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XU Pei: Vereinnahmung und Unterwanderung durch die KP Chinas

23 Jul

 

Für eine Chinesin, die nach dem Germanistikstudium in Deutschland wegen der KP-Diktatur nicht mehr heimkehren kann,  ist es unverständlich, dass die kommunistischen Machthaber aus Peking immer größeren Einfluss auf Deutschland gewinnen.

Nach der Überwindung des NS-Regimes und des SED-Regimes gehört  Deutschland zur freiheitlichen Welt, leider lassen sich immer mehr Deutsche von der Kommunistischen Partei Chinas vereinnahmen, die mindestens 80 Millionen Menschen umbrachte und noch weitere Menschen durch den systematischen Organraub ermordet. So ist es nicht verwunderlich, wenn dadurch Mißtrauen entsteht und manche so weit gehen, besondere Überwachungsmaßmahmen ins Werk zu setzen.

Die Mitschrift der  Pressekonferenz von Bundeskanzlerin Merkel und dem KP-Premier am 7. Juli zeigt exemplarisch, wie sich Deutschland durch  die Kooperation mit der KP Chinas vereinnahmen lässt. http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Mitschrift/Pressekonferenzen/2014/07/2014-07-07-pk-merke-li.html

Zwei  Gedenktage

Am 5. Juli, dem fünften Gedenktag des Blutbades in Xinjiang, an das die Uiguren weltweit erinnern, flog Merkel zum siebten Mal  mit einer Wirtschaftsdelegation nach Peking.

Am 1. Juli, dem offiziellen Gründungstag der KP Chinas, die 1921 von Moskau finanziert und organisiert worden war, erhielt ich “Call to Action by the World Uyghur Congress (WUC) regarding the 5th Anniversary of the Chinese Authorities’ Brutal Killing of an Untold Number of Uyghur Protesters in Urumqi” .

Darin wird unter anderem auch an die Regierungschefs appelliert, “We call on governments and leaders around the world to make human rights a top priority when engaging with the Chinese leadership, and publicly state their solidarity with human rights defenders.”  Ich selbst habe schon aufgegeben,  an die Politiker zu appellieren.

Der 07. Juli ist auf Deutsch als  “Zwischenfall an der Marco-Polo-Brücke” in die Geschichte der Republik China  und der Kommunistischen Partei Chinas eingegangen, denn 1937 gelang es den kommunistischen Agenten an diesem Tag, die chinesische und japanische Armee gegeneinander auszuspielen, so dass  ab diesem Tag der Zweite Japanisch-Chinesische Krieg ausbrach.

Damit konnten die Kommunisten den Konflikt zwischen Japan und der Sowjetunion in einen Krieg zwischen Japan und der Republik China umwandeln. Die Kommunisten nutzten den achtjährigen Krieg, um ihre Armee und ihr Gebiet in China zu vergrößern. Nach der japanischen Kapitulation vor der Republik China konnte Mao mit Unterstützung der internationalen Kommunisten die gewählte chinesische Regierung auf die Insel Taiwan vertreiben.

Seit der Machtergreifung der Kommunisten unterzieht das Regime alle Bewohner mit Hilfe der entstellten Sprache (Rotchinesisch) und  der verfälschten Geschichte einer Gehirnwäsche. Erst  in Deutschland konnte ich dank der freien Information die systematische Desinformation der KP Chinas und das Rotchinesisch a lá George Orwell erkennen.

An 07. Juli 2014 durfte der KP-Premier neben der Bundeskanzlerin jedoch behaupten,  “”Heute ist auch ein besonderer Tag für die chinesische Nation; das dürfen wir als Chinesen nie vergessen. Heute vor 77 Jahren gab es einen Aggressionskrieg Japans gegen China. Da hat sich China zur Wehr gesetzt und wir haben ganz mutig Widerstand geleistet. Nach acht Jahren haben wir den Sieg errungen.” Damit hat der KP-Premier die Leistung der Republik China auf das Konto der Kommunisten umgebucht.

Durch die gemeinsame Pressekonferenz ließ sich die deutsche Regierung von den kommunistischen Machthaber für ihre Geschichtsverfälschung vereinnahmen. Das muss die CIA misstrauisch machen, deren Gründung auf die Abwehr gegen die kommunistische Gefahr zurückzuführen war.

Unterwanderung durch Peking

Der siebte Rotchina-Besuch der Bundeskanzlerin und ihre Rede vor ausgewählten Studenten an der  Universität Qinghua unter der KP-Führung wurden auch wie immer von den Medien der KP Chinas vereinnahmt. Beispielsweise lautet eine Überschrift in dem nationalistischen Propagandablatt  “Die Global Times” der KP Chinas , “Merkel hat in ihrer Rede in Qinghua Japan angedeutet, der Geschichte direkt ins Auge zu schauen und nicht den selben Fehler zu machen”!  http://world.huanqiu.com/exclusive/2014-07/5053369.html

Die KP Chinas nutzt jede Chance, um Deutschland für ihre nationalistische Hetze gegen das heutige demokratische Japan zu vereinnahmen. Es ist ihr auch schön gelungen.

Während es den deutschen Politikern wie dem amtierenden Wirtschaftsminister nicht einmal gelang, eine gute Geste zu zeigen, wie zum Beispiel einige Vertreter der Zivilgesellschaft zu treffen, dürfen die Machthaber aus Peking  und ihre Vertreter in Deutschland vor Menschenrechtlern, die nichts anderes als universelle Grundwerte verteidigen,  triumphieren.

Wenn Deutschland zulässt, dass das KP-Regime mit seiner systematischen Desinformation und  deren Übernahme durch die zunehmenden “Konfuzius-Institute” immer größeren Einfluss auf die offene Gesellschaft hierzulande nimmt, dann ist es sogar wünschenswert, dass die deutsche Regierung schärfer ins Auge gefaßt wird, von all denjenigen, die die Freiheit lieben.

XU Pei: Propagandistin für die KP Chinas

21 Jul

2008 wurde ich auf die öffentlichen Äußerungen einer Bekannte hingewiesen, die damals  stellvertretende Redaktionsleiterin des chinesischen Programms der Deutschen Welle war und Zhang Danhong heißt. Bis dahin hatte sie auf mich einen guten Eindruck hinterlassen und ich hielt sie für kompetent. Deshalb  wurde ich von ihren Argumenten für das KP-Regime überrascht  und auch geärgert. Nachdem sie meine Bitte um Austausch abgelehnt hatte, konnte ich erfahren, dass sie zu den Mitgliedern der KP Chinas gehört, die bei der Deutschen Welle eingestellt  sind.

Seitdem unterstütze ich die KP-Gegner beim Kampf um die Deutsche Welle.  Denn ich sehe nicht ein, dass  die Deutsche Welle  made in Peking  ist.

In diesem Sinne möchte ich die folgenden Zitate von Zhang Danhong bekannt machen, die ein deutscher Journalist damals gesammelt und mir geschickt hat. Zhang Danhong hat sie bei Maybrit Illner, einer DLF-Diskussionssendung und bei einer Diskussion beim Kölner Stadt-Anzeiger gesagt:

 

„Es ist China gelungen, 400 Millionen Menschen aus der absoluten Armut zu holen. Damit hat die Kommunistische Partei Chinas mehr als jede politische Kraft auf der Welt zur Verwirklichung des Artikels 3 der Erklärung der allgemeinen Menschenrechte beigetragen.“

 

Über die Kritik an der Sperrung von Internetseiten, konkret Falun Gong und Free-Tibet: „Darüber zu meckern, dass Seiten gesperrt sind, geht in die inneren Angelegenheiten Chinas.“ Es sei aber ein Fehler gewesen, die Seiten der BBC und der DW zu sperren. Und dann folgender Vergleich zu Falun Gong und Free Tibet: „Hier in Deutschland kann man auch nicht jede Seite aufmachen, zum Beispiel Kinderpornografie oder Rechtsrextremismus.“

 

„Die Mehrheit in China will mehr Reichtum haben und sich nicht über Falun Gong informieren.“

 

„China bewegt sich in Richtung Pressefreiheit.“

 

EU-Parlamentspräsident Pöttering hat die Sportler dazu aufgerufen, in China ein Zeichen zu setzen. Dazu Zhang: „Populismus“

 

„Dass China ein Konkurrent des Westens geworden ist, ist der Grund, warum es jetzt so sehr unter die Lupe genommen wird.“

 

„Es stimmt einfach nicht, dass tibetisch nicht gesprochen werden darf in Tibet. Tibetisch ist dem chinesischen gleichrangig.“

 

„Tatsache ist, dass die chinesische Regierung viel dafür tut, die Sprache und die Kultur (gemeint ist die tibetische) zu pflegen.“

 

Zu einem verhafteten Dissidenten, der seine Meinung gesagt hat und auch von der DW immer wieder interviewt wurde: „Wir können nicht wegen dieses Einzelschicksals über die Fortschritte schweigen, die erzielt wurden.“

 

„China darf nicht dafür bestraft werden, dass es sich immer weiter geöffnet hat und westliche Werte übernommen hat.“

 

Kritik an einem Strategiepapier der CDU: „Dieses Papier teilt Asien in Demokratien und Diktaturen. Mit den Demokratien, den Guten (Indien, Japan Südkorea) wollen wir enger zusammenarbeiten und von den Bösen, angeführt von China wollen wir uns fernhalten.“ (Diese Zusammenfassung meint Zhang als Vorwurf).

 

„Die rote Linie ist für die Führung, die Herrschaft der KP nicht herauszufordern.“ „Das ist nur ein kleiner harter Kern.“

 

„Es gibt gewisse Grenzen für die chin. Regierung und die dürfen nicht überschritten werden und das wissen die Dissidenten auch.“

 

Aussagen, dass die Menschenrechtssituation sich verschlechtert habe, seien „nicht verantwortlich.“

 

„Ich hoffe, dass die Kritik von außen konstruktiver wird.“

 

Im Gegensatz  zu der Propagandistin bei der Deutschen Welle stellt sich He Qinglian als unabhängige Chinaexpertin dar:

http://web.archive.org/web/20120208110327/http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/interview-was-will-die-deutsche-welle-1726847.html

XU Pei: “Verbünden sich China und Russland, werden Europa und Amerika vernichtet”!

2 Jun

- Zum 25sten Jahrestag des Tiananmen-Massakers

Auch dieser Beitrag soll die systematische Desinformation durch die KP Chinas und ihre Gefahr für uns aufzeigen.

Nach dem Tiananmen-Massaker 1989  fand im Machtbereich der KP Chinas eine Zwangsindoktrination statt. Auch ich bekam als Studentin in Düsseldorf die Propaganda der KP Chinas von ihrer Botschaft zu lesen. Zur Staatsideologie nimmt das KP-Regime neben dem Kommunismus zunehmend den Nationalismus in Anspruch. Die Generation der Festlandschinesen, die seit 1989 aufgewachsen ist, wurde vom KP-Regime nationalistisch indoktriniert.

Um den Nationalismus zu beschwören, brauchte das KP-Regime die Olympischen Spiele. Nachdem Peking im Wettbewerb um die Ausrichtung der Sommerspiele 2008 gewonnen hatte, verbrachte ich zwei Monate in China und kam zu der Erkenntnis, dass sich die VR China vom linkstotalitären zum rechtstotalitären Unrechtsstaat entwickelt hat.

Als 2008 im Westen unter roten Fahnen gegen westliche Medien und Tibeter demonstriert wurden, sah ich mich gezwungen, dem Rotnationalismus entgegenzuwirken.

Die Demonstration in Berlin wurde damals im ZDF-Bericht https://www.youtube.com/watch?v=aNDEVDrhk00 als “Prochina” bezeichnet, dabei ging es genau um diese rotnationalistischen Chinesen, die in der 1980er Jahre geboren sind. Sie dürfen weder vom Tiananmen-Massaker noch vom “Hinrichtungsweltmeister” erfahren. Eine ihrer neuesten Parolen lautet: “Verbünden sich China und Russland, werden Europa und Amerika vernichtet”!

Dabei wurde die Weltöffentlichkeit schon vor 25 Jahren Zeuge des Freiheitskrieges zwischen den Chinesen und dem kommunistischen System, der bis heute weltweit geführt wird, in Erinnerung an die unbekannten Helden von damals:http://freechina.ntdtv.org/helpfreechina/

Das KP-Regime in Peking und seine deutschen Verbündeten  versuchen aber, die  systematischen Verbrechen, von dem Tiananmen-Massaker bis zum Organraub an lebenden Menschen, zu vertuschen. Die Unterwanderung durch die KP Chinas betrifft  alle, egal ob man sie wahrhaben will oder nicht.

Durch den Europabesuch des neuen Diktators Xi Jinping haben sich eine Reihe von Deutschen als Helfershelfer für die systematische Desinformation geoutet. Sie sind von der Widerstandsgruppe “Free China ● Initiative Weiße Rose – Gegen die rote Unterwanderung” benannt worden, die ich unterstütze:

http://www.freeinchina.org/deutsch-free-china-initiative-weise-rose-gegen-die-rote-unterwanderung/

2006 wurde das erste so genannte “Konfuzius-Institut” in Berlin gegründet, das der KP Chinas als trojanisches Pferd dient. Mittlerweile gibt es 14 dieser Institute in Deutschland, die in Wirklichkeit Auslandspropaganda-Zentren der KP Chinas  darstellen. Dort lernt man nicht nur das formentstellte und sinnentleerte Rotchinesisch, mit dem das KP-Regime die Gesamtbevölkerung in ihrem Machtgebiet entwurzelt und indoktriniert, sondern auch die Geschichtsverfälschung der KP Chinas. Deutsche, die dem KP-Regime dabei helfen, “Konfuzius-Institute” zu betreiben, werden belohnt, z.B. mit Gastprofessuren,  die Kritiker werden bestraft.  Sie dürfen die VR China  nicht mehr betreten. Dieses Verbot müssen alle Weltbürger chinesischer Abstammung in Kauf nehmen, die dem Regime Widerstand leisten, auch ich.

Gleichzeitig nehmen auch die Konsulate des KP-Regimes in Deutschland zu. Das vierte Konsulat wird in Düsseldorf eröffnet. Darum möchte ich die Mailinglisten eines sozialdemokratischen gemeinnützigen Vereins für Berlin, Hamburg, Frankfurt, München und Rheinland, wo sich diese offiziellen KP-Vertretungen befinden,  abonnieren, um der Propaganda der KP Chinas entgegenzuwirken, ungeachtet dessen ob ich willkommen bin oder nicht.

Schließlich geht es um die universellen Grundwerte, die jeder Sozialdemokrat als Bürgerpflicht zu verteidigen hat, auch wenn Helmut Schmidt und Co. schlechte Beispiele abgeben, indem sie trotz ihres Parteibuchs,  alles andere tun, als die sozialdemokratischen Werte auch in der VR China zu verteidigen.

Nicht zuletzt möchte ich die westlichen Chinafreunde davor warnen, sich von den Agenten der KP Chinas instrumentalisieren zu lassen. Edward Snowden geriet in die Hände von Putin, und sein Leidensgenosse Glenn Duffie Shriver dient im Gefängnis der USA als warnendes Beispiel:

Don’t Be a Pawn: A Warning to Students Abroad

Über den Besuch des Diktators Xi Jinping in Düsseldorf

http://konfuziusinstituteundliuxiaobo.wordpress.com/2014/04/03/xu-pei-zum-triumph-von-putins-genossen-aus-peking/

Mein neuester Vortrag: http://konfuziusinstituteundliuxiaobo.wordpress.com/2014/05/23/xu-pei-was-haben-die-uiguren-mit-deutschland-zu-tun/

Rundmails aus 2012 und 2013:

http://konfuziusinstituteundliuxiaobo.wordpress.com/2013/12/11/xu-pei-wissen-kann-leben-retten/

XU Pei: Zum Triumph von Putins Genossen aus Peking

3 Apr

- Zur Zwangsabwesenheit von Ai Weiwei bei seiner Ausstellungseröffnung in Berlin

Als ich vor 25 Jahren zum Studium nach Düsseldorf kam,  konnte ich dank der veröffentlichten und öffentlichen Meinung in Deutschland zum Tiananmen-Massaker erkennen, dass mein Geburtsland Tibet und Herkunftsland China von der Kommunistischen Partei Chinas mit Propaganda und Gewalt regiert wird.

Der chinesische Protest gegen die KP-Diktatur und das Tiananmen-Massaker wurden von der westdeutschen Öffentlichkeit unterstützt.

Mein erster Redebeitrag auf einer Solidaritätskundgebung an der Heinrich Heine Universität Düsseldorf fand Echo und ich wurde von den Zeitungen wie z.B. der Rheinischen Post interviewt. Durch meinen Einsatz für die Menschenrechte lernte ich Deutsche kennen, die mir dabei halfen, den Unterschied zwischen der freiheitlichen Demokratie und der Einparteien-Diktatur wahrzunehmen.

Nach meiner Promotion konnte ich nicht als Germanistin heimkehren. Als Exilchinesin fühle ich mich dazu berufen, mit Worten die universellen Grundwerte, die chinesische Kultur und die Natur gegenüber dem totalitären KP-Regime zu verteidigen.  In diesem Sinne ist meine letzte Buchveröffentlichung “Der weite Weg des Mädchens Hong” entstanden.

Ich darf zwar mein Herkunftsland nicht betreten, aber um so mehr weiß ich die Freiheit im Westen zu schätzen. Aus diesem Grund möchte ich auch alles tun, um die freiheitlichen Grundwerte zu verteidigen.

Am 29. März 2014 bin ich der Einladung eines deutschen Falun Gong Anhängers gefolgt, um den neuen kommunistischen Führer Xi Jinping (1953-) aus Peking dazu aufzufordern, mit der Verfolgung und Ermordung von Andersdenkenden aufzuhören…

Xi soll in dem Rechtsstaat Deutschland sehen, dass die von den Kommunisten verfolgten Freiheitskämpfer in der VR China von der deutschen Zivilgesellschaft unterstützt werden. Leider haben die deutschen Politiker und Behörden nicht zugelassen, dass Xi  die Gewährung von Rede- und Versammlungsfreiheit mit eigenen Augen bezeugen konnte. Während die Demonstranten abgeschirmt wurden, durften die noch von der KP Chinas gelenkten Studenten und Festlandschinesen mit Einheitsfähnchen schwenken. Die Festlandschinesen meiner Kindergeneration haben kaum Chancen, sich von der systematischen KP-Indoktrination seit Kindesbeinen zu befreien. Selbst in Deutschland bekamen sie nur zu sehen, dass der deutsche Staatsapparat die Kommunisten aus Peking dabei unterstützt,  ihre Macht vor uns zu demonstrieren.

Xi mag mit seinen Auslandsveröffentlichungen  vermeintliche “intime Kenner Chinas” weiter betäuben, aber ich kann ihm kein Vertrauen schenken. Denn im Jahr 2009 nahm ich schon seine nationalistische Rede vor Rotchinesen in Mexiko wahr, die ich auch ins  Deutsche übersetzte: “Es gibt Ausländer, die satt gegessen sind, aber nichts zu tun  haben; sie zeigen ihre Finger auf unsere Angelegenheiten. China  exportiert erstens keine Revolution, zweitens keinen Hunger und Armut, drittens macht es Euch keine Probleme, was gibt es noch zu sagen.” Seine zweite Ehefrau Peng Liyuan (1962-) gehört seit 1980 zu der Propagandatruppe in der roten Armee, und ist auch ein Mitglied der KP Chinas. So sang sie im Auftrag ihrer Partei überall, sogar auf dem Tiananmen-Platz, um die Soldaten zu betäuben, die das Massaker 1989  angerichtet hatten.

Wie schade! Putins Genossen aus Peking durften über den Rechtsstaat triumphieren. Wegen der Sperre des öffentlichen Verkehrs  konnten wir sogar nach unserer Protestveranstaltung auf dem Rathausplatz nicht mit der Straßenbahn fahren und mussten stundenlang warten.

Um dem Hitlergrußverweigerer Gustav Wegert nachzueifern, lieh ich den Stinkefinger von dem Künstler Ai Weiwei nach Düsseldorf und zeigte ihn den Staatsterroristen aus Peking, als die von 15 “weißen Mäusen” eskortierte Wagenkolonne endlich donnernd vorbeiraste.

Dank des WZ-Berichtes “Xi Jinping auf Blitzbesuch an der Kö” erfuhr ich, dass Xi den Namen des Dichters Heinrich Heine missbrauchte, um sich gut darzustellen. Dabei ist Heinrich Heine mein geistiger Wegbegleiter. Gott sei Dank bin ich  kein “Enfant Perdu”, auch wenn ich den  Freiheitskrieg weiter führe, wie Heine im Exil.

 

Köln, 31. März 2014

Xu Pei: Vorsicht! Die KP-Propaganda aus Peking im deutschen Sprachraum

10 Mär

Dieser Beitrag gehört zur Bürgerinitiative, mit der ich als Exilchinesin die universellen Grundwerte verteidigen und  der systematischen Desinformation der KP Chinas entgegenwirken möchte.  Für den Inhalt stehe ich Rede und Antwort.

2004 habe ich die deutsche Staatsbürgerschaft dankend erhalten, nachdem ich zweimal vergeblich versuchte, als Dozentin in China zu arbeiten. Nachdem ich feststellte, dass die Propaganda der KP Chinas auch in den deutschen Medien verbreitet wird, habe ich 2008 meinen ersten Vortrag “Wie kommt die rote Infiltration in den deutschen Medien zustande?”  darüber gehalten.

http://konfuziusinstituteundliuxiaobo.wordpress.com/2013/11/17/xu-pei-bestandsaufnahme-der-deutschen-berichte-in-bezug-auf-die-vr-china-von-2008/

Bei allen möglichen Medien habe ich mich beschwert und die Gegendarstellung angeboten. Leider war der Zeitaufwand viel größer als der Erfolg. Gleichzeitig wird meine Homepage, mit der ich im deutschen Sprachraum den gewaltlosen Widerstand gegen ein Terror-Regime vertreten möchte, immer wieder lahmgelegt. Darum begann ich 2012, jährlich fünf Rundmails an deutschsprachige Bürger zu schicken, um aktiv die Zivilgesellschaft zu sensibilisieren und auf die Unterwanderung Deutschlands durch die KP Chinas hinzuweisen. Der neueste Beleg dafür: http://www.epochtimes.de/Chinas-Botschaft-wollte-SHEN-YUN-in-Berlin-verhindern-a1131745.html

2014 wird ein unruhiges Jahr sein. Vor hundert Jahren brach der Erste Weltkrieg aus, der Lenin ermöglichte, mit Gewalt die erste KP-Diktatur auf der Welt zu installieren. Darauf lässt sich zurückführen, dass die Ukrainer beim Protest gegen die korrupte Pro-Putin-Bande auch Lenin-Statuen stürzten. In den hundert Jahren haben die KP-Diktaturen ein beispielloses Unheil in der Welt verursacht, während sie den Menschen schöne Lügen auftischen, wo auch immer die Kommunisten regieren.

Die Lügen von Putin über seinen militärischen Einsatz in der Ukraine werden im Westen entlarvt, aber die Lügen der Machthaber in Peking werden immer noch unkritisch übernommen.

Die jüngste KP-Lüge betrifft die Uiguren, deren Widerstand gegen die KP-Unterdrückung ich seit 2009 öffentlich verteidige. Meine Erkenntnisse lassen sich durch die deutschen Verfassungsschutzberichte bestätigen. In Deutschland agieren mindestens vier Geheimdienste der KP Chinas. Sie betreiben nicht nur Spionage in Politik, Militär und Wirtschaft,  sondern auch verfolgen mit allen Mitteln fünf Gruppen in Deutschland, zu denen die Exil-Uiguren gehören. Mehr dazu ab Seite 391 von  http://www.verfassungsschutz.de/embed/vsbericht-2012.pdf

Die deutschen Berichte über das  Blutbad im Bahnhof von Kunming – insbesondere der Welt-Bericht mit der Überschrift ” ‘Chinas 11. September’  und der Kampf gegen Terror”- liefern den neuesten Beweis für die Übernahme der KP-Propaganda durch westliche Medien. Solch eine Überschrift vertuscht den Wesensunterschied zwischen den USA und der VR China, nämlich zwischen einem Rechtsstaat und einem Terrorregime.

Kun Ming liegt in der Grenzprovinz Yunnan, über die viele Menschen ins Ausland fliehen. Dort werden viele Flüchtlinge festgenommen und misshandelt, darunter auch Uiguren. Angesichts ihrer Lage konnte ich es mir vorstellen, dass die uigurischen Flüchtlinge aus Verzweiflung Gewalttäter werden könnten, zumal das KP-Regime gerade die uigurische Stimme der Gewaltlosigkeit  Ilham Tohti als “Separatist” verhaftet hat.

Der uigurische Uniprofessor Tohti in Peking sorgt für die Völkerverständigung und gehört zu den Followers meines Twitters. Er hat sich nie für eine Unabhängigkeit Xinjiangs ausgesprochen, aber er hat auch erkannt, dass die Wurzel aller Übel an fehlender Demokratie und Freiheit in der VR China liegt. Wenn das KP-Regime selbst Tohti verhaftet, dann treibt es die Uiguren erst recht zur Gewalt.

Nach intensiven Recherchen stimme ich jedoch der These zu, dass das Blutbad in Kunming wieder eine Inszenierung der Machthaber ist, um Hass auf Uiguren zu schüren und im Namen des Anti-Terror-Gesetzes den immer größeren Widerstand aus allen Gruppen zu unterdrücken.  In 2013 haben mindestens 13 gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen den Uiguren und den KP-Kräften in Xinjiang stattgefunden.

Die KP Chinas ist bekannt dafür, Gewalttaten zu inszenieren, um friedliche Freiheitskämpfer aller Gruppierungen zu verfolgen.  Über eine inszenierte Selbstverbrennung auf dem Tiananmen-Platz haben die KP- Medien lang und breit berichtet, um Falun Gong zu verleumden, aber diejenigen, die über die ununterbrochenen Selbstverbrennungen in der Realität- insbesondere von Tibetern- berichten, werden vom KP-Regime verfolgt.  Mehr dazu:

http://www.falungong.de/artikel/videos_propaganda/1384880625.en.html

Köln, zum 55sten Jahrestag des tibetischen Aufstandes gegen das KP-Regime

XU Pei über den China-Korrespondenten Johnny Erling (1952-)

5 Mär

Nachdem das China-Programm der Deutschen Welle wegen seiner KP-Propaganda auch in Deutschland kritisiert wurde, initiierte Thomas Heberer einen offenen Brief, um die Tatsache zu verdrehen und chinesische Kritiker zu diskreditieren. Unter seinen 105 Unterstützern habe ich zum ersten Mal den Namen Johnny Erling registriert. Seitdem lerne ich seine China-Berichte kennen.

Bevor Erling zum 13. Jahrestag der Verfolgung der Meditationsbewegung Falun Gong unbegründeten Zweifel an dem systematischen Organraub der KP Chinas verbreitete, konnte ich ihn tolerieren. Denn auch als ausländischer Journalist hat man in Peking unter der KP-Diktatur zu leiden. http://www.welt.de/politik/ausland/article108832657/Brief-der-China-Korrespondenten-an-Angela-Merkel.html  In seinem Bericht ist immerhin zu lesen, “Mit Ausnahme ihres wirtschaftlichen Laisser-faire-Kurses hat Chinas Staatspartei allem Wandel in der Gesellschaft zum Trotz ihre leninistischen Strukturen behalten”. Sein Bericht “Deutschlands gefährliche Freundschaft mit China” zeigt auch, dass Erling von der roten Gefahr weiß,  auf die ich seit 2002 wie eine Gebetsmühle  hinweise.

Während Kubin und Heberer   in der VR China und ihren  Medien als “Experten” aus Deutschland gelten, wird Johnny Erling in den Medien der KP Chinas als “deutscher Journalist”  dargestellt. Erling gehört zu den Deutschen, die während der  kommunistischen Zerstörung der chinesischen Kultur in Peking das Rotchinesisch lernten und dann für die Propaganda der KP Chinas arbeiteten, wie Heberer. Seit 1986 arbeitet Erling als China-Korrespondent für deutschsprachige Zeitungen.

Das China-Programm der Deutschen Welle hat seinen Bericht “Weil Peking einfach grossartig wird” vom 21. Juli 2008 am gleichen Tag ins Chinesische übersetzt. Dieser Bericht wurde in den rotchinesischen Medien unter der Überschrift “Deutscher Journalist ist erstaunt über die Großartigkeit der Olympischen Spiele in Peking” verbreitet.http://world.people.com.cn/GB/57506/7597384.html

Erling wird nicht nur vom Propagandasender der KP Chinas “china radio intenational” dargestellt, sondern wurde im Februar 2011 sogar in einem rotchinesischen Medium als Ratgeber für Jugendliche in Peking hingestellt. German jounalist give advice to today’s youth in Beijinghttp://www.beijingtoday.com.cn/specials/german-jounalist-give-advice-to-todays-youth-in-beijing

Dem amtierenden KP-Botschafter Shi Mingde in Berlin dient Erling hingegen als Medienpartner.  Seine Berichte tragen die Überschriften “Peking entsendet einen Deutsch-Profi nach Österreich” und “China schickt seinen besten Mann nach Deutschland”. Dabei stellt Shi ein typisches Beispiel dafür dar, dass Zhou Enlai talentierte Chinesen von Kindheit an zu Werkzeugen der KP  trainieren ließ.  Der erste Premier der VR China wurde 1921 als Student in Berlin Kommunist und importierte später den sowjetischen KGB nach China. Ohne Zhou hätte der Despot Mao Zedong weder den Krieg gegen die chinesische Regierung, noch den bis zu seinem Tod geführten Machtkampf innerhalb der KP  gewonnen. Zhou trug maßgeblich dazu bei, dass mindestens 80 Millionen Chinesen durch den kommunistischen  “Klassenkampf” zu Tode kamen und Diplomaten aus der VR China grundsätzlich als Berufslügner gelten.

Gott sei Dank leben die deutschsprachigen Leser in Freiheit und lassen sich nicht leicht betrügen. Kritische Leser wissen, wie man mit Propaganda-Berichten  umgeht. Zu dem ersten genannten Bericht von Erling in “Der Standard” fragte der erste Kommentator nach “Falun Gong” und ob der “Deutsch-Profi” auch in den Wiener Stadtpark kommt? Denn dort gibt es Österreicher, die Falun Gong üben, während Chinesen wegen des Praktizierens von Falun Gong durch Folter oder Organraub umgebracht werden könnten. Der zweite Kommentator schrieb unter der Überschrift “so ein sympathischer Kerl”: “seit einiger Zeit habe ich eine LobbyingPhobie. Zur Beruhigung sage ich mir 108x vor: Der Standard hat für diesen Artikel kein Geld bekommen”.http://derstandard.at/1280984582056/Peking-entsendet-einen-Deutsch-Profi-nach-Oesterreich

Beiträge über Tibet von XU Pei

2 Feb

 

 

 

1. Offener Brief an den Dalai Lama

http://dr.xu-pei.de/index.php?id=24

 

2.Vortrag  zum Internationalen Menschenrechtstag 2008 auf Einladung der Tibet Initiative Hamburg

 

http://www.igfm-muenchen.de/china/Aktuelles/XuPei_Propaganda.html

 

3. Schriftliche Rede zum 50sten Jahrestag des tibetischen Aufstandes auf Einladung der Tibeter Gemeinschaft Schweiz & Liechtenstein

 

http://community.zeit.de/user/xu-pei/beitrag/2009/03/10/das-gespenst-des-kommunismus-ist-am-ende

 

4. Rebiya Kadeer versus Dalai Lama

 

http://community.zeit.de/user/xu-pei/beitrag/2009/07/23/rebiya-kadeer-versus-dalai-lama

 

5. Einblick in das Tibetproblem

 

http://community.zeit.de/user/xu-pei/beitrag/2011/02/05/einblick-das-tibetproblem

 

6. Vortrag über den Konflikt in Tibet und seine Ursache auf Einladung der Tibet Initiative Karlsruhe

 

 

http://konfuziusinstituteundliuxiaobo.wordpress.com/2013/09/27/xu-pei-der-konflikt-in-tibet-und-seine-ursache/

 

 

7. Lesung über mein Leben und Werk in Bezug auf Tibet auf Einladung der Tibet Initiative Tübingen

 

http://konfuziusinstituteundliuxiaobo.wordpress.com/2013/11/09/xu-pei-lesung-in-tubingen-am-7-november-2013/

XU Pei: Was bedeutet die EU-Resolution gegen den Organraub in der VR China?

30 Jan

 

 

Im englischen Spiegel-Interview vom Mitte-Januar sagte der Künstler Ai Weiwei, dass die Beziehung zwischen dem Regime Chinas und ihm wie ein kalter Krieg ist. Wieder fühle ich mich von ihm bestätigt, zumal ich die EU-Resulution gegen den systematischen Organraub für eine politische Kriegserklärung an das KP-Regime halte. Einen kalten Krieg zwischen dem KP-Regime und den chinesischen KP-Gegnern nahm ich schon nach dem Tiananmen-Massaker 1989 wahr.

 

In meinem ersten Vortrag 2014 http://goo.gl/YjUNH9 habe ich auch meinen Widerstand gegen den Organraub in der VR China seit 2006 bilanziert. Während ich die EU-Resulution für einen moralischen Sieg über das KP-Regime halte, habe ich die deutschen Medien wie z.B. die Deutsche Welle kritisiert, die dieses Ereignis ignoriert haben.  Gott sei Dank hat die deutsche Webseite der exilchinesischen Mediengruppe Epoch Times darüber berichtet: http://www.epochtimes.de/EU-Resolution-Organraub-in-China-muss-sofort-enden-a1115465.html

 

Dennoch kommen mir einige Ex-DW-Journalisten verdächtig vor, die sich seit Jahren bei den KP-Medien über die Demokratie und Pressefreiheit in Deutschland beklagen. Meiner Erfahrung nach gibt es im Westen Pressefreiheit und Journalisten mit Ethos, die auch gute Berichte über China veröffentlichen. Wegen des DW-Skandals 2008 begann ich, mich um den Ruf der deutschen Medien zu kümmern, von denen ich profitiert hatte. Nachdem meine Beschwerden zu keiner Berichtigung  führten, schicke ich auch Rundmails auf Deutsch, um der systematischen Desinformation aus Peking entgegenzuwirken.

 

Alle Leser sind eingeladen, den Wahrheitsgehalt meiner Beiträge zu prüfen. Im Gegensatz zu manchen korrumpierten Deutschen, bin ich immer bereit,  Fehler zu korrigieren.

 

 

Der kalte Krieg in Deutschland und auf Deutsch

 

 

1989, nachdem das KP-Regime in China die Massendemonstration mit Panzern unterdrückt hatte, wurden die KP-Diktaturen eine nach der anderen in Europa überwunden. 2014 können die Deutschen den Fall der Berliner Mauer zum 25sten Mal feiern, während sich die Chinesen noch gegen ein KP-Regime wehren müssen,  das mit westlicher Unterstützung ein Wirtschaftsmonstrum geworden ist.

 

Die Berliner Mauer ist zwar gefallen, aber der kalte Krieg wird heftiger denn je geführt, auch wenn viele Deutsche ihn nicht wahrnehmen. Durch die Wirtschaftsmacht übt die KP Chinas immer größeren Einfluss auf der internationalen Ebene aus. Trotz des systematischen Organraubs durfte die VR China 2008 die Olympischen Spiele in Peking ausrichten, 2009 als Gastland auf der Frankfurter Buchmesse auftreten, auf der die Rumäniendeutsche Herta Müller als Literaturnobelpreisträgerin extra zum Stand der Epoch Times und der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte erschien, um die Exilchinesen zu treffen, was wir ahnungslos für Unterstützung hielten.

 

Nach der Beschimpfung von Herta Müller auf die Exilchinesen wegen des rotchinesischen Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo habe ich eine Reihe von Kollegen angesprochen, die mir den Grund erklären könnten. Am meisten hat mich der Autor von “Symphonie der Freiheit. Widerstand gegen die Ceausescu-Diktatur” Carl Gibson beeindruckt, nicht nur weil er in einem Interview zu seinem Buchtitel erklärte:”Als Stalin West-Berlin die Lebensader abschneiden wollte, um den Westberlinern ihren Sinn für Freiheit mit dem Hunger auszutreiben, eilten die für die Lebenserhaltung der einstigen Reichshauptstadt zuständigen Alliierten heran und schafften in unzähligen Flügen so viele Lebensmittel und Energiestoffe herbei, um die Menschen am Leben und die Stadt in politischer Freiheit zu halten. Den fast ein Jahr lang andauernden Motorenlärm über ihren Köpfen nannten die Berliner symbolträchtig ‘Symphonie der Freiheit’– eben weil sie die Wesenheit der großen Geste seitens der einstigen Kriegsgegner intuitiv erfassten”.

 

 

Der kalte Krieg zwischen Carl Gibson und dem deutschen Establishment

 

 

Dieser Gegner der Ceausescu-Diktatur ist nämlich der Lautstärkste unter den Kollegen, die Herta Müller Verfälschung und Plagiat vorwerfen, während die einstige Ceausescu-Vorzeigerautorin Liu Xiaobo unterstützt, der an der sprachlichen Verfälschung der Begriffe und Geschichte im Sinne der KP Chinas aktiv teilnimmt.

 

Laut der Tauber-Zeitung über Gibsons neues Buch “Die Zeit der Chamäleons-  Kritisches zum Leben und Werk Herta Müllers aus ethischer Sicht” mit Tuschezeichnungen von Michael Blümel hinterfragt der Antikommunist Müllers Dissidenz. “Darüber hinaus analysiert Gibson anhand vieler Aussagen, Interviews und Texten die Standpunkte Müllers. ‘Ihre angeblichen Begegnungen und Folterungen durch die Securitate erscheinen geradezu absurd-grotesk’, so Gibson. Bis heute hätten weder Journalisten, Schriftsteller und Intellektuelle Äußerungen Müllers hinterfragt. Gibson und Blümel sind nach Bukarest gereist, um in der dortigen ‘Gauckbehörde’ Müllers Akte einzusehen. Es gebe deutliche Hinweise, dass Müller nicht als staatsfeindlich oder gar Dissidentin eingestuft worden sei”.

 

Herta Müller steht exemplarisch für die skandalösen Preisträger kommunistischer Prägung im Westen. Daran ist der Werteverfall in der freien Welt durch den Handel mit der VR China am leichtesten zu erkennen. Denn vor dem Mauerfall war es unmöglich, dass ein IM-Autor den Friedensnobelpreis und der Vorsitzende des DDR-Schriftstellerverbandes den Literaturnobelpreis bekommen hätten.

 

Die Zerstörung und Perversion der chinesischen Kultur durch das KP-Regime habe ich mit dem Roman “Der weite Weg des Mädchens Hong” wahrheitstreu vorgeführt. Mein Wunsch ist,  das Bewusstsein für die universellen Grundwerte zu verschaffen, wie die Shen-Yun-Künstler, deren Neujahrsgala ich seit 2007 unterstütze. http://de.shenyunperformingarts.org/videos

 

Nach dem chinesischen Kalender  beginnt das neue Jahr – ein Pferdejahr – am 31. Januar. Das Non-Profit-Ensemble aus New York erreicht erst im März Europa. http://de.shenyunperformingarts.org/tickets

Während das KP-Regime die Welt zu korrumpieren versucht, zeigen uns die Shen-Yun-Künstler mit Rückgrat die Zukunft.

 

Köln, zum Pferdejahr 2014

Xu Pei: Der Konflikt in Tibet und seine Ursache

27 Sep

 

Dankbar bin ich, dass ich in Tibet geboren, in der sogenannnten Volksrepublik China aufgewachsen und aus Neugier schon vor dem Tiananmen-Massaker 1989 nach Europa zum Studium gekommen bin.

 

Dank der Freiheit in Deutschland ist es mir vergönnt, mich mit den Geistesgrößen in beiden Kulturen zu befassen; von ihnen zu lernen. Ohne die Freiheit hätte ich keine wahrhaftigen Erkenntnisse gewinnen und veröffentlichen können. Ohne meine Erfahrungen in Rotchina hätte ich die von dort ausgehenden Desinformationen in Bezug auf China und Tibet nicht durchschauen können. Zu der Verwirrung tragen leider auch westliche Prominente bei.

 

Dank Internet kann ich meine Erfahrungen und Erkenntnisse im chinesischen Widerstand gegen das KP-Regime von Köln aus allen Interessenten kostenlos anbieten.

Freiheit und Menschenrechte möchte ich nicht nur genießen, sondern mich auch dafür einsetzen, Barrieren wie z.B. Nationalismus oder Rassismus abzubauen.

 

Als Autorin halte ich die Wahrhaftigkeit für mein höchstes Gebot und möchte wie eine Nadel alle Lügenblasen in meinem Blickfeld zum Zerplatzen bringen.

 

Auf Einladung der Tibet Initiative Karlsruhe habe ich am 25. September im Internationalen Begegnungszentrum Karlsruhe mein Wissen über Tibet in Bezug auf Chinesen und Deutschen zum Austausch vorgetragen.

 

 

1 Tibet aus chinesischer Sicht

 

Die blutige Niederschlagung des tibetischen Aufstandes 2008 brachte mich dazu, der KP-Propaganda über Tibet und gegen den Dalai Lama entgegenzuwirken. Damals habe ich einen offenen Brief an den Dalai Lama initiiert, in der Hoffnung, dass er aus den Olympischen Spielen 1936 in Berlin lernen könnte und auf keinen Fall das KP-Regime dabei unterstützen würde, die Olympischen Spiele zu seiner Propagandaschau zu degradieren.

 

Die Olympischen Spiele in Peking haben nicht zur Verbesserung der Menschenrechtslage in Rotchina beigetragen, wie zu befürchten war. Neben dem systematischen Organraub an den Falun Gong-Praktizierenden finden seit 2003 Selbstverbrennungen für die Menschenrechte in China, seit 2009 in Tibet und im Exil statt. Zum fünften Jahrestag der Olympischen Spiele in Peking hätte ich gerne diejenigen Prominenten in der freiheitlichen Welt zur Rede gestellt, die das KP-Regime bei seiner Propagandaschau unterstützt haben. Dazu gehört leider auch der Dalai Lama.

 

Am 14. September veröffentlichte die BBC einen Bericht auf Chinesisch unter der Überschrift “Der Dalai Lama: Chinas Tibetpolitik wurde  ‘realistischer’”. Dabei hatte sich am 6. August ein weiterer Tibeter, mindestens der 125ste, wie eine Freiheitsfackel  angezündet.

 

Im Gegensatz zum Dalai Lama setze ich keine Hoffnung auf das KP-Regime, sondern setze mich gegen die KP-Diktatur in ihrem ganzen Machtbereich ein, wie mindestens 150 Millionen Chinesen weltweit. Tibet ist nur ein Teil davon.

 

Nach der Machtergreifung haben die Kommunisten das besetze Gebiet neuverteilt und umbenannt. Das historische tibetische Siedlungsgebiet wurde auseinandergenommen. Das deutsche Wort Tibet umfasst ein viel größeres Gebiet als das entsprechende Wort auf Rotchinesisch. Mein Geburtsort Dardo gehört z. B. zum tibetischen Siedlungsgebiet, wurde aber von dem KP-Regime in die Provinz Sichuan eingegliedert.

 

Seit 1949 sind 2 Millionen Menschen aus allen Teilen des von den Kommunisten besetzten Gebietes der chinesischen Regierung auf die Insel Taiwan gefolgt, darunter auch viele Tibeter. Sie leben dort mit Menschen anderer Ethnien vom Festland und Inseleinwohnern zusammen. 2009 haben noch 110 neue tibetische Flüchtlinge für das Bleiberecht in der Republik China auf der Insel Taiwan demonstriert.  Es gibt Tibeter und Chinesen in Taiwan, die von dort für die Freiheit in Tibet kämpfen.  Mit anderen Worten, ohne die kommunistische  Machtergreifung hätten die Tibeter auch auf dem Festland mit anderen ethnischen Gruppen wie den Han-Chinesen friedlich leben können, zumal es viele Chinesen gibt, die den gleichen Glauben praktizieren wie die Tibeter.

 

Der tibetische König Songtsen Gampo (617 – 649) bat nach militärischen Konfrontationen den Kaiser Taizhong (599 – 649)  der Tang-Dynastie in China um eine Frau. Eine Tochter der kaiserlichen Familie wurde ausgewählt und als Prinzessin Wencheng (625 – 680) bekannt. Sie wurde mit einem großen Hofstaat nach Tibet verheiratet. Die fromme Buddhistin brachte auch eine Statue Buddha Shakyamunis mit, die bis heute in Tibet als Jowo Shakyamuni verehrt wird. Prinzessin Wencheng trug dazu bei, dass sich unter der Herrschaft von Songtsen Gampo der Buddhismus in Tibet verbreitete. Siebzig Jahre später wurde eine weitere kaiserliche Tochter auf Bitte der tibetischen Seite nach dorthin verheiratet, und ging als Prinzessin Jincheng (698 – 740) in die Geschichte ein.

 

Die beiden kaiserlichen Töchter und ihr Hofstaat sind nur zwei Beispiele für Menschen aus China, die aus verschiedenen Gründen nach Tibet eingewandert sind. Die Tibeter, insbesondere tibetische Mönche, wanderten und wandern auch heute nach China ein. Ein Beleg dafür ist der lamaistische Yonghe-Tempel in Peking, der schon vor 1735 von den Mönchen tibetischer Schule bewohnt wurde.

 

Deshalb weise ich bei jeder Gelegenheit darauf hin, dass der gegenwärtige Konflikt in Tibet erst entstand, als 1949 die demokratisch gewählte Regierung in der Republik China von der Komintern unter der Direktive von Stalin auf die Insel Taiwan vertrieben wurde. Das Thema “Der Konflikt in Tibet und seine Ursache”, das mir vorgeschlagen wurde, veranlasste mich dazu,  den Wesensgrund dafür auf Deutsch auszuformulieren.

 

 

2 Rotchinesisch und die Kommunistisierung

 

Die Kommunisten haben nach ihrer Machtergreifung die chinesische Sprache und Kultur systematisch zerstört. Nur etwa zweitausend chinesische Schriftzeichen wurden als Grundwortschatz für den kommunistischen Neusprech à la George Orwell übernommen. Die bildhaften und sinnvollen Schriftzeichen wurden zuerst sinnentleert und formentstellt, und dann ideologisiert. In der VR China wird nur dieses Rotchinesisch gelehrt und benutzt.

 

Gott sei Dank wird das traditionelle Chinesisch aber noch außerhalb des KP-Machtbereichs überliefert und gelehrt.  So kann ich in Deutschland die beiden Sprachsysteme vergleichen und darin die gegensätzlichen Geisteshaltungen erkennen. Dank der Freiheit im Westen fühle ich mich berufen, den chinesischen Geist auf Deutsch zu präsentieren und mich gegen das vom “Gespenst des Kommunismus” verfälschte Chinesisch zu wehren. Festlandschinesen kennen heutzutage leider meistens nur das Rotchinesisch, während die so genannten Kurzzeichen der rotchinesischen Schrift den Chinesen aus der Republik China und Hongkong Schwierigkeit bereiten. Darum werden die Tibeter nicht sinisiert, sondern kommunistisiert, wie alle anderen Ethnien unter einer KP-Diktatur.  Die Kommunistisierung hat auch in der DDR stattgefunden und macht sich auch in dem vereinigten Deutschland bemerkbar.

 

Beispielsweise wurde Marx 2003 bei der ZDF-Sendung “Unsere Besten – Wer ist der größte Deutsche?” zum drittgrößten Deutschen gewählt. In allen neuen Bundesländern wurde Marx sogar zur Nummer eins gewählt. Das Sendungsteam hatte sich auf  “die Suche nach dem wichtigsten Deutschen, dem größten Vorbild, der bedeutendsten Persönlichkeit” begeben.  Marx wurde als Philosoph betrachtet. In diesem Sinne wurde auch 2010 ein Film über Marx im ZDF gezeigt. Dazu wurde der Marx Forscher Konrad Löw von einer Exilchinesin interviewt und ich habe das Interview “Karl Marx, der ‘Vernichter’” ins Chinesische übersetzt.  http://www.epochtimes.de/karl-marx-der-vernichter–675304.html

 

Konrad Löw war Professor für politische Wissenschaft an der Universität Bayreuth. “Das Rotbuch der kommunistischen Ideologie” und “Der Mythos Marx und seine Macher. Wie aus Geschichten Geschichte wird” sind zwei seiner Forschungsergebnisse. Er gehört auch zu denjenigen, die alles, was Marx selbst in seinen jungen Jahren verfasste und was damals über ihn verfasst wurde, wie zum Beispiel, die Briefe seines Vaters, gelesen haben. Dabei kommt der Experte zu der Feststellung, dass Marx jemand ist, “der vor Selbstbewusstsein strotzt, und gleichzeitig – das geht Hand in Hand – alle anderen, die Menschen, aber auch ihre Tradition, gering erachtet, wenn nicht sogar verachtet”.

 

Leider ist der historische Marx bis heute von der Propaganda der Kommunisten für ihren geistigen Patron überdeckt.

Die Gehirnwäsche, der das SED-Regime jeden DDR-Bewohner unterzogen hatte, wirkt nach dem Mauerfall weiter nach. Denn in einer demokratischen Gesellschaft wie der Bundesrepublik Deutschland wird jedem der freie Zugang zur Information ermöglicht. Es gibt weder systematische Information, noch systematische Desinformation, wie sie in jedem totalitären Regime stattfindet, auch in der VR China.  Die Befreiung von der roten Indoktrination hängt von jedem Individuum ab.

 

 

3 Das KP-Regime und die chinesische Regierung

 

Die Kommunistische Partei Chinas hat nicht nur den Konflikt in Tibet, sondern auch Konflikte mit allen anderen ethnischen oder nationalen, religiösen, politischen und sozialen Gruppen in ihrem Herrschaftsgebiet verursacht.

Dank westlicher Tibetfreunde, unter anderem der Tibet Initiative Deutschland ist der Konflikt in Tibet auf der internationalen Ebene vielleicht am bekanntesten. Aber der KP-Konflikt mit der Republik China auf der Insel Taiwan, mit den Uiguren wie Nijat Abdureyimu, mit den romtreuen Christen, mit Demokraten wie Wei Jingsheng und mit Buddhisten der Falun Gong-Schule müssen auch bekannt gemacht werden. Die KP Chinas bezeichnet in ihrem Neusprech die fünf wichtigen Konflikte als “Fünf Gifte” und verfolgt die betroffenen Menschen mit perfiden Mitteln. Unter der Überschrift  “Fünf Gifte” ist auch ein Spiegel-Bericht über die Spionagetätigkeit der KP Chinas in Deutschland erschienen. 2011 wurde ein promovierter Mediziner aus China in Celle wegen seiner Spionagetätigkeit für das KP-Regime verurteilt.

 

Die Staatsanwaltschaft in Celle hatte in ihrer Anklageschrift bei der Eröffnung des Verfahrens gegen den Spitzel den deutschen Verfassungsschutz zitiert: “Die chinesische Regierung diffamiert die als größte Gefahren für die eigene Macht bewerteten Personengruppen als so genannte ‘Fünf Gifte’. Sie bekämpft diese nicht nur in der Heimat, sondern späht auch die in Deutschland lebenden Anhänger aus. Betroffen sind vor allem die von China des Separatismus verdächtigten Uiguren und Tibeter sowie die Angehörigen der Meditationsbewegung Falun Gong. Darüber hinaus betrachtet die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) auch Mitglieder der Demokratiebewegung und Befürworter einer Eigenstaatlichkeit Taiwans als Staatsfeinde.” Die sogenannten Fünf Gifte hat das KP-Regime auch tabuisiert. Die fünf Tabus werden von vielen westlichen Chinaexperten und -korrespondenten übernommen. Entweder vermeiden sie diese fünf Themen, oder sie verbreiten die KP-Verleumdungen gegen die betroffenen Gruppen. Paradebeipiel hierfür ist das größte und aktuellste Tabu Falun Gong. Bis heute übernehmen manche deutsche Medien die KP-Propaganda gegen die Falun Gong Bewegung. Erst im Rahmen meines letzten Heimkehrversuchs 2002 durfte ich Chinesen, die wegen Falun Gong verfolgt werden,  kennenlernen und seitdem verteidige ich sie gegen Verleumdungen aller Art.

 

Das KP-Regime in Rotchina hat 1971 die chinesische Regierung aus der UNO verdrängt, obwohl die Republik China massgeblich zur Gründung der UNO und zur Menschenrechtscharta beigetragen hatte. Dabei hat das KP-Regime mindestens 80 Millionen Todesopfer gefordert, nachdem die Kommunisten mit Gewalt, Lügen, Spionen und Unterstützung der Sowjetunion die chinesische Regierung nach Taiwan vertrieben hatten. Das Tiananmen-Massaker 1989 hat  in der Weltöffentlichkeit stattgefunden, dennoch gibt das Regime dieses Verbrechen bis heute nicht zu und verfolgt sogar die Angehörigen der Opfer. Mit anderen Worten, die rechtmäßige chinesische Regierung befindet sich nicht auf dem Festland China, sondern auf der Insel Taiwan.

 

 

4 Kommunisten und ihre Gegner

 

1848 veröffentlichten Karl Marx und Friedrich Engels das “Manifest der Kommunistischen Partei” in London. Sie rufen zum Klassenkampf auf, um einen “gewaltsamen Umsturz aller bisherigen Gesellschaftsordnung” zu erreichen. Nach der chinesischen traditionellen Ethik ist es Anstiftung zum Raub und Mord. Nach dem christlichen Weltbild ist Marx ein Satanist. Der Autor des  Buches “War Karl Marx ein Satanist ?” Richard Wurmbrand (1909-2001) war ein christlicher Gegner der KP-Dikatatur in Rumänien.

 

Der erste Weltkrieg und der deutsche Kaiser Wilhelm II verhalfen Lenin 1917 dazu, die erste KP-Diktatur mit Gewalt zu gründen. Der zweite Weltkrieg und Lenins Nachfolger Stalin zwangen ein Drittel der Weltbevölkerung unter die KP-Diktatur. (Kaum kam ich in die Schule, wurde mir eingetrichtert, dass wir noch zwei Drittel der Weltbevölkerung zu befreien hätten.)

 

Die Gründung der Kommunistischen Partei Chinas wurde 1921 von Moskau finanziert und geleitet. Ihre Mitglieder sind von Anfang an international. Dazu gehören auch deutsche Kommunisten wie z. B. Hans Shippe (1897-1941). Er kämpfte  seit 1925 mit Stift und Gewehr für den Machtkampf der Kommunisten in China und ließ sogar sein Leben dabei.

 

1989 hat das KP-Regime mit dem Tiananmen-Massaker seine Macht in China erhalten können, während die KP-Diktaturen in der  Sowjetunion und ihren Kolonialstaaten in Osteuropa eine nach der anderen zusammenbrachen.

 

Zum  80. Jahrestag der Machtergreifung Lenins in Russland erschien “Das Schwarzbuch des Kommunismus -Verbrechen, Terror, Unterdrückung”. Das war die  erste weltweite Gesamtbilanz von 80 Jahren Kommunismus, der bis zum Jahr 1997 eine Gesamtopferzahl von 100 Millionen Menschen  gefordert hatte.

 

2004 erschien die erste chinesische Abrechnung mit dem KP-Regime “Neun Kommentare über die Kommunistische Partei”. http://www.epochtimes.de/neun-kommentare-ueber-die-kommunistische-partei.html

Während das KP-Regime immer noch die Bevölkerung in seinem Machtbereich ermordet und verfolgt, haben sich  146,424,362 (Stand vom 17. September, sechs Tage später, am 23. erreichte die Zahl 146,802,057) Chinesen von der KP losgesagt, indem sie sich namentlich oder anonym im Internet registrieren liessen.

 

Ohne die chinesischen Kommunisten wäre die Republik China, der erste demokratische Staat in Asien, nicht unterwandert und auf dem Festland gestürzt worden.

Ohne die tibetischen Kommunisten wäre Tibet nicht unter die KP-Diktatur geraten. Die tibetischen Kommunisten, wie  z.B. Phun Tshogs Dbang Rgyal (1921-2008)  haben das totalitäre KP-Regime mitgetragen.

 

 

5 Die Unterwanderung durch die KP Chinas

 

Der ZDF-Bericht über Tibet:

 

 

Auch dem Zeit-Bericht vom Sommer 2013 unter der Überschrift “Gekauftes Glück”ist zu entnehmen, dass die KP-Diktatur in Tibet von ethnischen Tibetern mitgetragen wird, aus welchem Grund auch immer.

http://www.zeit.de/2013/30/tibet-wirtschaft-wachstum-china/komplettansicht

 

Der Konflikt in Tibet ist ein Konflikt zwischen den Kommunisten und Menschen anderer Gesinnungen.

“Wir haben euch eingeladen, weil ihr aus Deutschland kommt! Dem Land von Marx!” sagte ein tibetischer Kommunist zu der Verfasserin des genannten Berichtes und zwei weiteren zur PR-Reise eingeladenen Deutschen. Es war also die Verehrung der tibetischen Kommunisten für Marx, die den deutschen Journalisten den Zugang zu Tibet ermöglicht hat.

 

Die Chinesen, die in Tibet leben müssen, wie einst meine Eltern, möchten lieber in ihrer Heimat bleiben, wenn es nur möglich wäre. (Mehr dazu in meinem Roman “Der weite Weg des Mädchens Hong”.) Das KP-Regime aber hat den Menschen in seinem Machtbereich ihrer Selbstbestimmungsrechte geraubt.  Das Trugbild, welches das KP-Regime vorgaukelt, wird leider immer noch von manchen Westlern gerne übernommen und verbreitet.

 

Solange die KP an der Macht ist und als chinesische Regierung akzeptiert wird, insbesondere vom Dalai Lama, wird der  Konflikt in Tibet nicht gelöst. Auch der Schlüssel zum Konflikt mit Nordkorea liegt in Peking.

 

Das KP-Regime unterzieht nicht nur die Bewohner einer Gehirnwäsche, sondern betreibt systematisch Auslandspropaganda. Seit 2004 hat die KP Chinas weltweit Auslandspropaganda-Zentren eingerichtet, die sich Konfuzius-Institute nennen. Dort werden nicht die konfuzianischen Prinzipien, die mit demokratischen Grundwerten kompatibel sind, vermittelt, sondern das Rotchinesisch und die Ideologie der KP-Machthaber in Peking. Sie übernehmen beispielsweise die oben genannten Fünf Verbote, die nicht nur gegen die Menschenrechtscharta, sondern auch gegen das deutsche Grundgesetz verstoßen.

 

Der Konflikt in Tibet ist kein ethnischer, sondern ein ideologischer Konflikt. Es ist ein Konflikt zwischen Demokratie und Diktatur,  zwischen Gewaltlosigkeit und Gewalt, zwischen Gutem und Bösem…Um den Konflikt in Tibet zu lösen, muss man das KP-Regime auflösen. Als Deutscher kann man dazu beitragen, den kommunistischen Einfluss bewusst zu machen, um sich gegen die Desinformation der KP Chinas zu wehren. Deutschland hat zwei totalitäre Regimes überwunden. Die deutsche Regierung und die deutschen Medien sollen ein realistisches Bild von der VR China zeichnen. Das unterstützt die Freiheitsbewegung des Volkes in Tibet und in China.

 

 

Zusammenfassung

 

1 Zwischen Chinesen und Tibetern gibt es keinen unlösbaren Konflikt, aber der Konflikt zwischen der KP Chinas und allen anderen  Gruppen ist unlösbar.

 

2 Die Freiheitskämpfer in Tibet und China können wir unterstützen, indem wir das KP-Regime ablehnen und dazu beitragen, es aufzulösen.

 

3 Die Desinformation der Kommunisten ist weltweit, auch in Deutschland, und die deutsche Regierung sowie die deutschen Medien haben eine historisch bedingte besondere Verantwortung.

 

 

 

Köln, 27. September 2013

Xu Pei: Zum fünften Jahrestag der Olympischen Spiele 2008

8 Aug

 

Zum Jahrestag der Olympischen Spiele 2008 möchte ich gerne den Dalai Lama und Co. zur Rede stellen, die unsere Bemühung um einen Boykott  konterkariert haben, obwohl damals der systematische Organraub in der Volksrepublik China bereits bekannt war.

Meine Bestandsaufnahme im WDR-Interview vor den Olympischen Spielen

http://www.falungong.de/audio/audio_interviews/20070921_1945_wdr_berichtet_ueber_verfolgung.mp3.html

Nach der Propagandashow haben sich bereits 125 Tibeter aus Protest gegen die KP-Unterdrückung  in Brand gesetzt.

Seit 1999 sind mindestens 3715 Menschen  (Stand 8. August 2013) wegen ihres Glaubens an Falun Gong zu Tode gefoltert worden.

Das sind nur verifizierte Todesopfer von zwei Gruppen, die das KP-Regime  in der Volksrepublik China gefordert hat.

Seit meinem letzten Heimkehrversuch 2002 bin ich darum bemüht,  die Öffentlichkeit über die authentische Lage in Rotchina zu informieren, damit sie nicht von dem KP-Regime mit “Konfuzius-Institute”,  “Chinajahr” usw. in die Irre geführt wird.

In diesem Sinne ist mein Redebeitrag auf der Amnesty International Kundgebung “Gold für Menschenrechte”  aus dem Jahr 2008 in Schriftform immer noch aktuell:

 

 

Über die Minderheit in China

 

Angesichts der tibetischen und uigurischen Aufstände und der brutalen Unterdrückung des Regimes neigt man dazu,  eine größere Menschenrechtsverletzung des Regimes gegenüber der ethnischen Minderheit in China anzunehmen.

 

In China einschließlich Taiwan und Tibet gibt es etwa 100 ethnische Gruppen. Das kommunistische Regime spricht von 56 ethnischen Gruppen, unter denen die Han am meisten zählen.

 

Aber egal zu welcher ethnischen Gruppe man zählt, wird man unter dem Regime mit der kommunistischen Ideologie indoktriniert. Wenn man der Kommunistische Partei Chinas folgt, kann man in ihrem System aufsteigen,  auch wenn man zur ethnischen Minderheit gehört.

 

Wenn man nicht zur ethnischen Mehrheit, Han zählt, hat man noch Vorteile, beispielsweise darf man mehr als ein Kind haben, während viele Han-Chinesen wegen der sogenannten Einkindpolitik einer unvorstellbaren Menschenrechtsverletzung ausgesetzt sind. Und wenn man zur Minderheit gehört, kann man mit einer niedrigen Gesamtnote zum Studium bzw. zur Ausbildung zugelassen werden. Also, es läßt sich nicht nur eine Diskriminierung von Minderheiten feststellen, sondern insgesamt.

 

Ich stimme dem Dalai Lama zu, daß das Regime in Tibet einen “kulturellen Völkermord” begangen hat, aber das betrifft nicht nur Tibeter, sondern auch alle anderen ethnischen Gruppen, einschließlich Han.

 

In Peking hat es vor 1949 rund 1200 Tempel, Klöster gegeben. Aber heute ist nicht einmal ein Bruchteil davon als Touristenattraktion zu finden. Genau wie in Tibet hat das Regime auch die fünftausend Jahre alte Kultur in China zu zerstören versucht.

 

Das Regime schlägt nicht nur die Aufstände der Minderheit nieder, sondern auch die Aufstände der Mehrheit. Alle fünf Minuten findet in China ein Aufstand statt.

Gleichzeitig verfolgt das Regime auch alle Andersdenkenden, egal zu welcher ethnischen und religiösen Gruppe sie gehören.

 

Zheng Yichun, der seit 2004 wegen seiner Kolumne für die chinesische Exilzeitung bzw. ihrer Internetseite http://news.epochtimes.com/ verhaftet und zu einer 7 jährigen Gefängnisstrafe verurteilt wurde, gehört zu den Mandschuren. Wir schätzen uns gegenseitig und halten beide  “Neun Kommentare über die Kommunistische Partei” für ausgezeichnet, deren Erscheinen eine Austrittswelle aus der KP veranlasste. Die ethnische Zugehörigkeit spielt auch in der Widerstandsbewegung gegen das kommunistische Regime keine Rolle.

 

Deshalb sehe ich keinen Konflikt zwischen Minderheiten und Han, sondern einen Konflikt zwischem der KP und der Bevölkerung aller ethnischen und religiösen Gruppen.

 

Mit anderen Worten, die Minderheit in China ist die KP, die sich mit Gewalt und Propaganda an die Macht in China brachte und zur Mehrheit erklärt. Wir dürfen das kommunistische Regime nicht mit dem Land China, mit der chinesischen Kultur, mit der chinesischen Bevölkerung verwechseln, was das Regime gerne möchte.

 

Falun Gong, die seit 9 Jahren vom Regime verfolgt wird, war vor der Verfolgung die beliebteste Qi Gong Schule in China. Dennoch kann die KP mit der Propaganda aus hundert Millionen traditionellgesinnten Chinesen eine “Sekte”  machen, genau wie sie aus dem weltweit beliebten Dalai Lama und seinen Anhängern eine “Clique” macht.

 

Mit den Olympischen Spielen hat die KP die Sportler und Co. aus der ganzen Welt nach Peking gelockt, auch nur um damit einerseits der Welt ihre alleinige Herrschaft zu demonstrieren, andererseits den Einheimischen mit der Propaganda die Anerkennung der Welt vorzugaukeln.

 

Das heißt, ohne Gewalt und Propaganda kann sich die KP keine Minute an der Macht halten, weswegen aus den Olympischen Spielen in Peking mittlerweile ein Kampf auf Leben und Tod für sie geworden ist.

 

Und ich bin sicher, daß die KP ihren Kampf verlieren wird, wie in der Sowjetunion und in Osteuropa.

 

Es ist nur eine Frage der Zeit.

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