konkurrenten in Afrika. Wettbewerb belebt das Geschäft.” Ich verstehe nicht, warum die DW zugelassen hat, dass ihre Mitarbeiterin sich mit einem Terrorregime identifiziert und als DW-Expertin dieses Regime überall verteidigt.

In der Tibetfrage hat das Chinaprogramm der DW auch in Eberhard Sandschneider einen weiteren Deutschen gefunden, der die regimekonforme Haltung der China-Redaktion bzw. Zhang Danhongs teilt.

So veröffentlichte die Onlineausgabe des Chinaprogramms am 18. März den Bericht “Sandschneider führte in der Tibetfrage ein Wortgefecht: Was würde Deutschland machen, wenn es in Bayern passieren würde“.

Am 17. April führte Zhang noch einmal ein Interview mit Eberhard Sandschneider, unter dem Titel ” ‘China-Fieber’ wandelte sich zum ‘Chinaangst-Fieber’ ”

In diesem Interview kam der gleiche Vorwurf an der werteorientierten Außenpolitik von Bundeskanzlerin Merkel mit Sandschneiders Worten zum Ausdruck, den Zhang drei Monate später selbst im ZDF zum Ausdruck brachte. Das Gespräch liest sich für mich wie ein Kabarett:

Deutsche Welle: Sie haben eben den Altkanzler Schmidt erwähnt. Er hat jetzt auch an der westlichen Diskussion über China teilgenommen. In seinem Zeit-Interview sagte er, er hat sich besonders darüber geärgert, dass einige amerikanische Politiker sich dreist einbildeten, sie und ihre Verbündeten die Verantwortung zu haben, ihre politische Meinung in der ganzen Welt zu verbreiten. Finden Sie, dass Frau Merkel sich von dieser dreisten Einbildung anstecken lässt?

Sandschneider: Sie hat in der Tat diesen Eindruck erweckt. Ich möchte betonen, jedes Mal wenn Helmut Schmidt in solchen Momenten aufsteht und sich zu Wort meldet, hat er gezeigt, dass er ein weiser Analytiker ist. Er hat völlig Recht. Ich zitiere gerne einen Satz von ihm: “Die westliche Einbildung verursacht wirklich grenzenlosen Schaden.” Die enge Zusammenarbeit zwischen Merkel und Busch hat der deutschen Außenpolitik sehr fragwürdige Faktoren gebracht. Eines Tages wird sie erkennen müssen, dass die Zeit vorbei ist, in der sich die ganze Welt an die westlichen Spielregeln zu halten hat. Aber sie ist jetzt noch von dieser Erkenntnis entfernt. Dies hat in gewissem Grad Fehler in ihrer Außenpolitik verursacht.

So weit eine Kostprobe von dem roten Kabarett über die Bundeskanzlerin, das Zhang Danhong im Namen der DW mit einem Gleichgesinnten aufgeführt hat.

Laut dem Bericht eines chinesischen Hörers hat sogar eine Nachrichtensprecherin der DW am 31. August angesagt: “dass die reaktionäre Kraft in Tibet  so häufig angreift und stört, dass die Befreiungsarmee und die Polizisten alle Hände voll zu tun haben.”

Bundeskanzlerin Merkel wird Zielscheibe der roten Propaganda und Propagandisten, nur weil sie Grundwerte und Menschenrechte als Grundpfeiler der außenpolitischen Interessen Deutschlands betrachtet, ganz anders als ihre Vorgänger.

Die neueste Rede von Merkel am 17. September in Berlin beim Tag der Konrad Adenauer Stiftung hätte die oben genannte Propaganda berichtigen können.

Aber über die amtierende Bundeskanzlerin wurde nur kurz berichtet. Stattdessen rühmte die Onlineausgabe des Chinaprogramms zweimal hintereinander den ehemaligen Kultusminister der VR China, Wang Meng, der sich als elfjähriges Kind schon von der KP Chinas vereinnahmen ließ und seit dem 14. Lebensjahr ein Mitglied der KP ist, als er neulich in Deutschland zu Besuch war.

Selbst in der VR China brauchte Wang Meng schon vor fünf Jahren die Lüge, dass er zum Nobelpreis nominiert wäre, um im Literaturbetrieb gefragt zu werden. Ein Schriftsteller, der unter der kommunistischen Führung schreibt und sich stets bemüht, in seinem Werk die aktuelle Politik  der KP zu zeigen, kann man nur als Propagandist bezeichnen, auch wenn er einst als Rechtes Element von der KP verfolgt wurde. So lautet seine Rede diesmal im so genannten Konfuzius Institut an der Hamburger Universität “Eloquente Literatur und harmonisierende Literatur”. Ja, Wang Meng braucht Eloquenz, um Harmonie in einem Land vorzugaukeln, in dem alle fünf Minuten ein Volksaufstand stattfindet, wie das Regime von seinen Propagandisten verlangt. Aber das China-Programm behauptet mit Worten einer deutschen Sinologin Eva Müller, dass Wang Meng einer der wichtigsten Schriftsteller in der chinesischen Gegenwart sei.

Was der Autorenkreis der Bundesrepublik Deutschland mit seinem offenen Brief verhindern möchte, ist also bereits eine Tatsache: Das China-Programm der DW hat den chinesischen Widerstand verraten und die Kritik an dem Terrorregime überdeckt.

Ein Wortführer der chinesischen Opposition, Zhong Weiguang, hat zwei Artikel über die rote Infiltration der DW veröffentlicht. In dem langen Artikel “Die Reue von Raymond Aron – die zweite Analyse des Chinaprogramms der DW” hat Zhong das Verhaltensmuster beziehungsweise die Gedankenmuster der roten Propagandisten seit der Gründung der Sowjetunion ausführlich analysiert. Dort erfuhr ich, dass “die China-Redaktion der DW von Unzufriedenheit mit Merkel , sogar von Hass gegen sie erfüllt sei,” wegen ihrer Identifizierung mit dem Regime.

Nicht nur die chinesische Opposition, sondern auch die deutschen Steuerzahler dürften nicht damit einverstanden sein, dass das China-Programm der DW zur Plattform der roten Propaganda verkommt.

Zum Schluss möchte ich den weißrussischen Menschenrechtler Alexander Milinikiewitsch zitieren, dessen Erkenntnis mit meiner übereinstimmt:“Mittels der Propaganda bemühen sich die autoritären Regierungen, ihren Bürgern einzureden, dass ein solcher Begriff, wie Menschenrechte, haltlos ist. Jede Verletzung der Menschenrechte durch die Musterländer der Demokratie wird unausbleiblich für die Legitimierung der Diktatur verwendet. Die Tyrannen reden den Menschen ein, dass es in der Politik  keine Werte gibt und die Politiker aller Länder Lügner und Egoisten sind. ”In Deutschland gibt es zwar Helmut Schmidt, aber Politiker, die Gewissen und Moral zeigen, sind Gott sei Dank auch noch vorhanden.

Erstveröffentlichung  01.10.2008 – 04.53

XU Pei über den Pianist Lang Lang

29 Okt

Auch bei Köhler und Gottschalk hat Lang Lang ein böses Spiel betrieben

 

Lang Lang fiel endlich in den USA in die Kritik, nachdem er beim Staatsbankett im Weißen Haus ein antiamerikanisches Propagandastück spielte und dann in seinem chinesischen Blog damit prahlte. Unter der Überschrift “Teile den Tag im Weißen Haus mit allen” schrieb der Medienstar am 20. Januar 2011, “Ich habe wieder ‘Mein Vaterland’ gespielt, eines ‘der schönsten Lieder’ in den Augen von uns Chinesen. Vor zahlreichen ausländischen Gästen, insbesondere vor Staatshäuptern aus ‘fünf Seen und vier Meeren’ (ein kommunistischer Ausdruck) das Loblied auf China spielen zu können, war so, als ob ich ihnen von der Stärke unseres Chinas und der Einigkeit von uns Chinesen erzählte. Ich fühle mich hoch geehrt und stolz…”

“Mein Vaterland” entstammte einem antiamerikanischen Propagandafilm über den Koreakrieg “Schlacht am Berg Shangganling”. Das Lied ist in Rotchina genau so populär, wie der Film. In dem Lied wird die Schönheit Chinas besungen, um die Chinesen für den Kampf gegen die amerikanischen “Schakale und Wölfe” zu hetzen. Dieser Propagandafilm diente der KP Chinas dazu, den Koreakrieg falsch darzustellen. Millionen Chinesen sind damals zum Krieg nach Korea gezogen und haben ihr Leben verloren, um China gegen die angebliche amerikanische Invasion zu verteidigen. Dabei haben die Kommunisten den Krieg angezettelt, um Südkorea zu erobern. Ohne die Unterstützung der UNO hätte die Bevölkerung in Südkorea genau wie die Nordkoreaner unter einer KP-Diktatur zu leiden. Nur wenn man Lang Lang für einen Dummkopf hält, kann man glauben, dass Lang Lang wirklich nichts davon weiß. Schliesslich lebt er schon seit 14 Jahren im Westen. Fan Changhu aus seiner Generation, der ihn als “disgusting pianist Langlang” anprangert, ist viel später erst zum Studium in die USA gegangen und weiß bestens Bescheid.

Lang Lang wurde nach dem Spiel im Weißen Haus vom Tibeter-Schlächter Hu Jintao umarmt. Der Vater von Lang Lang hat in einem Interview angegeben, dass Lang Lang beim Empfang des Bundespräsidenten Köhler für Hu Jintao 2005 ein anderes Propagandastück “Huanghe Verteidigen” spielte und von Hu dreimal umarmt wurde. Hu Jintao gefiel anscheinend die Kunst von Lang Lang, ihm vor den westlichen Präsidenten die kommunistischen Lieder vorzuspielen. In dem Stück  ”Huanghe Verteidigen” kann man die Melodie von den roten Propagandaliedern “Der Osten ist rot” und “Internationale” wiedererkennen.

Als Lang Lang bei Gottschalk 2006 auftrat, spielte er das Propagandastück “Tage nach der Befreiung durch die KP Chinas” (Fanshen de Rizi). Das Stück entstammte einem Propagandafilm über die “Großartige Bodenreform”, durch die chinesische Landbesitzer enteignet und Millionen von ihnen umgebracht worden sind. Die Bodenreform der KP  Chinas war ähnlich wie in dem von der Sowjetunion besetzten Deutschland, was in dem Beitrag “Die Bodenreform: Das größte Bauernlegen des 20. Jahrhunderts” beleuchtet wird. Lang Lang aber nannte im ZDF das blutige Stück “Happy Holidays” und gab es als Volksmusik aus. Lang Lang spielt dieses Propagandastück gerne, nur im ZDF unter einem anderen Namen als im CCTV.

Die Rolle der Rotchinesen

Die Kommunistische Partei Chinas hat die Demokratie ausgenutzt, um ihre Ideologie insbesondere Gewaltverherrlichung durch Rotchinesen auf der ganzen Welt zu verbreiten.

Zhang Yimou in der Filmindustrie, Cai Guoqiang im Kunstbetrieb, Mo Yan auf dem Büchermarkt, Tan Dun und Lang Lang auf dem Musikmarkt zählen dazu, um nur einige Namen zu nennen.

Lang Lang hat überall Propagandastücke der KP Chinas gespielt. In meinem Vortrag “Sonderrecht und Menschenrecht in Rot-China” (2008) habe ich bereits auf die Rolle von Lang Lang und Co. hingewiesen. Lang Lang spielte im Februar 2008 in Amerika zu einem Ice Skating Gymnastics Spectacular das Propagandalied “Der Osten ist rot”, in dem der Massenmörder Mao als der große rettende Stern für das chinesische Volk besungen wird. Das Ganze wurde von NBC übertragen.

Am 8. August 2008 spielte Lang Lang bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele in Peking. Er spielte auch für die Expo 2010 in Shanghai. Lang Lang und Co. lassen sich freiwillig von der KP Chinas vereinnahmen, um ihre Vorteile zu maximieren. Ai Weiwei hält sie für “Opportunisten”, die “Teil einer großen Manipulation” durch die KP Chinas bilden.

Chinesische Künstler, die sich nicht von der KP Chinas vereinnahmen lassen, werden verfolgt. Ai Weiwei zählt dazu. Einer der berühmtesten Musiker Ma Sicong floh 1967 nach Hongkong und starb in den USA. Seine Nichte Ma Changzi ist auch Musikerin und lebt auch im Exil. Ich habe sie am Klavier bei der Aufführung von Shen Yun erlebt. Zu Shen Yun gesellen sich Sänger, Musiker und Tänzer, die sich nicht von der KP Chinas vereinnahmen lassen und im Exil leben müssen. Sie können den deutschen Zuschauern chinesische Kultur präsentieren, worum Thomas Gottschalk Lang Lang bat.

Lang Lang, der von seinem “Wolfsvater” zum Erfolg geprügelt worden ist, kann einem nur leid tun. Sein Vater, ein ehemaliger Musiksoldat der KP Chinas, hätte den neunjährigen Sohn fast zum Selbstmord getrieben, wenn Lang Lang nicht stumpfsinnig wäre.

Es ist für mich merkwürdig zuzusehen, dass so ein Wolfskind auch in Deutschland Applaus geerntet hat. Vielleicht hat ein User Recht, zu behaupten: “Er spielt die Stücke so, wie das dekadente Publikum sie hören möchte, um seinen Erfolg zu maximieren. Wie er privat musiziert und ob er überhaupt eine Liebe zur Musik hat(wurde als Kind immerhin brutal zum Klavierspielen gezwungen), steht auf einem ganz anderen Blatt”.

Jedenfalls stimme ich dem deutschen Komponisten und Musikwissenschaftler Hartmut Fladt zu, dass Lang Lang “schlicht ein Produkt guten Marketings, kein Wunderpianist” ist. Was Fladt nicht weiß, ist dass Lang Lang auch ein Handlanger der KP Chinas ist. Denn Lang Lang ist einer der 16 Vizevorsitzenden des Kommunistischen Jugendverbandes. Hu Jintao war der Vorsitzende.

Trat Lang Lang zufällig dort auf, wo Shen Yun http://de.shenyunperformingarts.org/gerade gastierte?

Köln, Februar 2011

Insider-Wissen über China für deutschsprachige Mitbürger von XU Pei

28 Okt

Um die VR China zu verstehen, muss man nicht in diesen Staat einreisen.  Es reicht, wenn man einen anderen totalitären Staat (die Sowjetunion, die DDR…oder Nazideutschland) kennt.  Auch im Buch  “Farm der Tiere” oder im Film “Fahrenheit 451″ kann man Parallelen zur VR China erkennen.

 

Erst 2002 nach meinem zweiten Heimkehrversuch konnte ich mich  trotz meines Heimatgefühles dazu durchringen,  die kommunistischen Machthaber öffentlich anzuprangern. Die Folge war, dass nicht nur  ich, sondern auch mein deutscher Webmaster, der gerne die Familie und Heimat seiner chinesischen Frau kennengelernt hätte,  die VR China nicht mehr betreten dürfen. Eine andere Folge war, dass  ich von verschiedenen Chinesen kontaktiert und unterstützt werde, die sich wegen drohender KP-Repressalien nicht öffentlich äußern wollen und können. Ich gebe diesen KP-Gegnern  gerne eine Stimme in deutscher Sprache.

 

Als ich von 1966 bis 1988 in der VR China lebte, war ich unwissend wie ein glückliches Schwein in der “Farm der Tiere”  à la George Orwell. Sonst hätte ich nicht problemlos zum Studium in eine freiheitliche demokratische Welt ausreisen dürfen. Nach dem Tiananmen-Massaker hat sich das linkstotalitäre Regime zu einem rechtstotalitären Regime entwickelt. Das von der KP Chinas erst in die Armut gezwungene Volk darf nun nach materiellem Wohlstand streben, aber die  Menschenrechte werden ihm  weiterhin verwehrt.

 

Die Ansichten, die eine Person hat,  hängen von ihrer Moral und ihrem Wissensstand  ab. Für traditionell gesinnte Chinesen wie mich ist der Grad der Moral  wichtiger als der Wissensstand.  Für deutsche Bürger müsste “der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir” von Immanuel Kant gelten. Außerdem steht in dem deutschen Grundgesetz, “Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als  Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt”.

 

Ich kann niemanden dazu bringen, seinen moralischen Standard zu erhöhen, aber ich möchte dazu beitragen,  in Deutschland den Wissensstand über China zu erhöhen. Außerdem  möchte ich die Freiheit, die ich in Deutschland genieße, dazu nutzen,  die Freiheitskämpfer in meiner Heimat zu unterstützen.

 

Für Deutsche ist der 10. Oktober ein normaler Tag, aber für Chinesen ist er der Nationalfeiertag der Republik China, die seit 1911 existiert und 1949 von den Kommunisten auf die Insel Taiwan vertrieben wurde. 1971 wurde die Republik China von der VR China aus der UNO vertrieben.  Seitdem wird China von einer KP-Diktatur auf der Welt vertreten. Die Republik China wird aus der Weltöffentlichkeit verdrängt, obwohl sie der einzige chinesische Staat ist, in dem die chinesische Tradition und Kultur gelebt und gepflegt wird. Die Kommunisten haben das sowjetische Modell auf dem chinesischen Boden praktiziert und an Grausamkeit noch übertroffen.  Die russischen Kommunisten hatten keine systematische Zwangsabtreibung und -sterilisierung eingeführt. Dort gab es auch keinen systematischen Organraub an Andersdenkenden. Das erste bekannte Opfer des Organraubs unter der KP-Diktatur heißt Yu Luoke (1942-1970). Er war erst 27 Jahre alt, als die KP Chinas ihn wegen seiner Schriften, in denen er für die Menschenrechte eintrat, hinrichtete.

 

2006 wurde der systematische Organraub an den Falun Gong Praktizierenden bekannt. Seitdem bin ich darum bemüht,  auf dieses Verbrechen hinzuweisen. Leider wird der systematische Organraub bis heute in Deutschland nicht ernst genommen. In jenem Jahr wurde sogar das erste von 12 “Konfuzius-Instituten”  in Deutschland eröffnet. Diese Propagandazentren unterliegen direkt dem Politbüro der KP Chinas.

 

Gott sei Dank hat der WDR mich 2008 interviewt und darüber berichtet.

http://www.falungong.de/audio/audio_interviews/20070921_1945_wdr_berichtet_ueber_verfolgung.mp3.html

 

Das einmalige Verbrechen wird mittlerweile weltweit bekannt gemacht und  auch in China angeprangert.

 

Menschen aller Nationen sind dabei, ein Ende dieses Verbrechens mit einer Unterschrift herbeizuführen.

Auf unserer Kundgebung am 15. September haben wir tausende von Unterschriften bekommen.

 

Aber  ein deutscher China-Korrespondent in Peking, der mit dem Propagandasender der KP Chinas kooperiert und von ihm vorgestellt wird, http://german.cri.cn/1833/2009/03/09/1s110236.htm

zieht in seinem Bericht vom Juli dieses Jahres den systematischen Organraub in Zweifel.  Er hat bis heute noch das Verbrechen zu vertuschen versucht, genauso wie die Propagandisten der KP Chinas.  Es geht um unzählige Menschenleben in China. Wie ignorant und kaltblütig muss man also sein, um einen solch zweifelhaften Bericht  in Deutschland zu veröffentlichen.  Ich  habe bereits zweimal weinen müssen, als ich vergeblich bei zwei deutschen Hauptmedien anrief,  um solch scheinbar objektiven Berichte  zu korrigieren.

 

In diesem Sinne möchte ich bis zum Ende 2012 mindestens fünf Rundmails auf Deutsch verschicken. Denn eine weiße Pflaumenblüte (Bai Mei auf Chinesisch ) besteht aus fünf Blumenblättern. In Erinnerung an die sechs Flugblätter der Weißen Rose müsste ich sechs Rundmails aus wahren Worten verfassen und  verteilen, um der systematischen Desinformation der KP Chinas in Deutschland entgegenzuwirken.

 

Zwischen Gutem und Bösem, Wahrem und Falschem muss  jeder selbst unterscheiden.

 

Die erste Rundmail ist nachzulesen unter http://konfuziusinstituteundliuxiaobo.wordpress.com/2012/10/23/xu-pei-uber-die-rote-gefahr-fur-deutschland/

XU Pei über die Rote Gefahr für Deutschland

23 Okt

Nach dem chinesischen Kalender ist  das Mondfest im Jahr 2012 (dem Jahr des Weltuntergangs nach dem Maya-Kalender) am 30. September.

Ich feierte in Köln  das chinesische Familienfest, indem ich der Propaganda der kommunistischen Machthaber anhand des Internets entgegenwirkte. Ich fühle mich verpflichtet, auf die Unterwanderung Deutschlands, meiner Wahlheimat durch die KP Chinas  hinzuweisen.

Hintergrundwissen über das “Chinajahr 2012″ unter der KP-Führung in Deutschland

2001, wegen der Vergabe des Austragungsrechts der Olympischen Spiele 2008 an die VR China hatte ich daran geglaubt, dass sich die VR China auf dem Weg zum Rechtsstaat befände, wie die Auslandspropaganda der KP Chinas vorgaukelt.

Seit meinem zweiten Heimkehrversuch 2002 fühle ich mich erst verpflichtet,  aktiv der Propaganda der KP Chinas entgegenzuwirken und die Falun Gong Bewegung zu verteidigen, deren Prinzipien “Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Duldsamkeit” meinem Lebensmotto entspricht.

Die Machthaber der KP Chinas  aber haben noch mehr Geld in ihre Auslandspropaganda investiert. 2003 fand das erste “Chinajahr” unter der KP-Führung in Frankreich statt. 2004 wurde das erste “Konfuzius-Institut”  eröffnet.

2009 trat die Volksrepublik China, in der Bücher verbrannt und Autoren verfolgt werden, als Ehrengast auf der Frankfurter Buchmesse auf. Als ich mit Unterstützung der Gesellschaft für bedrohte Völker dort gefangene Kollegen in China vertrat,  verkündete der stellvertretende Präsident der VR China Xi Jinping die Absicht des Regimes, 2012 anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der diplomatischen Beziehungen in Deutschland ein “Kulturjahr Chinas” durchzuführen. Die Vereinbarung unterzeichnete die Bundeskanzlerin Merkel bei ihrem Staatsbesuch im Juli 2010.

Xi Jinping sagte 8 Monate vor seinem Auftritt auf der Frankfurter Buchmesse in Mexiko zu den von der KP gelenkten Auslandschinesen, “Es gibt Ausländer, die satt gegessen sind, aber nichts zu tun  haben; sie zeigen ihre Finger auf unsere Angelegenheiten. China  exportiert erstens keine Revolution, zweitens keinen Hunger und Armut, drittens macht Euch kein Problem, was gibt es noch zu sagen.”

http://thecable.foreignpolicy.com/posts/2011/01/12/wikileaked_china_s_next_president_lashed_out_in_mexico_against_well_fed_foreigners

Mit solch einem Spruch hat sich Xi Jinping als “Mao-Jugend” bzw. “Rote Garde” geoutet, der keine chinesische Bildung genoss, sondern nur kommunistische Unkultur kennenlernte wie die meisten seiner Altersgenossen. An diesem typischen Spruch eines roten Prinzlinges ist zu erkennen, dass Xi Jinping keinen echten Juradoktortitel  erworben hat.  Aber ein KP-Führer kann sich in China  Straftaten erlauben, solange er im Machtkampf nicht verliert, wie Bo Xilai, der ehemalige Machthaber in der Partnerstadt von Düsseldorf, Chongqing.

Damit wollte ich sagen, dass ein KP-Machthaber wie Xi Jinping keine chinesische Kultur verkörpern kann, die auf Moral basiert ist.  Aber das so genannte “Kulturjahr Chinas 2012″ findet in mehr als 30 Städten in Deutschland statt.  Unter den Sponsoren habe ich das weltweit agierende Unternehmen der KP Chinas Huawei entdeckt. Wissen die deutschen Veranstalter nicht, dass Huawei als der lange Arm des kommunistischen Geheimdienstes gilt?

Mittlerweile gibt es 12 Konfuzius-Institute in Deutschland und 67 Bundesländer und Städte  unterhalten Partnerschaften zu Provinzen und Städten unter der KP-Diktatur.

Hat die Auslandspropaganda der KP Chinas schon den Wesensunterschied zwischen den beiden Staaten vertuscht?

Die Bundesrepublik Deutschland gehört nach dem zweiten Weltkrieg zur freiheitlich demokratischen Welt; die gleichaltrige Volksrepublik China wurde mit Unterstützung der Sowjetunion gegründet und gehört zur Lage der kommunistischen Diktaturen.

In Deutschland sind die Menschenrechte geschützt; in Rotchina haben die Kommunisten den Menschen  Rechte und Freiheit geraubt.

In den vergangenen 10 Jahren habe ich mein Bestes getan, auf die schleichende Einflussnahme der KP Chinas in Deutschland hinzuweisen. Meine Homepage lädt Sie ein.

2008 wandte ich mich mit einem offenen Brief an den Dalai Lama, in der Hoffnung, dass er die Olympischen Spiele in Peking nicht unterstützte,  solange das Regime die Menschenrechte verletzte. Leider hat mein Brief nichts bewirkt. Seit 2009 haben sich bereits 56 Tibeter in Brand gesetzt.

Zum Schluss möchte ich an alle Mitbürger in Deutschland appellieren, die Gedankenfreiheit und Menschenrechte nicht verlieren möchten. Nutzen Sie ihre Möglichkeit aus, der Unterwanderung Deutschlands  durch die KP Chinas  Widerstand zu leisten.  Die Chinesen auch die Schüler in Hongkong wehren sich gegen die kommunistische Gehirnwäsche.

PS:

Während ich die obige Rede auf der Kundgebung für  die universellen Grundwerte wie Menschenrechte  am 15. September in Köln hielt, liessen sich die von der KP indoktrinierten Nationalisten in Rotchina zur Gewalttat leiten.  Japanische Autos von chinesischen Besitzern wurden demoliert… Die jungen Audi-Mitarbeiter  in Rotchina hielten auch ein Banner hoch, auf dem stand: “Selbst wenn es nur Gräber in China gibt, wollen wir alle Japaner umbringen; selbst wenn kein Gras in China wächst, wollen wir Diaoyu-Inseln zurückerobern”.

http://www.hutuchong.net/post-830.html

Kurz davor fand auch eine typische KP-Gehirnwäsche für deutsche Medienleute  in Chengdu, meiner Kindheitsstadt statt.

http://www.bosch-stiftung.de/content/language1/html/29723.asp

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